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Freunde mit gewissen Vorzügen

Romantische Komödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis als beste Freunde, die nicht gemeinsamen Sex, wohl aber eine Beziehung miteinander fürchten.


Freunde mit gewissen Vorzügen

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Erhältlich seit:
26.01.2012

Originaltitel: Friends with Benefits

Komödie/ Lovestory

USA 2011
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Justin Timberlake
Mila Kunis
Patricia Clarkson

Regie: Will Gluck
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Freunde mit gewissen Vorzügen

Dylan ist neu in New York, doch Jamie, die ihn aus Kalifornien für einen Traumjob nach Manhattan und aus seiner Reserve gelockt hat, sorgt für schnelle Akklimatisation. Der aufstrebende Art Director und die quirlige Headhunterin landen schnell zusammen im Bett, wollen aber trotz gelegentlichem Spaßsex nur beste Freunde bleiben. Beider Bindungsphobien machen sie blind dafür, wie perfekt sie tatsächlich zusammenpassen, und bewirken schließlich, dass auseinanderbricht, was eigentlich zusammengehört.

"Einfach zu haben", der Titel von Regisseur Will Glucks letzter Erfolgskomödie, beschreibt auch den Wirkungsfaktor seiner RomCom, die trotz formelhaftem Figurenpersonal und Plot die Fans des Genres erobern wird. Auf Klamauk wird weitgehend verzichtet, dafür auf Charme und die sichtbare Chemie seiner jungen Stars gesetzt. Popstar Justin Timberlake, geadelt durch "The Social Network", schlägt sich gut, aber Mila Kunis ist mit Temperament, Mimik und Timing das stärkste Bindungselement an diese Beziehungskomödie.

Freunde mit gewissen Vorzügen

Justin Timberlake und Mila Kunis beweisen romantisch und komisch, dass guter Sex unter besten Freunden einfach nicht genug ist.

Nach Natalie Portman überprüft mit Kunis eine weitere "Black Swan"-Elevin die Tauglichkeit von "Freundschaft Plus", eines emotional ballastfreien sexuellen Arrangements unter Freunden. Parallelen zwischen Ivan Reitmans Vorgänger und Will Glucks Nachfolger sind unübersehbar, doch der etwas subtilere Ton und der frech-flippige Charme von Kunis, die in der Hitsitcom "Die wilden 70er" Timing und komödiantische Qualitäten entwickeln konnte, machen diesen zweiten Abzug einer vertrauten Folie zu einem unterhaltsamen Date.

In der harmlos Beziehungsoberflächen absurfenden Story spielt Kunis Miss Temperament, das Mr. Vernunft, verköpert von Justin Timberlake, aus der Reserve lockt. Dass sie eine Headhunterin ist, die einen aufstrebenden Blogger als Art Director zu einem Lifestyle-Magazin holt, bleibt nur eine Randnotiz in einem Plot, der sich auf seine jungen Stars und ihre prägenden Elternteile konzentriert. Dabei sorgen Patricia Clarkson als Jamies promiskuitive Mutter für einen Hauch schräge Exzentrik und Richard Jenkins als Dylans an Alzheimer erkrankter Vater für eine Spur Wehmut und Besinnlichkeit. Das Drehbuch führt Jamie und Dylan schnell als kompatibel zusammen, bevor beider Bindungsphobie das romantische Glück aufs Wartegleis stellt, wenn beide sich mit Freundschaft plus gelegentlichem Spaßsex begnügen. Fast genau nach einer Stunde und dem Ende des zweiten Aktes kompliziert sich dieses Arrangement durch gefühlsechte Intimität, ohne das Happy End ernsthaft in Frage zu stellen.

Der in den Plot eingebaute ironische Kommentar zu Hollywoods romantischen Komödien erweist sich als pure Selbsttäuschung, denn von der etablierten Rezeptur des Genres weicht auch dieser Film nicht ab. Das Formelhafte ist somit das größte Manko in dieser recht temporeichen Komödie, die zielgruppenkonform Trendiges wie Flashmobs oder Apps einbaut und zurecht auf ihre stärkste Waffe, die Chemie zwischen Kunis und Timberlake, setzt. "Einfach zu haben", der Titel von Glucks letzter Hit-Komödie, beschreibt auch den Zugang zu seiner RomCom, die keine unüberwindbaren Hindernisse für den Zuschauer aufbaut, sich ohne Klamaukexzesse recht charmant und amüsant unterhalten zu können. kob.

Freunde mit gewissen Vorzügen

Die junge New Yorker Headhunterin Jamie überredet den aufstrebenden Art Director Dylan, seinen Job in Los Angeles zu kündigen und einen neuen im Big Apple anzutreten. Obwohl sich die beiden sofort voneinander angezogen fühlen, erkennen sie in sich all das, wovor sie in früheren Beziehungen immer geflüchtet sind, und entscheiden sich daher, nur gute Freunde zu werden. Freunde mit gewissen Vorzügen. Jamie und Dylan scheinen das perfekte Arrangement für sich gefunden zu haben - bis sie feststellen, dass an alles im Leben immer auch bestimmte Bedingungen geknüpft sind.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Justin Timberlake   als Dylan
  Mila Kunis   als Jamie
  Patricia Clarkson   als Lorna
  Jenna Elfman   als Annie
  Bryan Greenberg   als Parker
  Richard Jenkins   als Mr. Harper
  Woody Harrelson   als Tommy
  Nolan Gould   als Sam
 
Regie:  Will Gluck  
Buch:  Will Gluck  
  Keith Merryman  
  David A. Newman  
Kamera:  Michael Grady  
Produzent:  Will Gluck  
  Liz Glotzer  
  Martin Shafer  
  Janet Zucker  
  Jerry Zucker  

Mila Kunis: Sex mit Natalie Portman unangenehm

Mila Kunis wollte nicht mit ihrer Freundin schlafen und Natalie Portman hatte Angst vorm Internet.

Mila Kunis musste sich in "Black Swan" ein bisschen überwinden (Foto: Tobis) Großansicht

Mila Kunis musste sich in "Black Swan" ein bisschen überwinden (Foto: Tobis)

Nichts bringt die Werbung für einen neuen Film mehr auf Touren, als das überzeugende Jammern - oder Prahlen - der Stars in Bezug auf künstlerisch notwendige Sexszenen. Da wird analysiert und beschämt, angegeben und übertrieben. Dies macht sich auch Mila Kunis zu Nutze, die neben Natalie Portman in "Black Swan" spielt und eine lesbische Szene mit ihr hinlegen musste.

Ein hartes Brot für Mila Kunis: "Es ist wirklich sehr unangenehm, mit einer guten Freundin intim zu werden", so der Star aus "Die wilden 70er" und "Nie wieder Sex mit der Ex". "Die Szene war wichtig für die Rolle aber uns war schnell klar, dass das ein bisschen schwierig werden würde.

Zu viel Sex mit Justin Timberlake

Gewisse Schwierigkeiten bestätigte auch Natalie Portman, die die Gemüter mit der Ankündigung dieser Szene schon seit letztem Jahr erhitzt. "Eigentlich ist Nacktheit ja etwas ganz Natürliches und ich bin auch nicht prüde, nur sie kann eben auch ablenken." "Black Swan" allerdings sei für sie eine Riesenchance gewesen, auch mal etwas Neues von sich zu zeigen. "Ich kann nicht immer nur brave Mütter spielen. Mein Problem ist, dass einzelne Bilder aus dem Kontext des Films gerissen und ins Internet gestellt werden können."

Mila Kunis jedenfalls dürfte das nicht so wichtig sein: Die Schauspielerin ist demnächst an der Seite von Justin Timberlake in "Friends With Benefits" zu sehen, einem Film, der in den USA wegen zu gewagter Bettszenen schon mal keine Jugendfreigabe erhalten hat.

 

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