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Fools Rush In - Herz über Kopf

Charmante Cross-Culture-Liebeskomödie im Rhythmus des gleichnamigen Elvis-Songs. Mit "Friend" Matthew Perry.


Fools Rush In - Herz über Kopf

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Erhältlich seit:
20.08.2009

Originaltitel: Fools Rush In

Komödie/ Drama

USA 1997
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6

Matthew Perry
Salma Hayek
Jon Tenney

Regie: Andy Tennant
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Bild 1 von 8

Filmbewertung


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Fools Rush In - Herz über Kopf

In der Warteschlange vor der Toilette einer mexikanischen Kneipe kreuzen sich die Wege von Isabel und Alex. Hals über Kopf verlieben sich die beiden ineinander und landen schon kurz darauf im Bett. Der stürmische One-Night-Stand bleibt nicht ohne Folgen. Also heiratet Alex kurzentschlossen die schwangere Isabel und alle Probleme scheinen gelöst. Doch das Duo hat nicht mit der tückischen Verwandschaft gerechnet - einerseits die heißblütige, mexikanische Familie der Braut, andererseits die unterkühlt-eingebildeten Eltern des Bräutigams.

Mit dem Elvis-Hit "Can't Help Falling in Love with You" als musikalisches Leitmotiv hat Regisseur Andy Tennant ("Eins und Eins macht Vier") hier eine geradezu klassische Liebeskomödie mit Hindernissen in Szene gesetzt. Getragen wird das etwas vorhersehbare Werk von Salma Hayek ("Desperado"), die durch ihr energisches Spiel einen Wirbelsturm wie ein laues Mailüftchen erscheinen läßt. Handwerklich und technisch grundsolide, birgt "Fools Rush In" zwar kaum Überraschungen, garantiert aber kurzweilige Unterhaltung für all jene, die sich einfach zwei entspannte Stunden machen wollen.

Fools Rush In - Herz über Kopf

Nach den mäßigen Erfolgen seiner "Friends"-Kollegen Matt Le Blanc ("Ed"), David Schwimmer ("The Pallbearer") und Jennifer Aniston ("She's the One") bei ihren jeweiligen Leinwandausflügen - einzig Courteney Cox hatte Glück als Ensemblemitglied in "Scream" -, ist es nun an Frauenschwarm Matthew Perry, das Blatt zu wenden. In Amerika jedenfalls scheint ihm das Glück hold zu sein. Obwohl sein Filmdebüt über eine etwas andere Liebesbeziehung zu einer Latino-Schönheit etwas unrund zwischen feister Komödie und sentimentalem Beziehungsdrama schwankt, belegte "Herz über Kopf" am Startwochenende den vierten Platz der US-Charts.

Auf der Suche nach immer neuen Varianten für eine romantische Liebeskomödie hat man sich im Falle von "Herz über Kopf" entschlossen, das Pferd von hinten aufzuzäumen: Beim ersten Treffen der Protagonisten wird ein Baby produziert, dann heiraten die beiden, bevor sich die beiden schließlich richtig kennenlernen. Die Story von Drehbuchautorin Katherine Reback trifft in etlichen Punkten, wie z. B. dem befremdeten Kulturschock der betroffenen Parteien (vor allem der jeweiligen Eltern) den Nagel durchaus auf den Kopf. Einige Male zu häufig sollen die Lacher jedoch mit etwas offensichtlich konstruierter Situationskomik erzeugt werden. Ein Fehler von Regisseur Andy Tennant ("Eins und eins macht vier"), der in seiner sichtlichen Unentschlossenheit keine rechte Balance zwischen den ernsten und heiteren Momenten finden will. Zur Rettung eilen die Stars des Films. Highlight ist unbestritten die Präsenz der glutäugigen Schönheit Salma Hayek, die schon in "From Dusk Til Dawn" mit ihrem Schlangentanz so manchen männlichen Hormonhaushalt außer Kontrolle geraten ließ. Sie verleiht ihrer Figur Isabel Fuentes charmanten Esprit und liebenswürdige Glaubwürdigkeit, so daß selbst das in punkto Filmhumor erfahrene Zugpferd Perry als

Immobilienbaumanager Alex Whitman im Vergleich eine steife Figur abgibt. Die beiden lernen sich in Las Vegas in einer Warteschlange vor dem Klo kennen, verbringen die Nacht miteinander, und nach drei Monaten Funkstille steht Isabel wieder vor seiner Bungalowtür und teilt ihm mit, schwanger zu sein. Nach einem Besuch bei ihrer streng katholischen, mexikanischen Großfamilie - die meisten männlichen Mitglieder, vor allem Isabels temperamentvoller Vater (Spaghetti-Western-Veteran Tomas Milian), stehen Alex mit unverhohlener Abneigung gegenüber - beschließen die beiden in einer Kapelle in Las Vegas zu heiraten. Die Komplikationen sind vorprogrammiert: Nicht nur ihre religösen Auffassungen und ihr Geschmack bezüglich ihrer Inneneinrichtung sind gegensätzlich, auch ihre Persönlichkeiten liegen Welten voneinander entfernt. Man muß kein Prophet sein, um zu ahnen, daß nach etlichen Komplikationen schließlich doch ein Happy End winkt. Denn "Herz über Kopf" mag sich einen ungewöhnlichen Ansatz für seine romantische Tour de Force gesucht haben, letztlich wissen die Macher des Films, daß der alte Elvis-Song, dessen Textzeile dem Film im Original seinen Titel beschert hat, für das Publikum immer noch die wichtigste Wahrheit transportiert: "Can't Help Falling in Love with You". ara.

Fools Rush In - Herz über Kopf

Isabel (Salma Hayek, "Desperado", "From Dusk Till Dawn") kommt gerade von einem Kurztrip aus Mexiko zurück. Alex (Matthew Perry, "Friends") wurde von seiner New Yorker Firma nach Las Vegas geschickt. In einer mexikanischen Kneipe kreuzen sich zufällig ihre Wege und sofort springt der Funke über: was folgt, ist ein stürmischer One-Night Stand, der jedoch nicht ohne Folgen bleibt. Nach drei Monaten Funkstille stehen sich die beiden wieder gegenüber, Isabel ist schwanger. Alex fängt erneut Feuer und schleppt sie kurzerhand vor den Traualtar. Erst jetzt beginnen sich die Verliebten richtig kennenzulernen. Und da fliegen auch schon mal die Fetzen! Nicht zuletzt aufgrund Isabels heißblütiger, mexikanischer Familie und Alex" versnobter Eltern ...

Kurzbewertung:
Eine etwas andere Liebeskomödie, eine romantische Tour de Force von Regisseur Andy Tennant ("Eins und Eins macht vier"), der auf äußerst charmante und amüsante Art dem Elvis-Song "Can"t Help Falling In Love With You" ein unsterbliches Denkmal setzt.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Matthew Perry   als Alex Whitman
  Salma Hayek   als Isabel Fuentes
  Jon Tenney   als Jeff
  Carlos Gómez   als Chuy
  Tomás Milián   als Tomas Fuentes
  Siobhan Fallon   als Lanie
  John Bennett Perry   als Richard
  Stanley DeSantis   als Judd Marshall
  Anne Betancourt   als Amalia
  Suzanne Snyder   als Catherine Stewart
  Jill Clayburgh   als Nan
  Angelina Calderon Torres   als Urgroßmutter
  Debby Shively   als Donna
  Mark Adair-Rios   als Juan Fuentes
  Annie Combs   als Dr. Lisa Barnes
  Shelley Morrison   als Tante Carmen
 
Regie:  Andy Tennant  
Buch:  Katherine Reback  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  Robbie Greenberg  
Produzent:  Doug Draizin  
 

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