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Fright Night

Remake der Kulthorrorkomödie, in dem ein junger Mann glaubt, sein Nachbar (gespielt von Colin Farrell), sei ein Vampir.


Fright Night

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Erhältlich seit:
09.02.2012

Horror/ Komödie

USA 2011
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16

Anton Yelchin
Colin Farrell
Christopher Mintz-Plasse

Regie: Craig Gillespie
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Fright Night

Charly kann sein Glück nicht so recht fassen: Auf einmal gehört er zu den coolen Kids an der Schule, seine Freundin Amy ist eine echte Schönheit. Die Schattenseite: Er kann seinen besten Freund mit all seinen übertriebenen Geschichten von Vampiren und Blutsaugern nicht mehr so recht ernst nehmen. Bald schon wünscht er sich aber, er hätte besser zugehört: Charly kommt zu der Überzeugung, dass der neue Nachbar ein Vampir ist. Allerdings will ihm niemand glauben, weshalb Charly die Sache in eigene Hände nehmen muss.

Auf dem Horrorkomödienklassiker "Die rabenschwarze Nacht" aus dem Jahr 1985 basiert dieses deutlich blutigere und actionreichere Update von Craig Gillespie, der auch nach "Lars und die Frauen" wieder sein Gespür fürs Abgründige unter Beweis stellen kann. Vor allem aber kann er auf seinen Cast vertrauen: Anton Yelchin ("Star Trek") ist optimal in der Shia-La-Beouf-Rolle, während Colin Farrell sichtlich Spaß daran hat, dem Affen Zucker zu geben als abgrundtief verachtenswerter Vampir. Horrorfans sitzen in der ersten Reihe.

Fright Night

Colin Farrell sorgt als Vampir in dem Update des Horrorklassikers für eine rabenschwarze Nacht, in der er actionreich auf Jagd nach einem jungen Nachbarn geht.

Waren die Wahnvorstellungen in Craig Gillespies schrulligem Indie-Hit "Lars und die Frauen" noch tragikomisch, wachsen sie sich nach dieser 180-Grad-Wende zum Thrill Ride nachgerade lebensgefährlich aus. Denn Teenager Charlie ist überzeugt, sein neu in die sterile Trabantenvorstadt hinzugezogener Nachbar sei ein Vampir. Nur welcher Blutsauger heißt schon Jerry?

Mit diesem Glaubwürdigkeitsproblem - weder seine alleinerziehende Mutter, noch die Freundin nehmen Charlies panische Reaktion ernst -, spielt das Script von "Buffy"-Autor Marti Noxon, der aus der campy Grusel-Hommage von 1985 einen weitaus intensiveren Horrorthriller strickt. Zwar sind Fun und Humor nach wie vor Leitfaden, aber eine Komödie ist der Kampf Vampir gegen seine Opfer nicht mehr. Der Eintausch nebelwallender Gothic-Anwesen gegen charmelose Neubauten geht auch einher mit Anleihen beim Psycho-Killer-Metier und dem Monster-Movie. Colin Farrells gutaussehender Langzahn darf ausgiebig von übermenschlichen Kräften Gebrauch machen und animalisch die Flüchtenden über nächtliche Straßen hetzen, nachdem er ihr Haus in die Luft gejagt hat.

Dennoch findet der mit CGI-Blut und 3D-Effekten nicht geizende Schocker genug Zeit, seine Handlung zu entfalten und Charlie als Heranreifenden vorzustellenden, der an seiner High School für den sozialen Aufstieg - er hängt mit den coolen Jungs ab und datet das begehrteste Girl der Schule - seinen bizarren Jugendfreund "Evil" Ed verleugnet. Dessen Umwandlung in einen Untoten war im Original noch das emotionale Zentrum, das sich nunmehr auf Charlies und Amys Beziehung verlagert und das Mädchen nicht mehr als passives Hascherl, sondern als durchschlagskräftige Mitstreiterin etabliert.

Selbsterkenntnis und Coming-of-Age-Elemente bestimmen viel prägnanter die psychische Seite und aus der vertrottelten Vincent-Price-Figur ist ein moderner Las-Vegas-Illusionist geworden. "Dr. Who" David Tennant verkörpert ihn als zynischen Feigling, der mit der Glitzer-Show seine Kindheitsdämonen austreibt. Mag das altmodische Flair auch gegen eine Suburb-Siedlung, die aus der Prärie gestanzt wurde, ausgetauscht sein, damit erbietet sich neben einem zeitgemäß knackigen Horror-Reißer auch ganz nebenbei ein subtiler, bissiger Kommentar zur Immobilienkrise.

tk.

Fright Night

Charlie Brewster (Anton Yelchin) kann eigentlich nicht klagen: Er gehört seit neuestem zur angesagtesten Clique und ist außerdem mit Amy (Imogen Poots), dem heißesten Mädchen der Schule, zusammen. Doch dann zieht ein merkwürdiger Fremder ins Haus nebenan und Charlie hat gleich ein ungutes Gefühl. Auf den ersten Blick scheint Jerry (Colin Farell) - attraktiv, charmant und auch noch hilfsbereit - zwar ein toller Kerl zu sein, doch als sein bester Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) spurlos verschwindet, nimmt Charlie seinen neuen Nachbarn etwas genauer unter die Lupe und entdeckt schnell sein unglaubliches Geheimnis: Jerry ist ein Vampir, der es auf die Nachbarschaft abgesehen hat. Nur will ihm das keiner glauben, nicht einmal Amy oder seine ebenfalls recht attraktive Mum (Toni Collette). Sogar der durchgeknallte Showmagier und selbsternannte Vampirexperte Peter Vincent (David Tennant) hält Charlie erst einmal für absolut verrückt. Doch langsam verdichten sich die Anzeichen und als es schließlich ans Eingemachte geht, sind sich alle einig: Jerry muss weg. Und so ziehen sie in einen ungleichen Kampf gegen das Böse mit dem Ziel zu überleben und ihre friedliche Vorstadtidylle wiederherzustellen. Bissiger Humor und schauriges Vergnügen sorgen für ungebremsten Gruselspaß!

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Anton Yelchin   als Charley Brewster
  Colin Farrell   als Jerry Dandrige
  Christopher Mintz-Plasse   als 'Evil' Ed Thompson
  David Tennant   als Peter Vincent
  Imogen Poots   als Amy Peterson
  Toni Collette   als Jane Brewster
  Dave Franco   als Mark
  Reid Ewing   als Ben
 
Regie:  Craig Gillespie  
Buch:  Marti Noxon  
Musik:  Ramin Djawadi  
Kamera:  Javier Aguirresarobe  
Produzent:  Michael De Luca  
  Alison R. Rosenzweig  
 

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