Frances Farmer gewinnt 1935 einen Schönheitswettbewerb. Paramount bietet ihr einen Siebenjahresvertrag, will eine "neue Garbo" kreieren. 1936 dreht sie ihren ersten Film, fällt durch eigene Vorschläge auf, gilt deswegen bald als unerträglich. Sie spielt in unbedeutenden Filmen, ist in linken politischen Kreisen tätig, wird zur Alkoholikerin, angetrunken und ohne Führerschein erwischt, von Schauspieler Leif Erickson geschieden. Ab 1942 wird sie zehn Jahre mit Elektroschocks behandelt. 1950 ist sie eine gebrochene Person.
Frances Farmer (1913 - 1970) ist durch Kenneth Angers berühmtes Buch "Hollywood Babylon" bekannt geworden, wo er sie "die heilige Frances, Tochter des Zorns" genannt hat. Frances' unangepasster Lebensstil, ihre politischen Ambitionen und ihre Widerborstigkeit führten zur "Disziplinierung" durch die Psychiatrie, wo man sie sogar am Gehirn operierte. Jessica Lange (1983 Oscar-Nominierung) stellt sie mit allen Widersprüchen und in aller Schönheit großartig und beeindruckend dar.