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Friday

Die beiden Homeboys Craig und Smokey haben ziemlichen Ärger am Hals, als sie einen Dealer um seine Kohle prellen. Slacker-Komödie mit Rapper Ice Cube, jeder Menge guter Musik und guter Laune.


Friday

Kaufvideo

Erhältlich seit:
13.10.2006

Komödie

USA 1995
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 16

Ice Cube
Chris Tucker
Nia Long

Regie: F. Gary Gray
Warner Home Video Germany

Filmbewertung


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Craig und Smokey, zwei nichtsnutzige, aber gutmütige Homeboys aus South Central, haben Ärger am Hals. Smokey hat von einem Dealer Gras für den Straßenverkauf bekommen und den guten Stoff selbst konsumiert. Jetzt klafft ein Loch von 200 Dollar in der Kasse und der Dealer droht mit der Feuerwaffe. Den Freunden bleiben zwölf Stunden Zeit, um das Geld aufzutreiben, wobei ihnen eifersüchtige Freundinnen, ärgerliche Eltern und ein gefürchteter Schläger aus der Nachbarschaft allerhand Steine in den Weg legen.

Das gefährliche Pflaster von Amerikas Schwarzenghettos zur Abwechslung mal nicht als Kulisse für einen weiteren Gangsterfilm, sondern als Zentrum einer rundum gelungenen Slacker-Komödie, in der sich der ansonsten bierernste G-Rapper Ice Cube ("Trespass") als Spaßvogel von Format entpuppt. Slapstick, eine gehörige Portion Sex und ein hitgespickter Soundtrack sind die Zutaten zu diesem jederzeit gelungenen Comedyspaß.

Noch vor wenigen Jahren brüstete sich Ice Cube ("AmeriKKKa's Most Wanted"), der zornigste Nigga der Vereinigten Staaten zu sein und blies in seinen Songs als Wortführer der Westküsten-Hiphopszene zum Angriff auf das weiße Amerika. Entsprechend gefiel sich der Rapstar in John Singletons Soziodramen "Boyz N The Hood" und "Die Schule des Lebens" (ab 14. Dezember in den deutschen Kinos) in der Rolle des young angry black man. Jetzt hat Cube, zumindest vorübergehend, Aggression mit Humor eingetauscht und präsentiert sich in dem streetsmarten und schamlos klischeebeladenen Spaß "Friday" erstmals als Komödiant. In den USA mit Erfolg: Die von ihm mitproduzierte und verfaßte Geschichte von einem verrückten Freitag in the hood schreibt nach nur zehn Tagen Kinoeinsatz bereits schwarze Zahlen: Das nur 2,5 Mio. teure Regiedebüt des Musikvideo-Regisseurs F. Gary Gray erwies sich als Supererfolg beim afroamerikanischen Publikum, das, angetrieben von der Attraktivität des Rap/Soul-Soundtrack-Albums, bereits 14 Mio. Dollar einspielen konnte. Craig (Ice Cube) lebt mit seiner Familie im berüchtigten South Central in L.A., hat gerade seinen Job verloren und bekommt von seinem Vater gleich beim Frühstück seine allmorgendlichen Leviten gelesen. Angesichts unerwartet umfangreicher Freizeit ist ihm der Besuch seines windigen Freundes Smokey (Chris Tucker) gerade recht. Dessen Name erweist sich als prophetisch: Mit einem Joint nach dem anderen im Mund verbringen die beiden Kumpel den Tag vor Craigs Hauseingang und sinnieren, wie sie Smokeys Schulden bei dessen Dealer Big Worm (Faizon Love) begleichen könnten. Der schwergewichtige Widerling zwingt Smokey schließlich zu einem Einbruch. Doch auch danach hat er nicht genug Geld, um Big Worm zu besänftigen. Die Situation eskaliert, als der ein Drive-By-Shooting auf die beiden harmlosen Kiffer anordnet, dem die beiden nur um Haaresbreite entkommen können. Doch damit sind die Aufregungen dieses ganz normalen Freitags im Viertel noch längst nicht vorüber. Die meisten Lacher kann diese afroamerikanische Variante von "Viel Rauch um nichts" mit lässig vorgetragenen Marihuana-Witzchen verbuchen, wobei die Gegensätze der beiden Freunde für die nötige Spannung im eher actionarmen Szenario sorgen. Nach der Schießerei schleicht sich ein ernster Unterton in die entspannte Filmversion von Ice Cubes Song "A Perfect Day" ein, wobei die Filmemacher versuchen, die wohlintentionierte Botschaft zu vermitteln, daß die Konfliktlösung mittels Fäusten Feuerwaffen vorzuziehen ist. In Deutschland dürften sich vor allem die zahlreichen Homeboys und -girls unter den Jugendlichen von diesem geschwätzigen Spaß begeistern lassen. ara.

In diesem Gag-Feuerwerk begleiten wir die angesagtesten Rap-Stars durch einen HipHop-Tag in ihrem Viertel. Ice Cube (Three Kings, The Players Club) spielt den coolen Craig, der ein paar total abgedrehte Freunde hat - zum Beispiel Smokey (Chris Tucker, Rush Hour, Money Talks), dem noch 24 Stunden bleiben, um bei Deebo, dem fiesesten Gangster des Viertels, seine Schulden zu begleichen - sonst kracht's! Leider können ihm weder Craigs Mutter (Anna Maria Horsford, Set it Off) noch seine Freundin (Nia Long, Stigmata, Soul Food) die Kohle leihen. Die Uhr läuft, und damit schwinden die Chancen, dass die beiden den Samstag je erleben werden... Mit den Hits vom Soundtrack, der Platz 1 auf den Billboard-Popcharts erreichte, und Nebendarstellern wie Bernie Mac, John Witherspoon und Tiny "Zeus" Lister Jr. donnert FRIDAY ins Wochenende!

Quelle: Warner Home Video

Einleitung: Vorwort von Ice Cube
Interviews: mit F. Gary Gray und Patricia Charbonnet Music Video: "Friday" von Ice Cube und "Keep Their Heads Ringin'" von Dr. Dre
Nicht verwendete Szenen: 7 nicht verwendete Szenen, u. a. ein alternatives Ende
Trailer:

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Ice Cube  
  Chris Tucker  
  Nia Long  
  Tommy 'Tiny' Lister Jr.  
  John Witherspoon  
  Anna Maria Horsford  
  Regina King  
  Paula Jai Parker  
 
Regie:  F. Gary Gray  
Buch:  Ice Cube  
  DJ Pooh  
Musik:  Frank Fitzpatrick  
Kamera:  Gerry Lively  
Produzent:  Patricia Charbonnet  
 

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Features

 

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