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Free Willy 3 - Die Rettung

Dritter Teil der als Abenteuer-Familien-Film verarbeiteten Wal-Jungen-Freundschaft, der wenig Neues zu bieten hat.


Free Willy 3 - Die Rettung

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Erhältlich seit:
10.04.2003

Originaltitel: Free Willy 3 - The Rescue

Abenteuer

USA 1997
Laufzeit: 81 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jason James Richter
August Schellenberg
Annie Corley

Regie: Sam Pillsbury
Warner Home Video Germany

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Free Willy 3 - Die Rettung

Orca-Wal Willy droht erneut Gefahr: Der heimtückische Walfänger John Wesley - seine "Botany Bay" sieht wie ein harmloser Fischkutter aus - hat das Rufsignal von Jesse, Willys bestem Menschenfreund, aufgefangen und schickt sich an, ihn und sämtliche anderen Wale der Region in eine tödliche Falle zu locken. Nur Wesleys zehnjähriger Sohn Max kann die Katastrophe noch verhindern: Zusammen mit Jesse und Randolph, einem weisen Indianer, heckt er einen trickreichen Plan zur Rettung der Meeressäuger aus...

Die dritte Auflage der erfolgreichen Öko-Saga wartet mit den gleichen Attributen wie seine Vorgänger auf: mit herrlichen Meeresaufnahmen, identifikationsstiftenden Hauptfiguren und einem sympathischen Titelhelden. Zwar ist in den meisten Wal-Szenen diesmal ein Produkt der Spezialeffekte-Abteilung zu sehen, doch dieses ist so perfekt, daß kaum ein Unterschied zum echten Tier festzustellen ist. Die simple Story und die klare Botschaft - Rettet die Wale! - macht diese politisch korrekte "Flipper"-Variante zu einem kurzweiligen Abenteuerfilm, der seiner Zielgrupppe, den Kindern, in jeder Hinsicht gerecht wird.

Free Willy 3 - Die Rettung

Das Original der "Free Willy"-Reihe von 1993 erwies sich als satter Hit, der in Deutschland für mehr als drei Mio. Besucher mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet wurde. Der dritte Teil der Killerwal-Saga, in dem Willy Gefahr läuft, zu Sushi verarbeitet zu werden, läßt sich weniger vielversprechend an: Am US-Startwochenende konnte der Meeressäuger gerade einmal eine bescheidene Mio. Dollar einspielen.

Als Regisseur wurde nach Simon Wincer und Dwight Little nun Sam Pillsbury ("Zandalee - Das sechste Gebot") verpflichtet. Der in Ruhestand getretene Orca-Wal Keiko, der den Titelmeeressäuger mimte, wurde diesmal laut Produktionsnotizen mit einer "Kombination von Naturfilmaufnahmen, Spezialeffekten, Computerbildern und digitalen Bildkompositionen" ersetzt. Der unbedarfte Zuschauer wird jedoch keinen großen Unterschied feststellen - Willy tummelt sich erneut voller Lebenslust springend und tauchend in den nordwestlichen Pazifikgewässern und reckt bei Nahaufnahmen seinen animatronischen Kopf aus dem Wasser. Mit an Bord (eines Meeresforschungsbootes) sind wieder Hauptdarsteller Jason James Richter als Jesse und sein indianischer Mentor Randolph (August Schellenberg). Da Richter (sieht mittlerweile aus wie eine Kreuzung aus Ray Liotta und Tommy Ohrner) bereits fast erwachsen ist, übernimmt der zehnjährige Vincent Berry die Rolle der kindlichen Identifikationsfigur Max, dessen Vater (Patrick Kilpatrick) ein illegaler Walfänger ist. Das Drehbuch wurde diesmal von John Matteson im Alleingang verfaßt, der sich die Credits beim Sequel noch mit zwei anderen Autoren teilte. Den Schwerpunkt legte er auf eine vehemente Walschutz-Botschaft und den Konflikt zwischen Max und seinem Vater John Wesley, der seinen bald mit Willy befreundeten Sohn in das Familienhandwerk des Walschlachtens einweisen will. Dabei wird Wesley nicht als typisch eindimensionaler Bösewicht gezeichnet, sondern kann auch durchaus positive Eigenschaften vorweisen. Trotzdem kann der Familienfilm mit seiner politisch korrekten Botschaft, malerischen Naturaufnahmen und schmalzigem Score keine essentiellen Neuerungen einfügen und wirkt so wie das x-te Remake einer einst erfolgreichen Franchise, der es an Seele und überzeugendem Drive fehlt. ara.

Darsteller:  Jason James Richter   als Jesse
  August Schellenberg   als Randolph Johnson
  Annie Corley   als Drew
  Vincent Berry   als Max Wesley
  Patrick Kilpatrick   als John Wesley
  Tasha Simms   als Mary Wesley
  Peter LaCroix  
  Stephen E. Miller  
  Ian Tracey  
  Matthew Walker  
 
Regie:  Sam Pillsbury  
Buch:  John Mattson  
Musik:  Cliff Eidelman  
Kamera:  Tobias Schliessler  
Produzent:  Jennie Lew Tugend  
 

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