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Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Witzige Body-Switch-Komödie, in der Jamie Lee Curtis versehentlich mit ihrer ewig streitenden Tochter die Körper tauscht.


Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Leihvideo

Erhältlich seit:
29.04.2004

Originaltitel: Freaky Friday

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 93 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jamie Lee Curtis
Lindsay Lohan
Harold Gould

Regie: Mark S. Waters
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Sie lieben sich, sind aber selten einer Meinung. Jamie Lee Curtis brilliert als Mutter, die die Welt plötzlich mit den Augen ihrer Tochter sehen muss.

Dr. Tess Coleman weiß nicht, wo ihr der Kopf steht. Tochter Anna ist Rock-Musikerin (Foto: Buena Vista) Großansicht

Dr. Tess Coleman weiß nicht, wo ihr der Kopf steht. Tochter Anna ist Rock-Musikerin (Foto: Buena Vista)

Die Kleidung, die Musik und, vor allem, die Männer. Das sind nur einige der Dinge des Lebens, bei denen Mutter und Tochter selten einer Meinung sind.

"Versuch doch mal, dich in meine Haut hinein zu versetzten" ist dann oft das letzte Argument. Warum eigentlich nicht? Im Kino ist bekanntlich alles möglich. Die Psychologin Dr. Tess Coleman (Jamie Lee Curtis) muss sich in ihrer Sprechstunde allerlei Verrücktheiten anhören.

Zu Hause trifft sie ihr eigenes Problem: ihre Tochter Anna (Nachwuchsstar Lindsay Lohan). Erst lässt das Teenie-Mädchen mit ihrer Rock-Band die heimischen Wände beben, und wenn Mama den Stecker rauszieht, wird lautstark weitergekeift.

Statt Buchpräsentation munteres Teenie-Geplapper (Foto: Buena Vista) Großansicht

Statt Buchpräsentation munteres Teenie-Geplapper (Foto: Buena Vista)

Warnung vor dem Glückskeks!

Abgesehen von dem alltäglichen Trouble um Schule, Ausgehen und Styling steht eine echte Belastungsprobe an. Die verwitwete Tess will sich neu verheiraten - so ziemlich der schlimmste Albtraum für Anna.

Beim Essen-Gehen bekommt eine geheimnisvolle alte Chinesin den Familienzwist mit - und schenkt Mutter und Tochter zwei Glückskekse mit magischer Wirkung. Am nächsten Morgen ist er da, der "Voll verrückte Freitag". Mutter und Tochter stecken jeweils im Körper der anderen.

Nach dem ersten Schock versuchen sie, sich mit der Situation zu arrangieren. Aber Tess' Heiratstermin ist schon angesetzt und sie kann Ryan (Mark Harmon) unmöglich in der Haut ihrer Tochter heiraten. Eine Reihe absurder und irrsinnig komischer Verwicklungen bahnt sich an...

Der Höhepunkt: Jamie Lee Curtis rockt (Foto: Buena Vista) Großansicht

Der Höhepunkt: Jamie Lee Curtis rockt (Foto: Buena Vista)

Altes Thema neu verpackt

Mark Waters ist mit seinem Remake des 1976er Komödien-Klassikers, damals mit der jungen Jodie Foster und Barbara Harris in den Hauptrollen, in den USA ein 100-Millionen-Dollar-Erfolg gelungen.

Das ist vor allem Jamie Lee Curtis zu verdanken, die die Tochter im Körper ihrer Mutter einfach umwerfend spielt. Welche Schauspielerin ihres Alters würde sonst so cool in "freakigen" Klamotten daherkommen, so perfekt auf einen Motorrad-Sozius passen und auch den 20 Jahre jüngeren Schwarm ihrer Tochter beeindrucken können?

Eine temporeiche, ausgebuffte Slapstick-Komödie, natürlich mit einem tieferen Sinn. So unmittelbar mit dem Leben der jeweils anderen konfrontiert siegt am Ende die Toleranz zwischen Mutter und Tochter. Ein Filmvergnügen mit der Süße und der Weisheit eines Glückskekses.

Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Um einen anderen Menschen wirklich zu verstehen, muss man zumindest einmal in seiner Haut gesteckt haben. Diesen Schluss nimmt die herzig-humorige Familienkomödie wörtlich, und so werden eine gluckige Mutter und ihre rebellische Teenagertochter durch Magie für einen Tag in den Körper des anderen versetzt. Dabei handelt es sich um ein Remake der Disney-Komödie "Ein ganz verrückter Freitag" von 1976, wobei die damaligen Protagonistinnen Barbara Harris und Jodie Foster von Jamie Lee Curtis ("Halloween Resurrection") und Lindsay Lohan ("Ein Zwilling kommt selten allein") abgelöst werden.

Das Original beruhte auf dem gleichnamigen Roman von Mary Rodgers, Newcomerin Heather Hach und Leslie Dixon ("Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen") adaptierten und modernisierten die Story. Statt einer einfachen Hausfrau ist die Mutter jetzt die gestresste Psychiaterin Tess Coleman, die kurz davor steht, ihren neuen Partner Ryan (Mark Harmon) zu heiraten. Davon ist ihre 15-jährige Tochter Anna wenig begeistert. Regisseur Mark S. Waters (filmte zuletzt "Hals über Kopf" mit Freddie Prinze Jr.) verbringt einige Zeit damit, Anna als typischen Teeanger einzuführen. So streitet sie sich ständig mit ihrem kleinen Bruder, zankt sich lautstark mit ihrer Mutter, von der sie sich unverstanden fühlt, spielt Gitarre in einer Grungeband, hat Probleme mit einem ungerechten Lehrer und einer zickigen Mitschülerin und schwärmt für den coolen Jake (Chad Michael Murray aus der TV-Serie "Dawson's Creek"). Doch nach einem Besuch in einem chinesischen Restaurant, wo ihnen die verschmitzte Besitzerin magische Glückskekse verabreicht, bekommen beide Gelegenheit ihr Leben aus der Perspektive des anderen zu leben.

Der Reiz des nach einem etwas trägen Start zunehmend amüsanter werdenden Identitätentausch-Spaßes besteht in der perfekten Imitation, mit der eine hinreißend komische Jamie Lee Curtis (Erinnerungen an "Ein Fisch namens Wanda" und "True Lies" werden wach) sich wie ein unbeschwerter Teenager gebärdet und Lindsay Lohan sich umgekehrt wie eine überbesorgte kontrollsüchtige Mutter aufführt. So stutzt Tess in Annas Körper ihren miesen Lehrer zurecht und sieht, dass die Schule gar nicht so einfach ist, während Anna einen Heidenspaß hat, dem Äußeren ihrer Mom ein sexy Makeover zu verpassen und mit Jake zu flirten. Alldieweil ist ihre Umwelt von ihrem veränderten Verhalten extrem verwirrt. Der Höhepunkt der flotten Familienunterhaltung spielt sich bei der Hochzeitsprobe und dem parallel stattfindenden Gig von Annas Band im House of Blues statt. Beide lernen über ihren eigenen Schatten zu springen, Anna, indem sie beginnt, Ryan zu akzeptieren, und Tess, indem sie eine wilde Luftgitarrenshow hinlegt. Am Schluss haben beide die Wichtigkeit von selbstloser Liebe erkannt und haben wesentlich mehr Verständnis füreinander.

Der Soundtrack des generationenüberbrückenden Entertainments setzt vorwiegend auf poppigen Rock, von dem selbst die Großmutter nicht vergrault wird. Solides Sleeperpotential im Stil von "Plötzlich Prinzessin!" ist garantiert. ara.

Darsteller:  Jamie Lee Curtis   als Tess Coleman
  Lindsay Lohan   als Anna Coleman
  Harold Gould   als Großvater
  Chad Michael Murray   als Jake
  Stephen Tobolowsky   als Mr. Bates
  Mark Harmon   als Ryan
  Christina Vidal   als Maddie
  Ryan Malgarini   als Harry Coleman
  Rosalind Chao   als Pei-Pei
  Lucille Soong   als Pei-Peis Mutter
  Willie Garson   als Evan
  Dina Waters   als Dottie Robertson
  Julie Gonzalo   als Stacey Stinkhouse
 
Regie:  Mark S. Waters  
Buch:  Leslie Dixon  
  Heather Hach  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  Oliver Wood  
Produzent:  Andrew Gunn  
 

Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag in der Fotoshow

 

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