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Fremde Wesen - Zauber der Elfen

Frances und ihre Cousine lassen sich durch die Kriegswirklichkeit nicht erschüttern. Als sie Elfen auf ein Foto bannen können, wird es sogar veröffentlicht. Ein Märchen und Zeitporträt des 1. Weltkriegs; nicht nur für junges Publikum.


Fremde Wesen - Zauber der Elfen

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Erhältlich seit:
14.08.2008

Originaltitel: Fairy Tale: A True Story

Kinderfilm/ Drama

USA 1997
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Florence Hoath
Elizabeth Earl
Paul McGann

Regie: Charles Sturridge
Concorde Home Entertainment

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Frances, deren Vater im Krieg vermißt ist, wird von der Familie ihrer Cousine Elsie 1917 in Yorkshire aufgenommen. Die fantasievollen Mädels glauben fest an Elfen und lassen sich von der Kriegswirklichkeit nicht einschüchtern. Es gelingt ihnen sogar, die Fabelwesen auf Foto zu bannen. Sherlock-Holmes-Erfinder Doyle veröffentlicht es dankbar als Beweis ihrer Existenz in seinem Magazin. Von Entfesselungskünstler Houdini erntet er deswegen harsche Kritik.

Märchenhafte Geschichte, die sehr gut die drückende Atmosphäre des ersten Weltkriegs transportiert und dank der Auftritte von Harvey Keitel als Houdini und Peter O'Toole als Arthur Conan Doyle auch bei erwachsenem Publikum Interesse wecken könnte. "Wiedersehen mit Brideshead"-Regisseur Charles Sturridge inszenierte das einfühlsame Drama und Zeitporträt, das Mel Gibsons Icon Prods. produzierte, der auch in einem Cameo zu sehen ist.

Existieren sie tatsächlich oder sind sie lediglich das Produkt einer von traumatischen Ereignissen evozierten Fantasie? Gemeint sind bezaubernde Elfenwesen, die im Mittelpunkt dieses Films, vordergründig ein Märchen, tatsächlich ein glaubensphilosophisches Drama für Kinder und Erwachsene, stehen. Die Geschichte der möglichen Entdeckung dieser geflügelten Minikreaturen beruht auf einer wahren Begebenheit im England im Jahr 1917, die zu einer landesweiten Diskussion führte, in der historische Figuren - der Entfesselungskünstler Harry Houdini und der Sherlock-Holmes-Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle kontroverse Stellungen einnehmen.

Der Plot nimmt seinen Ausgang mit der Ankunft der achtjährigen Halbwaisen Frances (Elizabeth Earl) bei ihren Verwandten (Phoebe Nicholls und Paul McGann) in Yorkshire. Gemeinsam mit ihrer zwölfjährigen Cousine Elsie (Florence Hoath) nimmt sie Fotografien von magischen Elfenwesen auf, die schließlich in die Hände von Sir Arthur Conan Doyle (Peter O'Toole) gelangen. Nach eingehender Prüfung der Fotoplatten veröffentlicht er diesen Beweis für die Existenz der spirituellen Wesen in seinem Magazin. Obwohl die Namen der Mädchen geändert werden, wird ihre Identität bald entlarvt und Yorkshire von mit Schmetterlingsnetzen bewaffneten Massen heimgesucht. Der Zauber scheint damit ausgelöscht zu sein. Das Happy End vereinigt schließlich wie in "Little Princess" den im Krieg vermißten Vater (Mel Gibson in einem Cameo) mit der Protagonistin Frances.

Regisseur Charles Sturridge ("Wiedersehen mit Brideshead") versteht es, die entbehrungsvolle Weltkriegsatmosphäre zum Leben zu erwecken, auch die Auftritte der charismatischen Figuren Doyle und Houdini (ein superber, Zurückhaltung übender Harvey Keitel) wissen zu überzeugen. Houdini steht als Stimme der Vernunft, der spiritistische Sitzungen als Hokuspokus entlarvt und auch der Elfenentdeckung gegenüber skeptisch eingestellt ist. Er hält seinem Freund Doyle vor, sich im Gram über den Kriegstod seines Sohnes in eine Fantasiewelt zu flüchten. Das selbe kann für Frances' Tante gelten, deren Sohn an einer Lungenentzündung gestorben ist. Die geflügelten Wichte spielen eher eine hintergründige Rolle, was für diejenigen Zuschauer, die sich einen Reigen an Zauber und Magie versprechen, als Abstrich gewertet werden könnte. Die Spezialeffekte wurden diesbezüglich funktionell, aber sicherlich nicht von überragender Qualität realisiert. ara.

Gibt es sie wirklich oder sind sie nur Einbildung? Die 12-jährige Elsie und ihre 8-jährige Cousine Frances sind sich ganz sicher, dass magische Zauberwesen wie Feen, Elfen und Gnome ganz unbemerkt unter den Menschen leben - die Erwachsenen haben nur verlernt sie zu sehen. Als es den Beiden gelingt, die kleinen Fabelwesen auf Fotoplatten zu bannen und auch "Sherlock Holmes"-Autor Sir Arthur Conan Doyle von der Echtheit der Bilder überzeugt ist, steht die Welt für ein paar Tage Kopf! Ein fantasievoll erzähltes und liebevoll inszeniertes, mit Oscar[r]-Preisträger Peter O'Toole und Hollywood-Star Harvey Keitel brillant besetztes Fantasy-Märchen.
England, 1917. Der erste Weltkrieg hält die Welt in Atem, jeder im Land spürt inzwischen die Folgen. In London sorgen die Varietés für ein bisschen Zerstreuung, die waghalsigen Entfesselungskünste des Harry Houdini verblüffen die Menschen - wie schafft er es nur immer wieder, sich loszuwinden?
Seit ihr Bruder Joseph an einer Lungenentzündung gestorben ist, fühlt sich die 12-jährige Elsie oft einsam - ihre empfindsame Mutter Polly ist an der Trauer um den geliebten Sohn fast zerbrochen und auch der Vater Arthur Wright weiß nicht so recht, wie er mit dem großen Verlust umgehen soll. Am liebsten zieht Elsie sich deshalb in ihr riesiges Reich unter dem Dach des Hauses zurück oder spielt unten am Bach, Josephs Lieblingsplatz. Als der Besuch ihrer Cousine Frances angekündigt wird, ist Elsie überglücklich. Endlich hat sie wieder jemanden zum Spielen!
Gemeinsam mit ihrem Vater fährt das Mädchen nach London, um Frances am Bahnhof abzuholen. Frances ist in Afrika aufgewachsen, doch dann wurde ihr Vater, ein Soldat des britischen Empire, für vermisst erklärt und ihre Mutter starb. Polly und Arthur Wright haben daher beschlossen, das kleine Mädchen bei sich in Yorkshire aufzunehmen. Frances hat die lange Reise in dem überwiegend mit Kriegsversehrten und schwer verletzten Soldaten besetzten Zug gut überstanden, das Mädchen ist ein rechter Wirbelwind und so ziemlich das Gegenteil ihrer ruhigen und introvertierten Cousine.
Dennoch verstehen sich die beiden Mädchen auf Anhieb wunderbar. Genau wie Elsie hat auch Frances eine blühende Phantasie. Insbesondere Fabelwesen wie Elfen, Feen, Zwerge und Gnome haben es den Beiden angetan. Sie sind überzeugt davon, dass sie nicht nur in ihrer Vorstellung existieren. Eines Abends erzählt Frances ihrer Tante Polly, dass ihre verstorbene Mutter als Engel über ihr wacht. Polly findet in dieser Vorstellung Trost, ist aber noch skeptisch. Kann es so etwas wie Schutzengel geben? Als Frances auf dem Heimweg von der Schule ausrutscht und in den kleinen Bach fällt, traut sie ihren Augen kaum: Um sie herum schweben Elfen! Elsie kann die zarten Naturgeister ebenfalls sehen. Frances "leiht" sich die Fotokamera ihres Onkels. Und tatsächlich: Es gelingt ihr, die Elfen mit der Kamera festzuhalten! Elsie und Frances sind überglücklich. Auf Polly, die soeben einen Vortrag über Naturgeister der Theosophischen Gesellschaft besucht hat, scheinen die Bilder eine ganz besondere Wirkung auszuüben, sie fasst neuen Lebensmut. Heimlich steckt sie die beiden Fotos dem Referenten E.L. Gardner zu.
Dieser zeigt die Bilder dem berühmten Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle. Er möchte wissen, ob die Bilder echt sind oder ob es sich um eine plumpe Fälschung handelt. Doyle und Gardner kommen zu dem Schluss, dass die Bilder echt sind. Der Magier Harry Houdini, der ebenfalls auf Sir Arthurs Anwesen anwesend ist, ist noch skeptisch. Er glaubt nicht an Zauberei, vielmehr vermutet er, dass jemand mit einem guten Trick an das Geld seiner Mitmenschen kommen möchte. Doyle, Gardner und Houdini beschließen, nach Yorkshire zu reisen und mit den Mädchen zu sprechen. Die Geschichte von Elsie und Frances hat inzwischen auch ihren Weg in die Medien gefunden. Ein besonders gründlicher Journalist, John Ferret, möchte der Sache auf den Grund gehen und macht sich ebenfalls auf die Suche.
Elsie und Frances möchten ihre Freunde, die Elfen und Zwerge, nicht verraten, aber längst schon hat sich die Geschichte verselbständigt. Während die Mitglieder der Theosophischen Gesellschaft, allen voran Gardner, Sir Arthur und Houdini von der Existenz der Zauberwesen überzeugt sind, ziehen Ferret und hunderte Schaulustiger nach Yorkshire. Für ein paar Tage sind der Krieg und die Entfesslungskenntnisse von Houdini vergessen ...
Eine fantastische Reise in eine Welt voller Zauber! "Fremde Wesen - Zauber der Elfen wurde bei den BAFTA Awards 1998 in der Kategorie Bester Kinderfilm ausgezeichnet.

Quelle: Concorde

Darsteller:  Florence Hoath   als Elsie Wright
  Elizabeth Earl   als Frances Griffiths
  Paul McGann   als Arthur Wright
  Phoebe Nicholls   als Polly Wright
  Peter O'Toole   als Sir Arthur Conan Doyle
  Harvey Keitel   als Harry Houdini
  Bill Nighy   als E. L. Gardner
  Bob Peck   als Harry Briggs
  Tim McInnerny   als John Ferret
  Mel Gibson   als Frances' Vater
 
Regie:  Charles Sturridge  
Buch:  Ernie Contreras  
Musik:  Zbigniew Preisner  
Kamera:  Michael Coulter  
Produzent:  Wendy Finerman  
  Bruce Davey  
 

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Features

 

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