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Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein

Smart-überdrehte Screwball-Farce mit schnittig-gewitzten Dialoge und einer Vielzahl an unerwartet-unkonventionellen Plotwendungen.


Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein

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Erhältlich seit:
21.09.2007

Originaltitel: Flirting with Disaster

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Ben Stiller
Patricia Arquette
Téa Leoni

Regie: David O. Russell
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein

Mel Coplin ist glücklich verheirateter Vater eines kleinen Sohnes und ist dennoch unzufrieden. Da er ein Adoptivkind ist, glaubt er, die Ursache für seine Krise darin erkannt zu haben, daß er seine leiblichen Eltern nicht kennt. Zusammen mit seiner Frau Nancy und der verführerischen Soziologiestudentin Tina Kalb macht er sich auf die Suche nach ihnen. Falsche Fährten sowie aufkommende Rivalitäten zwischen den beiden Frauen lassen den Trip jedoch zunehmend zum Alptraum werden.

Nach seinem aufsehenerregenden Erstling "Spanking the Monkey" hat Regie-Hoffnung David O. Russell erneut ins Schwarze getroffen. Spritzige, lebensnahe Dialoge kennzeichnen diese Screwball-Variante über die Neurosen überspannter Großstadtmenschen. "True Romance"-Star Patricia Arquette, Ben Stiller ("Voll das Leben") und Action-Heroine Téa Leoni ("Bad Boys") geben als chaotisches Trio infernale eine unvergeßliche Vorstellung. Ein Volltreffer bei der anspruchsvolleren Komödienkundschaft.

Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein

Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell machte vor zwei Jahren mit seinem tabulosen, schwarzhumorigen Inzestdrama "Spanking the Monkey" auf sich aufmerksam. Dem Hype wird er mit seinem Folgefilm - einer smart-überdrehten Screwball-Farce um die chaotische Suche eines Adoptivsohnes nach seinen leiblichen Eltern - mehr als gerecht.

Russell versteht es seiner schräg-exzentrischen Betrachtung über die Fallstricke von Familie, Elternschaft und zuviel Intimität mit schnittig-gewitzten Dialogen und einer Vielzahl an unerwartet-unkonventionellen Plotwendungen das rechte Maß an Esprit und Humor zu verleihen, um die junge, aber auch etwas reifere Komödien-Klientel zu begeistern. Die Generationsbrücke wird auch von der ausgezeichneten Besetzung geschlagen, die vom Generation-X-Vertreter Ben Stiller (Regie/Darsteller bei "Voll das Leben"), über die beiden Twenty-Somethings Patricia Arquette ("True Romance") und TV-Sitcom-Sensation Tea Leoni (die einen eher vergessenswerten Part in "Bad Boys" bekleidete) zu gesetzteren Semestern wie Lily Tomlin, Alan Alda und Mary Tyler Moore reicht. So reichhaltig wie die Palette an Mimen ist auch das Aufgebot an skurrilen Charakteren: es reicht vom neurosenpflegenden jungen Ehepaar über die von Scheidungsängsten geplagte Karrierefrau, bequeme Middle-Class-Senioren, homosexuelle FBI-Agenten, Alt-Hippies bis zu LSD-Freaks und Bikern. Ihre Wege kreuzen sich köstlich situationskomisch, als der junge Wissenschaftler Mel Coplin (Ben Stiller perfekt als enervierender Neunziger-Jahre-Neurotiker) seine quälende Identitätskrise zu kurieren versucht, indem er seine leiblichen Eltern findet. Mit Ehefrau Nancy (Arquette), viermonatigem Baby und der provozierend attraktiven Psychologin der Adoptionsagentur Tina Kalb (Leoni) im Schlepptau begibt sich Mel nun auf Chaos-Suchaktion kreuz und quer durch die USA. Mels hochgesteckte Erwartungen werden mehr als einmal enttäuscht - und die Gefühle bei den vermeintlichen Zusammenführungen sacken umgehend von herzlich auf frostig. Nachdem eine aufrechte Republikanerin und ein rauhbeiniger Ex-Hells-Angel sich als Nieten entpuppen, wird die Gruppe - inzwischen haben sich die zwei kindervernarrten FBI-Agenten Paul und Tony angeschlossen - schließlich in New Mexico bei den Love & Peace-Relikten Mary und Richard Schlingding (Tomlin und Alda) fündig. Alldieweil ist die Beziehung zwischen Mel und seiner Frau mittlerweile nicht zuletzt aufgrund der verführerischen Anwesenheit Tinas arg strapaziert. Die Verwirrung ist komplett, als auch noch Mels Adoptiveltern (George Segal und Tyler Moore) auf den Plan treten und ein Koffer voller Drogen ungewollt die Besitzer wechselt.

Das Ende der elegant-gewieften Sozialsatire - in der individuelle Wünsche mit gesellschaftlichen Normen kollidieren und die Figuren sowohl um ihre eigenen Marotten als auch Mels Motive rotieren - ist vorprogrammiert happy und läßt die Zuschauer nach einem ausgiebigen Katastropen-Flirt erleichtert und bestens unterhalten das Kino verlassen. ara.

Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein

Vier Monate nach der Geburt ihres Sohnes haben sich Insektenforscher Mel Coplin und seine Frau Nancy noch immer nicht auf einen Namen für ihren Stammhalter einigen können. Für Mel eindeutig der Beweis einer schweren Identitätskrise, die er mit der Tatsache begründet, als Kind adoptiert worden zu sein. Als er sich bei der Vermittlungsagentur nach seinen leiblichen Eltern erkundigt, schickt ihm diese die höchst attraktive Psychologin Tina Kalb ins Haus, die ihm bei der Suche nach seinen Erzeugern behilflich sein soll und die die Zusammenführung gleichzeitig für ihre Promotion dokumentieren möchte. Doch als die kleine Familie aufbricht, um den verlorenen Sohn wieder mit seinen Eltern zu vereinigen, beginnt eine Odyssee der Pleiten, die an Chaos, Katastrophen und skurrilen Begegnungen nicht zu übertreffen ist ...
David O. Russels grandios besetzte Screwball-Satire begeistert durch geniale Einfälle, überdrehten Witz, schräge Charaktere, überraschende Wendungen und die Entdeckung der weiblichen Achselhöhle als erogene Zone!

Quelle: Studiocanal

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Quelle: Studiocanal

Woody Allen attraktiver als David Duchovny

Tea Leoni forderte in "Hollywood Ending" eine zusätzliche Kussszene mit Regisseur und Hauptdarsteller Woody Allen.

Weiß, was gut ist:<br />Téa Leoni

Weiß, was gut ist:<br />Téa Leoni

Eigentlich ist sie doch mit David Duchovny als Ehemann ganz gut bedient - die smarte Akte X-Ikone gilt schließlich immer noch als einer der attraktivsten Männer überhaupt. Doch die hübsche Téa Leoni ließ sich jetzt von einem ernst zu nehmenden Konkurrenten den Kopf verdrehen.

Schuld ist das Drehbuch zu "Hollywood Ending", dem Eröffnungsfilm der Festspiele in Cannes (kino.de: "Cannes beginnt mit Hollywood Ending"). Zwei Kussszenen mit Regisseur und Drehbuchautor Woody Allen waren vorgesehen.

Zunächst war Téa davon wenig begeistert - bis sie bei der Vorbereitung auf ihre Rolle einen Tipp von einer Kollegin bekam:

"Ich habe Elisabeth Shue angerufen und die sagte: 'Darfst Du ihn küssen? Er küsst großartig!' - Sie riet mir, noch mehr Küsse ins Drehbuch einarbeiten zu lassen."

Téa nahm sich den Rat der Kollegin zu Herzen und beteuert, dass sie den schrulligen Woody schon immer anziehend fand:

"Er ist sehr sexy, und ich habe einfach eine Schwäche für Männer, die wirklich intelligent und lustig sind. Natürlich habe ich so einen zu Hause."

"Flirting with Disaster" könnte man das Ganze nennen - hoffentlich bedeutet "Hollywood Ending" nicht auch das Ende einer Ehe.

 

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