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Flash of Genius

Die wahre Geschichte des Erfinders Robert Kearns, der sich in einen langen, verlustreichen Kampf gegen Amerikas Automobilriesen wagte.


Flash of Genius

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Erhältlich seit:
06.11.2009

Drama

USA 2008
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 6

Greg Kinnear
Lauren Graham
Andrew Gillies

Regie: Marc Abraham
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Flash of Genius

Jahrelang kämpfte Erfinder Robert Kearns gegen amerikanische Automobilriesen. Eine Geschichte, wie für das Kino geschrieben.

Was 1993 im US-Magazin The New Yorker stand, erregte schnell das Interesse einiger Hollywoodproduzenten. Am hartnäckigsten blieb Marc Abraham. Er erkannte im Kampf eines Mannes, der für Gerechtigkeit und Anerkennung sein Familienleben ruinierte, eine David-gegen-Goliath-Konstellation und wohl auch eine Metapher für den bitter zerstörten Traum von einem ethisch intakten Amerika. Als Robert Kearns (Greg Kinnear), offensichtlich geistesverwirrt, von Polizisten in Gewahrsam genommen wird, geht Abrahams Regiedebüt die Ursachen erforschend drei Jahre zurück, um schließlich, wieder am Ausgangspunkt, von der Therapie eines gebrochenen Mannes durch Widerstand zu erzählen. 1963 beginnt Kearns, glücklich verheirateter Vater von sechs Kindern und Dozent für Ingenieurswesen, an der Entwicklung eines Intervallscheibenwischers zu tüfteln, der sich an unterschiedliche Intensitäten von Regen anpassen kann. 1967 meldet er mehrere Patente an, stellt seine Erfindung dem Großkonzern Ford vor, der wie die Konkurrenz das Problem selbst nicht lösen konnte. Obwohl der Zwerg dem Riesen durchaus misstrauisch begegnet, wird er gefressen. Als sich Ford und die anderen Konzerne Kearns' Erfindung bemächtigten, mutiert der zufriedene Familienmensch zu einem frustrierten Fighter, zieht in einen Krieg, den er - so glauben alle - nie gewinnen kann. Die Wende kommt nach dem Zusammenbruch mit einem Anwalt und Worten, die jeder Zuschauer hören will. "Diese Bastarde...das wird hier und jetzt enden." Tatsächlich dauert es zwölf Jahre, bis Kearns triumphieren kann. Denn Vergleichsangebote in multipler Millionenhöhe schlägt er mehrfach ab, weil es ihm um Gerechtigkeit, eine öffentliche Entschuldigung, ein Zeichen für alle Erfinder geht, die vom Großkapital in den Staub getreten wurden. "Flash of Genius", ein leichtgewichtiger Bruder von "Zivilprozess" oder "Erin Brockovich", heroisiert seinen Protagonisten nicht blind, zeigt auch eine fatale Mischung aus Sturheit und Eitelkeit, die ihn antrieb. Trotzdem ist es ein inspirierender, liebenswert altmodisch im Geist der Zeit erzählter Film mit Kinnear als Fokus zwischen Sympathie und Selbstzerstörung. Dramaturgisch wirkt einiges hollywoodtypisch - der Sektkorkenunfall an Kearns Auge als kreativer Impuls, die Kinder, die seine Sekretäre und Rechercheure spielten, und schließlich Kearns selbst, der am Ende sein eigener Anwalt wurde. Doch im Kern hat sich Kearns' Geschichte tatsächlich so zugetragen, vom Leben geschrieben für das Kino. kob.

Flash of Genius

1967 sind alle großen amerikanischen Autohersteller hinter der Erfindung von Universitätsprofessor Robert Kearns her: dem Intervall-Scheibenwischer. Nach gescheiterten Verhandlungen mit Ford muss der enttäuschte Kearns erleben, wie der Ford Mustang mit seiner Erfindung der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Er klagt und begibt sich in einen Aufsehen erregenden Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit. Kann Kearns den übermächtigen Gegner in die Knie zwingen?

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar mit dem Regisseur Marc Abraham; B-Roll; Fotogalerie; Geschnittene Szenen; Interview mit Greg Kinnear; Interview mit Lauren Graham; Interview mit Marc Abraham; Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Greg Kinnear   als Bob Kearns
  Lauren Graham   als Phyllis Kearns
  Andrew Gillies   als Paul Previck
  Alan Alda   als Gregory Lawson
  Landon Norris   als Dennis Kearns (jung)
  Jake Abel   als Dennis Kearns (alt)
  Dermot Mulroney   als Gil Privick
  Daniel Roebuck   als Frank Sertin
  Bill Smitrovich   als Richter Michael Franks
  Aaron Abrams   als Ian Miellor
  Tim Kelleher   als Charlie Defao
  Chuck Shamata   als Professor Irwin
 
Regie:  Marc Abraham  
Buch:  Philip Railsback  
Musik:  Aaron Zigman  
Kamera:  Dante Spinotti  
Produzent:  Gary Barber  
  Roger Birnbaum  
  Michael Lieber  
 

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