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Flags of Our Fathers

Kriegsdrama von Clint Eastwood über die legendäre Schlacht von Iwo Jima.


Flags of Our Fathers

Leihvideo

Erhältlich seit:
22.06.2007

Drama/ Kriegsfilm

USA 2006
Laufzeit: 126 Min.
FSK: ab 12

Ryan Phillippe
Jesse Bradford
Adam Beach

Regie: Clint Eastwood
Warner Home Video Germany

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Vor dem Hintergrund der Schlacht um Iwo Jima erzählt Clint Eastwood eine berührende Geschichte vom sinnlosen Sterben und traumatischen Überleben.

GIs der Landungstruppe hissen die Siegesflagge, doch danach geht das Sterben auf Iwo Jima weiter (Foto: Warner) Großansicht

GIs der Landungstruppe hissen die Siegesflagge, doch danach geht das Sterben auf Iwo Jima weiter (Foto: Warner)

36 Tage lang kämpfte 1945 eine Übermacht von US-Soldaten um die von Japanern verbissen verteidigte Pazifikinsel Iwo Jima. Knapp 21.000 Asiaten, fast die gesamte Truppe, und 7.000 GIs fanden den Tod. Mehr als diese bittere Bilanz ist das berühmte Foto von sechs Marines, die auf dem Gipfel der Vulkaninsel das Sternenbanner hissten, in Erinnerung geblieben. Die Wahrheit hinter diesem vermeintlichen Beweis eines Triumphes bringt dieses visuell grandiose, kritisch distanzierte Epos ans Licht.

Im Mittelpunkt stehen mit John (Ryan Phillippe), Rene (Jesse Bradford) und Ira (Adam Beach) die drei GIs aus dem Foto, die Iwo Jima auch überlebten. Spektakulären Sequenzen von der Landung der Amerikaner stehen erschütternde Bilder vom anonymen Sterben, von zerfetzten Körpern, vom Tod aus dem Nichts gegenüber.

Drei Männer haben überlebt (Foto: Warner) Großansicht

Drei Männer haben überlebt (Foto: Warner)

Gefeierte Helden

Zwischen diesem wachsenden Friedhof und der Idylle der Heimat springt der Film hin und her. In den Staaten müssen John, Rene und Ira an einer Propagandatour teilnehmen, sich als Helden präsentieren und verarbeiten, dass die Wahrheit ganz anders aussah.

Wie sehr es Eastwood darum geht, zeigt auch sein ganz aus japanischer Perspektive erzähltes, bereits abgedrehtes Folgeprojekt "Letters From Iwo Jima".

Flags of Our Fathers

Clint Eastwood betreibt mit seinem ambitionierten Kriegsfilm um die legendäre Schlacht auf der japanischen Insel Iwo Jima anno 1945 sowohl patriotische Geschichtsaufarbeitung als auch kritische Auseinandersetzung mit Heldenverehrung.

Das historische Foto der fünf Soldaten und des Navymatrosen, die das Sternenbanner auf Mount Suribachi hissten, inspirierte im Zweiten Weltkrieg eine ganze Generation und evoziert für Amerikaner noch heute tiefsten Nationalstolz. Die Definition von Gut und Böse, Held und Übeltäter ist jedoch von jeher realistisch gesehen nicht mit idealistischer Schwarzweißmalerei zu bewerkstelligen. Dies vermeidet Eastwood, der sich 20 Jahre nach "Heartbreak Ridge" erstmals wieder dem Kriegsfilm zuwendet, auch tunlichst. In Abweichung seines generell eher geradlinigen Stils erzählt Eastwood komplex und verschlungen in chronologisch hin- und herspringenden Flashbacks von der höllischen Schlacht (mit etlichen beeindruckenden CGI-Aufnahmen) und der folgenden bombastischen Publicitytour, die zur Verkaufsankurbelung von Kriegsanleihen organisiert wurde. Eingeklammert wird die Story zudem mit Szenen vom gealterten Kriegsveteran John "Doc" Bradley und später seinem recherchierenden Sohn James. Auf seinem Tatsachenbuch beruht das Skript von Paul Haggis ("Million Dollar Baby") und William Brayley Jr.("Jarhead"). Letzterer hatte den ersten Entwurf für Steven Spielberg geschrieben, der ursprünglich die Rechte erworben hatte und nun als Produzent auftritt. Folglich erinnern die Gefechtsszenen, die in monochromatisch dunkel-dreckiger Farbpalette ein höllisches Pandemonium schildern, nicht von ungefähr an Spielsbergs Genremeilenstein "Der Soldat James Ryan". Ebenso schonungslos sind die von Kameramann Tom Stern eingefangenen Details: zerfetzende Schusswunden, abgerissene Gliedmaßen, brennende Körper, hervorquellende Gedärme, von Panzern überrollte Tote und Verwundete. Von den Männern, die die Fahne gehisst hatten, überleben drei: der introvertiert-stille Bradley (Ryan Phillippe fungiert als sympathische Identifikationsfigur), der charmant-opportunistische Rene Gagnon (Jesse Bradford) und der sein emotionales Trauma in Alkohol ertränkende Indianer Ira Hayes (Oscar-Buzz für Adam Beach aus "Smoke Signals"). Sie werden vorzeitig von der Front abgezogen und dem Volk als verehrungswürdige Helden verkauft - auch wenn dies tatsächlich nicht bedingungslos der Fall ist und ihnen der Medienzirkus selbst (abgesehen von Gagnon) mehr als peinlich ist. Ihr Werdegang nach dem Krieg wird ebenfalls angeschnitten und rundet das zur Nachdenklichkeit anregende Kriegsdrama ab.

Eastwood, der wie gewohnt auch die Musik komponierte, liegt daran zu zeigen, dass es letztendlich keine Helden, wie sie im Volksmythos gerne kreiert werden, gibt. Er skizziert sie (insbesondere im Fall von Hayes) als tragische Figuren, die über menschliche Attribute sowie Ecken und Kanten verfügen. Dabei wird die Erinnerung an sie persönlich selbstverständlich in keiner Weise angegriffen, dies bleibt geldgierigen Politikern, die scheinheilig auf flammenden Patriotismus pochen, vorbehalten. Damit schlägt der zweifache Oscargewinner eine recht unverkennbare Gedankenbrücke zur aktuellen Situation im Irak, was den teils auf Island gedrehten Film nicht nur für nostalgische Kriegsveteranen relevant machen sollte. Erwähnenswert ist zudem, dass die lebende Legende bereits "Letters From Iwo Jima" abgedreht hat, worin die Ereignisse aus japanischer Sicht erzählt werden. Dirty Harry weiß eben wie man explosive Geschütze auffährt. ara.

Darsteller:  Ryan Phillippe   als John "Doc" Bradley
  Jesse Bradford   als Rene Gagnon
  Adam Beach   als Ira Hayes
  John Benjamin Hickey   als Keyes Beech
  John Slattery   als Bud Gerber
  Barry Pepper   als Mike Strank
  Jamie Bell   als Ralph Ignatowski
  Paul Walker   als Hank Hansen
  Robert Patrick   als Col. Chandler Johnson
  Neal McDonough   als Capt. Severance
  Melanie Lynskey   als Pauline Harnois
  Thomas McCarthy   als James Bradley
  Chris Bauer   als Commandant Vandegrift
  Judith Ivey   als Belle Block
  Joseph Cross   als Franklin Sousley
 
Regie:  Clint Eastwood  
Buch:  Paul Haggis  
  William Broyles jr.  
Musik:  Clint Eastwood  
Kamera:  Tom Stern  
Produzent:  Steven Spielberg  
  Clint Eastwood  
  Robert Lorenz  

Harry Potter wird James Bond jr.

Das Bond-Casting geht weiter. Während immer noch fieberhaft nach einem Schauspieler für den erwachsenen James Bond in "Casino Royale" gesucht wird, haben die Macher von "Silverfin" über die Jugendjahre des Agenten bereits ihre Favoriten auserkoren.

Vom Zauberer zum Superagenten: Daniel Radcliffe (Foto: Warner) Großansicht

Vom Zauberer zum Superagenten: Daniel Radcliffe (Foto: Warner)

Daniel Radcliffe, der beliebteste Zauberschüler aller Zeiten, könnte sich bald in der Ausbildung zum Agenten wieder finden. Nach "Harry Potter" hat Radcliffe wohl bald die Chance, in die Haut eines weiteren Helden zu schlüpfen. Einen Konkurrenten gilt es dabei aber noch, aus dem Feld zu schlagen: Jamie Bell ("Billy Elliot"), der ebenfalls sein Interesse an der Rolle bekundet hat.

Der Film wird auf dem gleichnamigen erfolgreichen Buch von Charlie Higson basieren. "Es erfüllt alle Anforderungen, um ein Hit zu werden", sagt ein Kenner. "Mord, Geheimnisse und ein junger James Bond." Obwohl der spätere Agent in dem Buch erst dreizehn ist, wollen die Produzenten einen älteren Jungagenten einsetzen, um somit entweder den 19-jährigen Bell oder den 16-jährigen Radcliffe für die Rolle gewinnen zu können.

Bond in Ausbildung

Die Geschichte folgt dem kommenden Superagenten von seiner Schule in Eton zu dem Haus seines Onkels in den Highlands. Dort stolpert er über die Pläne eines größenwahnsinnigen amerikanischen Gutsherren, der unheimliche genetische Experimente durchführt.

Radcliffe hat gerade die Dreharbeiten zu "Harry Potter und der Feuerkelch" beendet und sich auch schon für die Fortsetzung verpflichtet. Jamie Bell schwingt derzeit für Clint Eastwood in "Flags of Our Fathers" die Fahnen.

Nun heißt es abzuwarten, wer letztendlich das Rennen machen wird, und welcher James Bond wohl schneller gecastet ist - der junge, oder der erwachsene 007.

 

Flags of Our Fathers in der Fotoshow

 

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Ryan Phillippe

Als blondgelockter Teenie-Schwarm, der um seine Wirkung bei Mädchen weiß, mit seiner Stirnbeule den nötigen Schönheitsfehler im Gesicht...

 

Star

Paul Walker

Als sportlich-sympathischer Blondschopf, der dem Australier Heath Ledger ähnlich sieht, fegte der durchtrainierte Paul Walker in dem PS-...