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Freischwimmer

Atmosphärischer Psychokrimi um zwei Außenseiter in der Kleinstadt.


Freischwimmer

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Erhältlich seit:
07.11.2008

Drama/ Thriller

Deutschland 2007
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 6

Frederick Lau
August Diehl
Fritzi Haberlandt

Regie: Andreas Kleinert
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Atmosphärischer Psycho-Krimi um zwei Außenseiter in der Kleinstadt.

Regine macht die Jungs ganz heiß (Foto: Novapool Pictures (24 Bilder)) Großansicht

Regine macht die Jungs ganz heiß (Foto: Novapool Pictures (24 Bilder))

In der Schule wird der Einzelgänger Rico (Frederick Lau) wegen seines eingeschränkten Hörvermögens gehänselt und weil er die "Freischwimmer"-Strecke nicht schafft. Dagegen kriegt der angeberische Robert alles, was er will: das schönste Mädchen, die Medaille beim Wettschwimmen und Anerkennung. Als er Rico den Eclair klaut und selbst futtert, liegt er wenige Sekunden später mausetot am Boden. Das Cremeschnittchen war vergiftet.

Bis das rauskommt, ärgert sich Rico mit dem Sportlehrer herum, der mit seiner Mutter lustvoll das Laken teilt, wird von rachesüchtigen Schülerinnen drangsaliert und flüchtet sich zu seinem von den Mitschülern tyrannisierten Deutschlehrer, mit dem er eine ungewöhnliche Passion teilt: den Modellbau. In dessen Keller sitzt bald unbeweglich und stumm die ganze Klasse als Puppen hinter Schreibpulten.

Lehrer Wegener hat ein Geheimnis im Keller (Foto: Novapool Pictures (24 Bilder)) Großansicht

Lehrer Wegener hat ein Geheimnis im Keller (Foto: Novapool Pictures (24 Bilder))

Explosive Mischung

Anfänglich glaubt man sich in einer Coming-of-Age-Geschichte, bis Grimme-Preisträger Andreas Kleinert ("Verlorene Landschaft", "Wege in die Nacht") daraus einen Psycho-Krimi mit überraschender Lösung macht. Aus surrealen Momenten, Metaphern und verwirrenden Deutungsmöglichkeiten ergibt sich ein Konstrukt aus unerfüllter Sehnsucht, harter Enttäuschung und explodierender Gewalt.

Freischwimmer

Mit seinem düsteren Blick auf das Kleinstadtleben und seltsame Todesfälle vertritt Andreas Kleinert den deutschen Film bei den "Venice Days".

Schon die ersten Bilder lassen Böses ahnen. Die Kamera schwenkt über die Dächer einer pittoresken Stadt, alles authentisch - nur das Kirchengeläut kommt vom Band. Und mit der Friedlichkeit ist es auch bald vorbei. In der Schule wird der Einzelgänger Rico wegen seines eingeschränkten Hörvermögens gehänselt und weil er die "Freischwimmer"-Strecke nicht schafft. Dagegen kriegt der angeberische Robert alles, was er will: das schönste Mädchen, die Medaille beim Wettschwimmen und Anerkennung. Als er Rico den Eclair klaut und selbst futtert, liegt er wenige Sekunden später mausetot am Boden. Das Cremeschnittchen war vergiftet. Bis das rauskommt, ärgert sich Rico mit dem Sportlehrer herum, der mit seiner Mutter lustvoll das Laken teilt, wird von rachesüchtigen Schülerinnen drangsaliert und flüchtet sich zu seinem von den Mitschülern tyrannisierten Deutschlehrer, mit dem er eine ungewöhnliche Passion teilt, den Modellbau. In dessen Keller sitzt bald unbeweglich und stumm die ganze Klasse als Puppen hinter Schreibpulten.

Wenn sich in dieser repressiven Atmosphäre zwei Außenseiter zusammentun, bedeutet das nichts Gutes. Anfänglich glaubt man sich in einer Coming of Age-Geschichte, bis Grimme-Preisträger Andreas Kleinert ("Verlorene Landschaft", "Wege in die Nacht") daraus einen Psycho-Krimi mit überraschender Lösung macht, die im Nachhinein eine perfide Logik beweist. Modelle mutieren zum Abbild des Lebens. Beide Hauptfiguren flüchten vor der Realität, mussten ihre Träume begraben und spüren nur Hass auf diejenigen, denen alles scheinbar in den Schoß fällt. Während Rico sein Hörgerät einfach ausschaltet, wenn ihm etwas auf den Nerv geht, möchte der Lehrer "die Stille, die wir nicht hören, hören" und entwickelt dazu einen mörderischen Plan. Aus surrealen Momenten, Metaphern und verwirrenden Deutungsmöglichkeiten ergibt sich ein Konstrukt aus unerfüllter Sehnsucht, harter Enttäuschung und explodierender Gewalt. Nicht umsonst heißt die Schule Kafka-Gymnasium. mk.

Freischwimmer

In einer deutschen Kleinstadt braut sich etwas Fürchterliches zusammen. Rico, der 15-jährige Gymnasiast und totale Außenseiter liebt das schönste Mädchen der Schule, Regine. Was anfangs noch eine unerfüllbare Sehnsucht scheint, wird am Ende wahr.

Aber bis es soweit ist, müssen ganze Bleche von Liebesknochen verzehrt werden, Rico endlich 25 Meter tauchen und "Die Gedanken sind frei" für das Schulfest einstudiert werden.

Nachdem der Lieblingslehrer des Kafka-Gymnasiums ihm gesteht: "Bei dir sind's die Ohren, bei mir der ganze Kopf.", zieht Rico die Konsequenzen. Leider sterben ein paar Bewohner des idyllischen Ortes eines unnatürlichen Todes und ein kleines Reh wird es auch nicht bis zum Ende schaffen... ein böses Märchen.

Ein Film über Verführer und Gerechte, über neue Lehrmethoden und den Deutschen Wald am Rande der Kleinstadt.

Quelle: AL!VE

Darsteller:  Frederick Lau   als Rico Bartsch
  August Diehl   als Martin Wegner
  Fritzi Haberlandt   als Michaela Rammelow
  Dagmar Manzel   als Anita Bartsch
  Alice Dwyer   als Regine Weyler
  Devid Striesow   als Richard Sammer
  Traute Hoess   als Karin Durst
  Jürgen Tarrach   als Rektor Quitter
 
Regie:  Andreas Kleinert  
Buch:  Thomas Wendrich  
Kamera:  Johann Feindt  
Produzent:  Friedrich Wildfeuer  
 

Freischwimmer in der Fotoshow

 

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Features

 

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