
Im Gefolge populärer Formate wie "Popstars" bewarben sich über 1000 Kandidaten um einen der sieben Plätze in der neu zu gründenden Band "Mutter sucht Schrauben". Das Besondere: Alle Hoffnungsfrohen sind Behinderte, die ohne Scheu und Berechnung ihr Bestes geben, um in die Formation aufgenommen zu werden. Und wie es sich für so ein Projekt gehört, agieren auch hinter den Kulissen fast ausschließlich Behinderte - in diesem Fall Bewohner des Tiele-Winckler-Heims in Berlin-Lichtenrade.
Nach dem heiß diskutierten Behindertenmagazin "Freakstars 3000" auf dem Clip-Kanal VIVA gibt's jetzt den dazu korrespondierenden Spielfilm. Verantwortlich dafür zeichnen der umstrittene Aktionskünstler Christopf Schlingensief ("Terror 2000") und sein Co-Regisseur Achim von Paczensky. Unter anderem auf den Hofer Filmtagen mit großer Begeisterung aufgenommen, lässt diese Castingshow jenseits von schönem Schein und kühl berechneter Medienwirkung niemanden kalt. Echte Superstars für eingefleischte "Superstar"-Fans.