
Geschäftsmann Jimmy Starks befindet sich gerade auf der Heimfahrt von einer Vertreterreise, als sein Wagen in der Prärie eine Panne hat und Jimmy nichts Besseres einfällt, als sich die Wartezeit mit einem Besuch beim Wahrsager aus dem benachbarten Trailer Park zu vertreiben. Der sagt Jimmy unter andrem eine gute und eine schlechte Nachricht voraus: Baldiger Geldsegen, und Tod noch vor dem Winter. Als sich die ersten Vorhersage tatsächlich einstellt, beschließt Jimmy, nicht tatenlos auf sein Ende zu warten.
Der australische Charakterdarsteller Guy Pearce scheint die schrägen Genrejuwelen anzuziehen und präsentiert nach dem verzweifelten Mann, der zu wenig wusste ("Memento"), in diesem stimmungsvollen Low-Budget-Mischling aus Drama, Roadmoviethriller und psychologischem Horrorfilm den verzweifelten Mann, der zuviel wusste. Keine hektische Montage mit Blut und Knalleffekten, sondern eine sich spannend und beunruhigend zuspitzende Suche in ruhigen, klaren Bildern mit nachvollziehbaren, gut gespielten Typen. Erste Wahl für Genrefreunde.