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From Dusk Till Dawn

Das Duo Infernale Quentin Tarantino und Robert Rodriguez zeichnen für dieses Splatter-Action-Western-Paket verantwortlich.


From Dusk Till Dawn

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Erhältlich seit:
08.12.2011

Horror/ Komödie

USA 1995
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Harvey Keitel
George Clooney
Quentin Tarantino

Regie: Robert Rodriguez
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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From Dusk Till Dawn

Die Brüder Seth und Richard Gecko sind das meistgesuchte Gangsterpaar der USA. Auf der Flucht vor dem FBI nehmen sie den Priester Jacob Fuller und dessen zwei Kinder gefangen. In deren Camper überqueren sie die Grenze nach Mexiko, um sich dort bei ihrem Verbündeten Carlos zu verstecken. Der vereinbarte Treffpunkt ist die weithin berüchtigte Titty-Twister-Bar. Während die Geckos und ihre Geiseln dort auf Carlos warten, verwandelt sich die Belegschaft urplötzlich in blutsaugende Bestien.

Das Produkt der ersten Zusammenarbeit zwischen den beiden enfant terribles Robert Rodriguez ("Desperado") und Quentin Tarantino ("Pulp Fiction") ist ein überdrehter Action-Spaß, der alle Zutaten zu einem veritablen Kultfilm enthält. Auch wenn die Dialoge des frühen Tarantino-Drehbuches manchmal noch etwas unausgereift wirken, so ist diese einzigartige Mischung aus Road- und Splattermovie doch in jeder Szene erfrischend modern und innovativ.

From Dusk Till Dawn

Die Zeitgeist-Kultfiguren Quentin Tarantino und Robert Rodriguez müssen mit ihrem hochenergetischen und hypergewalttätigen Genreversatzstück aus Gangster-Roadmovie und Vampirschocker-Komödie einem gewaltigen Hype gerecht werden. Selbst wenn der Massenappeal von "Pulp Fiction" nicht erreicht werden kann, bietet "From Dusk Till Dawn" wildeste Unterhaltung für ein großes Publikum, zumal er mit George Clooney ("ER - Emergency Room") in der Hauptrolle einen charismatischen Leinwand-Heroen zu bieten hat, der das Zeug zum Superstar hat.

15 Monate, nachdem sich Quentin Tarantino mit dem phänomenalen Erfolg seiner Crime & Blood-Orgie "Pulp Fiction" als frenetisch gefeierter Generation-X-Guru etablierte, läßt er nun mit dem bereits 1990 geschriebenen "From Dusk Till Dawn" erneut seine Brillanz als Drehbuchautor mit einem unfehlbaren Gespür für interessante Charaktere und Dialoge unter Einstreuung treffender Popkultur-Referenzen und zahlloser Filmhommagen aufblitzen. Action-Ästhet Robert Rodriguez ("Desperado") inszenierte das unkonventionelle Genregemisch stilsicher und mit hervorragendem Timing in der Tradition eines hyperventilierenden Exploitation-Spektakels und huldigt Kultikonen wie Blaxploitation-Held Fred Williamson, Komiker Cheech Marin und F/X-Großmeister Tom Savini, die in fabelhaften Nebenrollen besetzt wurden.

In der "Mörder auf der Flucht"-Eingangssequenz hinterlassen die beiden Bankräuber-Brüder Seth (Frauenschwarm Clooney versprüht eisgekühlten Charme) und Richard Gecko (Tarantino fällt als leicht debiler Kindskopf-Killer zumindest nicht negativ auf) bei einem exzessiv-blutigen Shootout zahlreiche Leichen. Das Ziel dieser "Natural Born Killers" ist die Gangster-Enklave El Rey (aus Jim Thompsons Erzählung "The Getaway") in Mexiko. Um die Grenze zu überqueren, kidnappen sie den Priester Jacob Fuller (superb: Harvey Keitel) und seine beiden Kinder in Gestalt von Juliette Lewis und Ernest Lui. Tarantino greift hier wieder das theologische Thema von verlorenem Glauben und Erlösung auf, das bereits in "Pulp Fiction" eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Anlaufstelle der Geckos ist eine üble Biker-Bar mit dem vielversprechenden Namen "Titty Twister" (Celicia Montiel kreierte ein grandios atmosphärisches Produktionsdesign), in der nach Salma Hayeks ("Desperado") stimulierendem Schlangentanz ein Hölleninferno im Stil von George Romeros "Die Nacht der lebenden Toten" oder noch deutlicher Sam Raimis "Tanz der Teufel" ausbricht. Genußvoll ironisiert schüttet Rodriguez kübelweise Horrorklischees von Blood, Guts, Gore und Splatter aus, nur um den Teufelsritt schließlich in einen von "Assault - Anschlag bei Nacht" inspirierten Showdown münden zu lassen, in dem die Protagonisten sich auf die finale blutrünstige Auseinandersetzung mit den barbarischen Blutsaugern vorbereiten.

Deutlich schneidet bei diesem Doppel-Film die erste Hälfte besser ab, da das überspitzte Vampirelement trotz etlicher witziger Dialoge und frenetischem Tempo bisweilen langatmig wirkt. Genügend cineastisches Gedankenfutter bietet dieses ungewöhnliche Spektakel dennoch allemal, um Tarantino-Puristen und Fans überdrehter Unterhaltung von Sonnenuntergang bis zum Morgengrauen hitzig diskutieren zu lassen. ara.

From Dusk Till Dawn

Die berüchtigten und gefürchteten Gecko-Brüder ziehen eine blutige Spur durch ganz Texas. Nach einem geglückten Banküberfall nehmen sie einen Priester und dessen Familie als Geisel, um über die mexikanische Grenze zu flüchten. Im "Titty Twister" feiern sie ihren Coup - nicht ahnend, dass einige von ihnen das Morgengrauen nicht mehr erleben werden. Denn mit Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich die Bar in einen höllischen Cocktail aus Blut und Wahnsinn.

Quelle: Studiocanal

"Hollywood Goes To Hell", Audiokommentar von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino, Beim Dreh, Die Kunst diesen Film zu machen, Musikvideo von Tito & Tarantula: "After Dark", Musikvideo von ZZ Top: "She is Just Killing Me", Pannen vom Dreh, Zusätzliche und alternative Szenen, Kinotrailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Harvey Keitel   als Jacob Fuller
  George Clooney   als Seth Gecko
  Quentin Tarantino   als Richard Gecko
  Juliette Lewis   als Kate Fuller
  Richard "Cheech" Marin   als Chet Pussy / Carlos
  Fred Williamson   als Frost
  Salma Hayek   als Santanico Pandemonium
  Marc Lawrence   als Motelbetreiber
  Michael Parks   als Texas Ranger Earl McGraw
  Kelly Preston   als Kelly Houge
  Tom Savini   als Sex Machine
  John Saxon   als FBI Agent Stanley Chase
  Danny Trejo   als Razor Charlie
  Ernest Liu   als Scott Fuller
  John Hawkes   als Pete Bottoms
 
Regie:  Robert Rodriguez  
Buch:  Quentin Tarantino  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Guillermo Navarro  
Produzent:  Gianni Nunnari  
  Meir Teper  

George Clooney hat Angst vor Arbeitslosigkeit

Seine Villa am Comer See kann George Clooney keiner mehr nehmen.

Ganz tief in sich drin fürchtet sich George Clooney noch immer vor Arbeitslosigkeit (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Ganz tief in sich drin fürchtet sich George Clooney noch immer vor Arbeitslosigkeit (Foto: Kurt Krieger)

Es hat lange gedauert für George Clooney, bis aus dem unscheinbaren Mann Hollywoods Nummer eins wurde. Nicht immer lief es für den Schauspieler rosig und die Zeiten, in denen er hart um Jobs kämpfen musste, kann er nicht vergessen: "Tief in meiner Seele habe ich heute noch Angst, ohne Arbeit dazustehen", so der "Ocean's 11"-Star. Deshalb habe er sein Geld auch lieber gleich in die Villa am Comer See gesteckt, als in Aktien, denn die möge er gar nicht: "Das ist wie Vegas, nur ohne Spaß und Bikini-Mädchen".

So ein Häuschen im Grünen nun sei für George Clooney genau das, was er sich immer unter Sicherheit vorgestellt habe: "Es ist eine Investition und ich weiß, ich kann immer verkaufen und hätte dann Geld." Die Zeiten, in denen Clooney hart für seine Rollen kämpfen musste, sind zwar vorbei - aber eben noch nicht so lange her.

Heute wird in Ruhe gealtert

Erst Mitte der 90er Jahre hatte Clooney mit "From Dusk Till Dawn" seinen cineastischen Durchbruch. Zuvor machte er zwar in "Emergency Room" von sich Reden, doch auch bis dahin war der Weg weit und jede Menge unbedeutende Fernsehauftritte pflasterten den Weg des Schauspielers.

Heute jedenfalls hat George Clooney alles erreicht und freut sich, dass er in Ruhe alt werden kann: "Wenn ich mich auf der Leinwand sehe, ist mir schon klar, dass ich keine 40 mehr bin." Aber man müsse eben kapieren, dass man nun ein Charakterschauspieler ist - wie sein Vorbild Paul Newman, der laut Clooney die Sache mit dem Altwerden prima hinbekomme.

 

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