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Leihvideo
Erhältlich seit:
19.12.2003
USA 2002
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 12
Ice Cube
Mike Epps
John Witherspoon
Regie: Marcus Raboy
Warner Home Video Germany

Der Original-"Friday" war anno 1995 im Ghetto angesiedelt, der "Next Friday" danach in den Suburbs. Nun kehrt man wieder zurück in die Inner Cities, diesmal an Heiligabend. Glasklar ist bei Teil drei der gagvernebelten Kifferkomödienreihe von und mit Rapper Ice Cube, dass langsam aber sicher die Marihuana geschwängerte Luft raus ist. Zeichnete sich Cubes letzte Hitkomödie "Barbershop" noch durch clever-schlagfertigen Humor und greifbare Figuren aus, fällt "Friday After Next" von Debütregisseur Marcus Raboy mit angestrengten Bad-Taste-Ausrutschern und abgenutzten Hood-Klischees auf die Nase.
Ice Cube spielt wieder den 'straight man' Craig, der mit seinem Cousin DayDay (Mike Epps, der in Teil zwei Chris Tucker als Sidekick ersetzte) mittlerweile wieder in seiner schwarzen Nachbarschaft wohnt. In der Nacht vor Weihnachten erleichtert sie ein Einbrecher im Weihnachtsmannkostüm um ihre Weihnachtsgeschenke und zu allem Überfluss um ihr Mietgeld. Dies fordert am nächsten Morgen mit Nachdruck ihre bärbeißige Vermieterin Miss Pearly (Bebe Drake), die ihnen mit Kündigung und einem Rendezvous mit ihrem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Sohn Damon (Terry Crews verbreitete zuletzt Angst und Schrecken in "Serving Sara") droht. Also nehmen die beiden Freunde notgedrungen einen Job als Sicherheitsmänner in einem Einkaufszentrum an, wo Craigs Eltern ein Restaurant führen. Kaum verfügt DayDay über ein bisschen Macht, nutzt er diese auch gleich aus, indem er beispielsweise nette alte Damen herumkommandiert. Zudem verlieben sich beide in die hübsche Donna, die Freundin des kleingewachsenen Zuhälters Money Mike (Kate Williams amüsiert mit schriller Garderobe und entsprechendem Auftreten). Bei einer ausgelassenen Weihnachtsparty in ihrer Wohnung kommen alle zusammen und die Cousins können schließlich sogar dem diebischen Santa Clause das Handwerk legen.
Die Pointen kreisen wieder um die exzentrischen Familienangehörigen, allen voran Craigs Vater Willie (John Witherspoon) und dessen lautstarke Verdauungsvorgänge. Onkel Elroy (Don Curry) erhöht in erster Linie den Dezibelquotienten, während die wimmernde Oma in einer misslungenen Szene als Punchingbag dient. Muskelpaket Crews als lüsterner Homosexueller und Williams als sein renitentes Opfer sind für weitere zweifelhafte Gags zuständig, während die Vermieterin die Sparte "sexsüchtiges altes Weib" abdeckt. Dass die Chemie zwischen Ice Cube und seinem Partner Epps schon besser war und das Fehlen von neuen zündenden Gags nur mit dem Aufwärmen erprobter Kifferwitze kaschiert wird, kommt erschwerend hinzu. ara.
| Darsteller: | Ice Cube | als Craig Jones | |
|---|---|---|---|
| Mike Epps | als Day-Day | ||
| John Witherspoon | als Mr. Jones | ||
| Don 'DC' Curry | als Onkel Elroy | ||
| Anna Maria Horsford | als Mrs. Jones | ||
| Clifton Powell | als Pinky | ||
| Bebe Drake | als Ms. Pearly | ||
| K.D. Aubert | als Donna | ||
| Sommore | als Cookie | ||
| Rickey Smiley | als Santa Claus | ||
| Joel McKinnon Miller | als Officer Hole | ||
| Reggie Gaskins | als Officer Dix | ||
| Terry Crews | als Damon | ||
| Starletta Dupois | als Schwester Sarah | ||
| Katt Williams | als Money Mike | ||
| Maziyar Jobrani | als Moly | ||
| Michael Lamone Bivins | als Lil Chris | ||
| Emilio Rivera | als Larry, der Postbote | ||
| Regie: | Marcus Raboy | ||
| Buch: | Ice Cube | ||
| Musik: | John Murphy | ||
| Kamera: | Glen MacPherson | ||
| Produzent: | Ice Cube | ||
| Matt Alvarez | |||
Sprachen: Deutsch
Tonformat: Dolby Surround
Bildformat: 1:1,85/4:3