VHS Leihvideo

Frida

Kunstvolles und mitreißendes Biopic über Leben und Lieben der legendären mexikanischen Malerin mit einer temperamentvollen Salma Hayek in der Titelrolle.


Frida

Leihvideo

Erhältlich seit:
31.07.2003

Drama

USA 2002
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 12

Salma Hayek
Geoffrey Rush
Alfred Molina

Regie: Julie Taymor
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Mit dieser Rolle erfüllt sich Hollywoodstar Salma Hayek einen Lebenstraum: Als Malerin Frida Kahlo geht sie durch Himmel und Hölle der Liebe.

Frida malt wie besessen, kostet jede Sekunde aus (Foto: Buena Vista) Großansicht

Frida malt wie besessen, kostet jede Sekunde aus (Foto: Buena Vista)

Vollblutweib, Kämpferin und Künstlerin - das alles war die mexikanische Malerin Frida Kahlo (Salma Hayeks). Ein tragischer Unfall fesselte das ungestüme Mädchen ans Bett. Sie gab nicht auf, wehrte sich mit Wucht gegen das Schicksal und begann zu malen. Ihr starker Wille besiegt die Krankheit, zunächst einmal jedenfalls.

Halbwegs genesen, traf die junge Schönheit den berühmten, sehr viel älteren Maler und Frauenschwarm Diego Rivera (Alfred Molina). Das glamouröse Paar eroberte die Kunstwelt Mexikos und Amerikas, wird zum Darling der Gesellschaft.

Eine innige Liebe verbindet Frida mit Diego (Foto: Buena Vista) Großansicht

Eine innige Liebe verbindet Frida mit Diego (Foto: Buena Vista)

Projekt ihres Lebens

Diese Künstlerbiografie in satten Farben ist Salma Hayeks Triumph. Der mexikanische Hollywoodstar kämpfte lange um das Projekt und spielt eine der faszinierendsten Frauen des 20. Jahrhunderts mit Lust, Verzweiflung und Intensität. An den Stationen eines voll ausgelebten Lebens begegnen wir Trotzki (Geoffrey Rush) als Fridas Liebhaber und Nelson Rockefeller (Edward Norton) als reichen Banausen.

Eine mitreißende und gewaltige Love-Story, die unter die Haut geht, ein gefährlicher Tanz auf dem Vulkan unkontrollierter Gefühle - Kino voller Herz.

Frida

Was lange währt, wird doch noch gut: Seit 1983 laborierten verschiedene Studios an dem Projekt "Frida". Das Biopic von Julie Taymor eröffnete die Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Mit Erfolg, denn nicht nur Salma Hayek als legendäre mexikanische künstlerin Frida Kahlo, die trotz Krankheit das Leben in vollen Zügen genoss, überzeugt - auch die Ausstattung stimmt bis aufs I-Tüpfelchen.

Da es ihr unmöglich schien, den komplexen Charakter der mexikanischen Malerin zu verfilmen, konzentrierte sich Julie Taymor auf die emotionale Seite dieser Ikone weiblicher Emanzipation. Sie zeichnet nicht Station für Station ein außergewöhnliches Schicksal nach, sondern wählt bewusst subjektiv Momente aus, die den Werdegang der Künstlerin und Frau bestimmen, die sich von ihren Vorstellungen und nicht von gesellschaftlichen Maximen leiten ließ. Schon als junges Mädchen lebt Frida frei ihre sexuellen Wünsche aus, ein Busunfall reisst sie 1925 aus der Leichtigkeit des Seins. Nicht nur die Wirbelsäule ist lädiert, ihr rechtes Bein, schon vorher durch Kinderlähmung geschwächt, ist mehrmals gebrochen. Monatelang muss sie das Bett hüten, es besteht die Gefahr, dass sie nie wieder gehen kann. Aber ihr Wille ist - erst einmal - stärker als die Krankheit, während der sie wie besessen sich die Angst von der Seele malt. Kaum halbwegs genesen, fordert sie den berühmten Maler Diego Rivera (Alfred Molino als Viril-Paket) auf, ihr Werk offen und ohne Rücksicht zu beurteilen. Der ist begeistert, nicht nur von ihrem Talent, sondern auch von ihrer Schönheit. Die beiden werden ein glamouröses Paar, das die Kunstwelt im Sturm erobert. Dabei weiss Frida, auf was sie sich einlässt, heiratet sie doch einen Womanizer, dem keine Frau widerstehen kann. Sie versprechen sich nicht Treue, sondern Loyalität. Und Frida sieht souverän über zahlreiche Affären hinweg, die beiden schmücken die Kunstszene in San Francisco, Detroit und New York. Wie einen Patchworkteppich webt Taymor Höhen und Tiefen eines Lebens zusammen, zieht den Bogen bis zum bitteren Ende, Frida Kahlos Tod im Jahre 1954. Salma Hayek, die als Mitproduzentin auftritt und auch beim Drehbuch mitwirkte, ließ sich während der langen Wartezeit von diversen Tiefschlägen nicht demotivieren und fand mit Julie Taymor ihre Traumregisseurin und mit Miramax ein Studio, das ihre Pläne voll unterstützte. Sie entdeckt ihre eigene Frida und spielt diese Figur, die mit der Wirklichkeit vielleicht nicht zu viel zu tun hat, mit Verve und Temperament. Frida Kahlo ist hier eine schillernde und starke Persönlichkeit, die tapfer alles erträgt, sich erst von ihrem Mann trennt, als der mit ihrer Schwester schläft und - sei es aus Rache, sei es aus Lust - später mit Trotzki ein kurzfristiges Verhältnis anfängt, eine etwas misslungene Episode im sonst interessant inszenierten Biopic, wie leider die auch sehr oberflächlich gehaltenen Ausflüge in die Politik. Fridas Entwicklung spiegelt sich in ihrem künstlerischen Werk wieder, vom Hochzeitsporträt über das Selbstporträt und "Die zwei Fridas" bis hin zur Visualisierung der Schmerzen, die sie zuletzt quälten. Der Film, der ganz in Mexiko gedreht wurde, atmet die Atmosphäre des mittelamerikanischen Landes, den Machismo, offensive weibliche Erotik und eine Epoche der Liberalität, die mit der in Europa locker mithalten kann, über das ein oder andere Bohème- oder Weiber-Klischee sieht man da großzügig hinweg . Wer nicht weiß, wie es in Mexiko aussieht, mag die Farben übertrieben finden, aber das leuchtende Blau, das schreiende Orange oder das sinnliche Rot gehören zur mexikanischen Farbpalette wie die Tortilla auf den Teller. "Frida" ist fettes Kino und sollte ein neugieriges Publikum anziehen, schon der Name Salma Hayek sollte sich als Magnet erweisen. mk.

Darsteller:  Salma Hayek   als Frida Kahlo
  Geoffrey Rush   als Leo Trotzki
  Alfred Molina   als Diego Rivera
  Edward Norton   als Nelson Rockefeller
  Antonio Banderas   als David Siqueiros
  Mía Maestro   als Cristina Kahlo
  Ashley Judd   als Tina Modotti
  Roger Rees   als Guillermo Kahlo
  Valeria Golino   als Lupe Marín
  Patricia Reyes Spindola   als Matilda Kahlo
  Diego Luna   als Alejandro
  Saffron Burrows   als Gracie
  Margarita Sanz   als Natalia Trotzki
  Anthony Alvarez   als Trotzkis Bodyguard
  Chavela Vargas   als Tod
  Lila Downs   als Tango-Sängerin
  Ehécatl Chávez   als betrunkener Mann
  Julian Sedgwick   als Reporter New York
 
Regie:  Julie Taymor  
Buch:  Diane Lake  
  Gregory Nava  
  Clancy Sigal  
  Anna Thomas  
Musik:  Elliot Goldenthal  
Kamera:  Rodrigo Prieto  
Produzent:  Sarah Green  
  Jay Polstein  
  Nancy Hardin  
  Lizz Speed  

USA: Disney testet DVDs mit Verfallsdatum

Buena Vista will ab August DVDs verkaufen, die sich nach 48 Stunden selbst zerstören. Nach dem Öffnen der Verpackung beginnt das von Flexplay Technologies entwickelte DVD-Format "EZ-D" alle Daten zu verlieren.

Bald als Einweg-DVD: "Frida" Großansicht

Bald als Einweg-DVD: "Frida"


Die 48-Stunden-DVDs werden keinerlei Extras, sondern nur den Film beinhalten. In vier amerikanischen Städten will Buena Vista acht Titel wie z. B. Signs - Zeichen, 25 Stunden und Frida in ausgewählten Supermarktketten anbieten. Durch die Einweg-DVDs soll die zeitraubende Rückgabeprozedur entfallen und vor allem - wer kennt das nicht - Strafgebühren für zu spätes Abgeben überflüssig werden. Gerade Impulskäufer will Disney damit aktivieren, da Supermärkte und Tankstellen für Spontankäufe prädestiniert seien. Über den Preis herrscht noch Ungewissheit, Buena Vistas ursprüngliche Pläne und Händleraussagen weisen aber auf eine UVP von 6,99 Dollar hin. Disneys Abkommen mit Flexplay ist nicht exklusiv, und der Technologieentwickler verhandelt nach eigenen Angaben bereits mit anderen Studios und denkt auch über Kooperationen mit Publishern von Videospielen nach.

 

Frida in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Salma Hayek

Schön wie Mexiko und kleine Frau ganz groß: Ihre Filme sind gepflastert mit heißen Auftritten, sie ist eine der erotischsten Latinas und der...

 

Star

Geoffrey Rush

Kostümrollen und exzentrisch-exaltierte Charaktere, komische und liebenswert verrückte Gestalten wie aus den Dramen William Shakespeares sind...