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First Sunday

Groteske Getto-Komödie von und mit Ice Cube über zwei Kleinverbrecher, die eine Kirche überfallen wollen, dann aber geläutert werden.


First Sunday

Leihvideo

Erhältlich seit:
21.08.2008

Komödie/ Kriminalfilm

USA 2008
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Ice Cube
Katt Williams
Tracy Morgan

Regie: David E. Talbert
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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First Sunday

Durrell Washington aus der weniger feinen Gegend des Schwarzenviertels von L.A. hätte eigentlich nichts dagegen, eine seriöse Berufslaufbahn einzuschlagen. Weil er aber wegen seiner Vorstrafen partout keinen Job findet, muss er notgedrungen wieder stehlen gehen mit dem tumben Kumpel LeeJohn. Und weil ihnen ungeduldige Berufsgangster wegen Schulden im Nacken sitzen, beschließt man in der Not, den prall gefüllten Opferstock der Kirche zu plündern. Doch das ist nicht so einfach wie erwartet.

Ice Cube war einst Sänger der berüchtigten Gangsterrapper-Comco NWA und ist längst ein respektabler Leinwandstar geworden. Stellvertretend für seine Karriere vom Outlaw zum Publikumsliebling steht auch diese nette Ghetto-Komödie, in der ein Homeboy mit kriminellen Absichten, aber einem Herz aus Gold, auf rustikale Weise quasi vom lieben Gott persönlich resozialisiert wird. Diverse Stars und Komiker des Black Cinema stehen Spalier bei Reifeprozess und froher Botschaft. Leute, die Spaß an "Friday" hatten, werden auch vom "Sunday" nicht enttäuscht.

First Sunday

Ex-Rapper Ice Cube sind in dieser Ghetto-Klamotte, in der er als Produzent und Hauptdarsteller fungiert, vor allem die werten Familienwerte heilig.

Auf den letzten Film seiner erfolgreichen "Friday"-Reihe lässt der erklärtermaßen auf Vielfalt erpichte Ice Cube jetzt den "First Sunday" folgen. Inhaltlich haben sie nichts miteinander zu tun. Statt einer Bad-Taste-Kifferkomödie wird nun mit einem familientauglichen Klamauk um zwei Kleinkriminelle angeknüpft, die beim versuchten Kirchenraub das moralische Licht erblicken. Drehbuch und Regie steuert der Novize David E. Talbert bei, der dafür offensichtlich in die Ideenkiste von Tyler Perry ("Das verrückte Tagebuch") guckte, dessen afroamerikanischen Community-Comedys in den USA immense Überraschungserfolge beschieden sind. So wechseln sich auch hier (teils abrupt) überdrehter Slapstick, (kurzzeitig) ernstes Drama und sentimentale Gefühlseinlagen ab. Worauf erstaunlicherweise fast gänzlich verzichtet wird, ist ein romantischer Subplot, auch wenn die sexy kostümierte Pastorentochter (Malinda Williams) als Blickfang herhält, belegt durch penetrante Kamerazooms auf ihre Figur. Die große Liebe besteht stattdessen zwischen dem mal wieder arbeitslosen Durell (Ice Cube) und seinem kleinen Sohn. Als Durells Exfrau (Regina Hall) mit dem Sohnemann in eine andere Stadt ziehen will, da sie sich die 17.000 Dollar Mietgeld für ihren Friseursalon nicht leisten kann, geht Durell mit seinem besten Freund LeeJohn (Tracy Morgan aus der Sitcom "30 Rock") in die Kirche. Allerdings nicht um zu beten, sondern um sich ein kleines Vermögen in Spendengeldern anzueignen. Das Problem ist, dass ihnen bereits eines der Kirchenschäfchen zuvorgekommen ist. Daraus ergibt sich eine Geiselsituation, in der sich die beiden Möchtegern-Gangster schließlich eines Besseren besinnen. Kurz vor dem Rundumschlag-Happyend gilt es noch eine realtitätsfremde Gerichtssaalszene zu überstehen, bei der Katt Williams als schwuler Chorleiter allen die Show stiehlt.

Weitere prominente Namen umfassen Loretta Devine als großherzige Witwe und Chi McBride als vergebungswilliger Pastor, die im Gegensatz zu einem Teil der Besetzung auf wildes Overacting verzichten. Gewohnt minimalistisch agiert Mr. Cube, der dennoch recht lässig Slapstick, Sozialkommentar und Sentimentalität unter einen Hut bringt. ara.

Darsteller:  Ice Cube   als Durell
  Katt Williams   als Rickey
  Tracy Morgan   als LeeJohn
  Loretta Devine   als Sister Doris
  Michael Beach   als Deacon
  Keith David   als Richter B. Bennet Galloway
  Regina Hall   als Omunique
  Malinda Williams   als Tianna
  Chi McBride   als Pastor Arthur Mitchell
  Clifton Powell   als Officer Eddie King
  Nicholas Turturro   als Officer D'Agostino
  Olivia Cole   als Momma T
  Red Grant   als Harold
  C.J. Sanders   als Durell Jr.
  Rickey Smiley   als Bernice Jenkins
  Arjay Smith   als Preston
  Kim Staunton   als Verteidiger
  Sterling Ardrey   als Timmy
  Gerry Black   als Mr. Wally
  Paul Campbell   als Blahka
  Reynaldo Rey   als Soul Joe
  Starletta Dupois   als Großmutter
 
Regie:  David E. Talbert  
Buch:  David E. Talbert  
Musik:  Stanley Clarke  
Kamera:  Alan Caso  
Produzent:  David E. Talbert  
  Matt Alvarez  
  Ice Cube  
  Julie Silverman  
 

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Ice Cube

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