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Flucht aus L.A.

Fortsetzung des Action-Klassikers "Die Klapperschlange".


Flucht aus L.A.

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Erhältlich seit:
01.05.2004

Originaltitel: Escape from L.A.

Science Fiction/ Action

USA 1996
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Kurt Russell
Stacy Keach
Steve Buscemi

Regie: John Carpenter
Paramount Home Entertainment

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Flucht aus L.A.

Ein verheerendes Erdbeben hat Los Angeles verwüstet. Die Reste der Stadt sind von Wasser umschlossen und dienen dem diktatorischen US-Präsidenten als Gefängnis, in das jeder verbannt wird, der gegen die staatliche Ordnung verstößt. Als sich nun ausgerechnet Utopia, die Tochter des Staatschefs, nach L.A. absetzt, um sich mit dem Ober-Guerilla Cuervo Jones zu verbünden, wird Ex-Elitekämpfer Snake Plissken reaktiviert, um das junge Glück zu beseitigen. Ein lebensgefährliches Ein-Mann-Unternehmen nimmt seinen Lauf.

Rund 15 Jahre nach dem Kultklassiker "Die Klapperschlange" haben sich Regisseur John Carpenter und sein Star Kurt Russell erneut zusammengetan und eine Fortsetzung ihres Science-fiction-Schockers inszeniert. Zwar erinnert die Handlung eher an ein Remake des Originals, dafür wurde an aufwendigen Spezialeffekten und pompösen Kulissenbauten nicht gespart. Der düstere Endzeit-Schocker, der mit Steve Buscemi, Peter Fonda und Valeria Golino auch in den Nebenrollen brillant besetzt ist, begeistert Freunde des Future-Action-Genres sicherlich ebenso wie Carpenter-Fans.

Flucht aus L.A.

"Klapperschlange" Snake Plissken schlägt wieder zu! Fünfzehn Jahre nach dem Kultklassiker "Die Klapperschlange" schlossen sich Regieveteran John Carpenter ("Das Ding"), Produzentin Debra Hill und Hauptdarsteller Kurt Russell ("Einsame Entscheidung") für die Fortsetzung des apokalyptischen Abenteuers erneut zusammen. Wie es bei Sequels häufig der Fall ist, handelt es sich auch hier trotz einiger kaschierender Skriptkosmetik essentiell um ein mit Spezialeffekten aufgemotztes Remake des Originals von 1981.

Das Budget des vorzüglich trocken-ironischen Futureschockers kletterte nunmehr auf 50 Mio. Dollar, wobei 20 Prozent davon an den für seinen Part charakteristisch sardonisch agierenden Star Russell gingen. Für das Design des passenden Looks der düsteren Zukunftsvision wurde kein Geringerer als "Blade Runner"-Ausstatter Lawrence G. Paull herangezogen, der Los Angeles, diesmaliger Austragungsort des tödlichen Wettlaufs mit der Zeit, in eine verrottet-anarchistische Trümmerlandschaft (das katastrophale Northridge-Erdbeben von 1994 diente den Filmemachern als optische Inspiration) verwandelt. Weltbekannte Touristenanlaufstellen wie die Hollywood-Buchstaben, der Mulholland Drive, das Los Angeles Coliseum, der Sunset Boulevard und Disneyland - hier mit dem Namen Happy Kingdom versehen - werden gewitzt zum Einsatz gebracht und sind in ihrer Destruktionsaufmachung kaum wiederzukennen.

Das L.A. des Jahres 2013 ist nach einem in der Eröffnungs-Sequenz gezeigten verheerenden Erdbeben eine Insel, die von der repressiven Regierung als Strafkolonie benutzt wird. Alle unerwünschten Subjekte wie Prostituierte, Obdachlose, Drogensüchtige oder sonstige Sünder, die gegen die moralischen Gesetze (kein Rauchen, kein rotes Fleisch, keine Religion und keinen Sex außerhalb der Ehe) verstoßen, werden ohne Chance auf Wiederkehr dorthin verfrachtet. Als die Tochter des Präsidenten (Cliff Robertson) eine gefährliche Geheimwaffe stiehlt und ihrem Freund, dem Che-Guevara-Klon Cuervo Jones (George Corraface), übergibt, wird der verhaftete Desperado Snake Plissken losgeschickt, um die Satellitenwaffe wieder zu beschaffen. Zum besonderen Ansporn wird er mit einem tödlichen Nervenvirus infiziert, womit ihm genau neun Stunden verbleiben, um seine Kamikaze-Mission auszuführen...

Bei seiner wenig beneidenswerten Odyssee trifft der einsame Held auf eine Vielzahl von schillernd-schrillen Charakteren, die die ironische Note des sich selbst nicht tödlich ernst nehmenden Future-Actioners unterstreichen: Peter "Easy Rider" Fonda mimt einen alternden Surfer, mit dem Snake einen spekatulären Surfride hinlegt; Steve Buscemi ("Fargo") ist der opportunistische Kleinganove Eddie; Valeria Golino ("Hot Shots") im "Elvira"-Look fungiert kurzfristig als damsell in distress, Bruce Campell tritt als irrer plastischer Chirug auf, und Pam Grier gibt mit künstlich "vermännlichter" Stimme einen schlagkräftigen Transsexuellen. Wie im ersten Teil sind (fast) ausschließlich stimmige Nachtaufnahmen zu sehen, die der Düsterkeit des Endzeitschockers Rechnung tragen. Mit einem Einspiel von 8,9 Mio. Dollar beweist die reanimierte "Klapperschlange", daß noch genügend Biß in ihr steckt, um alte und neue Fans in die Kinos zu locken. ara.

Darsteller:  Kurt Russell   als Snake Plissken
  Stacy Keach   als Malloy
  Steve Buscemi   als Map to the Stars Eddie
  Valeria Golino   als Taslima
  Peter Fonda   als Pipeline
  Pam Grier   als Hershe
  Michelle Forbes   als Brazen
  Georges Corraface   als Cuervo Jones
  A.J. Langer  
  Bruce Campbell  
  Cliff Robertson  
  Leland Orser  
  Jeff Imada  
  Peter Jason  
  Caroleen Feeney  
  Paul Bartel  
  Robert Carradine  
 
Regie:  John Carpenter  
Buch:  John Carpenter  
  Debra Hill  
  Kurt Russell  
Musik:  Shirley Walker  
  John Carpenter  
Kamera:  Gary B. Kibbe  
Produzent:  Debra Hill  
  Kurt Russell  
 

Flucht aus L.A. in der Fotoshow

 

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Star

Kurt Russell

Als Sohn des Baseballspielers Bing Russell, der nach Ende seiner Sportler-Karriere sechs Jahre lang als Hilfssheriff in "Bonanza" diente,...

 

Star

Stacy Keach

Der schwergewichtige Charakterdarsteller mit der Physiognomie eines Boxers spielte vorwiegend bullig harte Männer, Western-Helden, Abenteurer,...