DVD

Flightplan - Ohne jede Spur

Spannender Thriller um den verzweifelten Kampf einer Mutter, deren kleine Tochter während eines Atlantik-Flugs spurlos verschwindet.


Flightplan - Ohne jede Spur
Start: 16.03.2006

Originaltitel: Flightplan

Action/ Thriller

USA 2005
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Jodie Foster
Peter Sarsgaard
Sean Bean

Regie: Robert Schwentke
Walt Disney Studios

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Von allen allein gelassen: Ist Kyle Opfer einer Intrige oder eigener Wahnvorstellungen? (Foto: Buena Vista) Großansicht

Von allen allein gelassen: Ist Kyle Opfer einer Intrige oder eigener Wahnvorstellungen? (Foto: Buena Vista)

Darauf mussten wir lange genug warten: Jodie Foster is back, in einem Genre, in dem sie schon mehrfach brillierte und mit einer Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben scheint. Das Szenario sorgt für Pulsrasen: An Bord eines Verkehrsmittels verschwindet eine Person, und nur die Heldin will sie gesehen haben. Die Parallelen zu Hitchcock sind unübersehbar, und der junge deutsche Regisseur Robert Schwentke wird diesem legendären Vorbild auf souveräne Weise gerecht.

Er verknüpft die Thrillerhandlung mit einem unter die Haut gehenden Psychodrama und entwirft das Porträt einer vor Terrorangst paranoiden Gesellschaft. Damit erreicht er eine emotionale Intensität, in die sich handelsübliche Thriller gar nicht erst vorwagen.

Jeder Winkel des Flugzeugs wird abgesucht - ergebnislos (Foto: Buena Vista) Großansicht

Jeder Winkel des Flugzeugs wird abgesucht - ergebnislos (Foto: Buena Vista)

Sein oder Schein

Bereits der Auftakt ist nervenaufreibend: Die amerikanische Ingenieurin Kyle hat ihren Mann durch einen Unfall verloren. Aus dem winterlich eisigen Berlin fliegt sie mit ihrer kleinen Tochter zurück in die USA. Als das Mädchen während des Fluges nicht mehr aufzufinden ist, glaubt die Mutter erst an einen dummen Zufall - immerhin befinden sie sich an Bord eines labyrinthischen Doppeldeckers.

Doch das Kind taucht trotz genauen Suchens nicht wieder auf. Aus Nervosität wird Verzweiflung, aus Verzweiflung Panik. Andererseits gibt es keine Anzeichen für die Anwesenheit der Kleinen. Hat sich die psychisch angeschlagene Kyle ihre Existenz nur eingebildet?

Die Besatzung versucht, die verzweifelte Mutter zu stoppen (Foto: Buena Vista) Großansicht

Die Besatzung versucht, die verzweifelte Mutter zu stoppen (Foto: Buena Vista)

Kein Boden unter den Füßen

Mit perfider Raffinesse ziehen Regisseur Schwentke und sein Autor Billy Ray der Heldin und dem Zuschauer den Boden unter den Füßen weg. Strategisch wie Schachmeister führen sie ein Überraschungsmanöver nach dem anderen durch, bis hin zur verblüffenden Auflösung.

Entscheidend für die enorme Wirkung des Films aber ist die Hauptdarstellerin: Jodie Foster hatte sich schon mit ihrem letzten Erfolg "Panic Room" als Mutter in Gefahr bewährt, jetzt steht weniger das Actionspektakel als pure psychologische Spannung im Vordergrund. So hat sie die Chance, viel tiefer in emotionale Abgründe abzutauchen, wie in ihrem Hit "Das Schweigen der Lämmer".

Kyle verärgert auch den Piloten (Foto: Buena Vista) Großansicht

Kyle verärgert auch den Piloten (Foto: Buena Vista)

Ganz hoch oben

Da die zweifache Oscarpreisträgerin nur selten vor die Kamera tritt, zeigt dieser Film, welch hohen Stellenwert sie "Flightplan - Ohne jede Spur" beimaß. Sie läuft, mit exzellenten Nebendarstellern wie Peter Sarsgaard und Sean Bean, zu Topform auf: Für sie ein neuer Karriere-Höhenflug, für Regisseur Schwentke der Durchbruch in Hollywood. Und für uns grenzenlose Hochspannung.

Die zweifache Oscar-Gewinnerin Jodie Foster im Hochspannungsthriller des Jahres, der Elemente von Hitchcock und rasanter Action zu einem wilden und nervenaufreibenden Ritt verbindet. Nervenkitzel pur!

Kyle Pratt (Jodie Foster) und ihre sechsjährige Tochter Julia befinden sich auf der Heimreise von Berlin in die USA. Zunächst verläuft ihr Flug völlig normal und ohne Zwischenfälle. Doch dann passiert das Unfassbare: Julia verschwindet spurlos. Mitten im Flugzeug. In 10.000 Metern Höhe. Weder Passagiere noch Mitglieder der Crew können sich daran erinnern, Julia überhaupt jemals an Bord gesehen zu haben. Als der Name ihrer Tochter nicht einmal auf der Passagierliste auftaucht, glaubt Kyle, den Verstand zu verlieren. Am Rande der Verzweiflung versucht sie, das Rätsel um das Verschwinden ihrer Tochter zu lösen...

Quelle: Walt Disney Studios

Bordkino - Das "Flight Plan" Making Of:

- Sicherheitskontrolle: Die Story des Thrillers
- Durchsage des Kaptain: Treffen mit dem Regisseur
- Passagierliste: Das Casting der Darsteller
- Anschlussflug: Die Nachbearbeitung
- Notlandung: Die Spezialeffekte von "Flight Plan"

Kabinendruck: Die Konstruktion der Aalto E-474

Quelle: Walt Disney Studios

Flightplan - Ohne jede Spur

Regie:  Robert Schwentke  
Buch:  Peter A. Dowling  
  Billy Ray  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Florian Ballhaus  
Produzent:  Brian Grazer  
 
Darsteller:  Jodie Foster   als Kyle Pratt
  Peter Sarsgaard   als Gene Carson
  Sean Bean   als Kapitän Rich
  Kate Beahan   als Stephanie
  Erika Christensen   als Fiona
  Marlene Lawston   als Julia Pratt
  Michael Irby   als Obaid
  Assaf Cohen   als Ahmed
  Shane Edelman   als Mr. Loud
  Mary Gallagher   als Mrs. Loud
  Haley Ramm   als Brittaney Loud
  Forrest Landis   als Rhett Loud
  Jana Kolesarova   als Claudia
  Brent Sexton   als Elias
  Judith Scott   als Estella
  John Benjamin Hickey   als David
  Matthew Bomer   als Eric
  Gavin Grazer   als FBI Agent
  Christopher Gartin   als Mike
  Bess Wohl   als Katerina
  Kirk B.R. Woller   als Grunick
  Stephanie Faracy   als Anna
  Christian Berkel   als Direktor der Leichenhalle
  Greta Scacchi   als Therapeutin
  Amanda Brooks   als Irene

Jennifer Aniston turtelt mit Christopher Gartin

Was würden die US-Klatschpostillen nur ohne Jennifer Aniston tun?

Wasserstandsmeldung, die 100ste: Jennifer Aniston angeblich wieder mal in festen Händen (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wasserstandsmeldung, die 100ste: Jennifer Aniston angeblich wieder mal in festen Händen (Foto: Kurt Krieger)

Hach, was wäre die Lektüre der amerikanischen Regenbogenpresse ohne das wöchentliche Update über das Liebesleben von Jennifer Aniston? Die jüngste Wasserstandsmeldung stammt von den Klatschtanten vom "Ok!"-Magazin, dem Zentralorgan der amourösen Hollywood-Hofberichterstattung. Die VIP-Jäger wissen meist deutlich mehr über die Beziehungen und Liebeleien der Stars als diese selbst und posaunen dies dann auch schneller hinaus, als Frauke Ludowig das Wort "Promi" buchstabieren kann.

Jennifer jedenfalls hat, wenn man soweit geht, "Ok!" Glauben zu schenken, wieder einen Neuen! Tusch! Applaus! Und wie gut, dass die Kolleginnen und Kollegen nicht nur wissen, dass es sich dabei um den Schauspieler Christopher Gartin ("Flightplan", "CSI") handelt - nein, sie waren sogar beim ersten Date so dicht dran, dass sie schreiben können, worüber die beiden Turteltäubchen geredet haben!

Um die Vor- und Nachteile von Swimmingpools mit Chlordesinfektion soll es gegangen sein. Herrje, welch Thema. Und eine wieder einmal als "anonymer Insider" identifizierte Quelle will auch noch beobachtet haben, "dass Jennifer bester Laune, ja geradezu euphorisch" war. Bei diesem brisanten Gesprächs-Sujet aber auch kein Wunder.

"Baby bereits in Planung". Selbstverständlich!

Nicht fehlen darf in dem Artikelchen natürlich auch nicht die Aufzählung von Anistons gescheiterten Beziehungen mit Brad Pitt, Vince Vaughn und John Meyer. Lediglich das angebliche Techtelmechtel mit Gerard Butler, Anistons Filmpartner aus "Der Kautions-Cop", fehlte aus unbekannten Gründen.

Dafür blieb nicht unerwähnt, dass Aniston kürzlich angeblich einen Life Coach aufgesucht hat, um ihre Familienplanung organisiert in Angriff zu nehmen. Und schon wird wild spekuliert, dass das Paar Aniston/Gartin jetzt schon Kinder in die Welt setzen will. Völlig klar, wer heute schon über den Pool debattiert, setzt morgen auch schon Nachwuchs in die Welt.

 

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