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From Hell

Effektive Adaption des Horrorcomics von Alan Moore und Eddie Campbell, in dem die Morde Jack the Rippers mit Verschwörungen der Freimaurer verquickt werden.


From Hell

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Erhältlich seit:
07.11.2002

Thriller

USA 2001
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16

Johnny Depp
Heather Graham
Sir Ian Holm

Regie: Albert Hughes, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Effektive Adaption des Horrorcomics von Alan Moore und Eddie Campbell, in dem die Morde von Jack the Ripper mit Verschwörungen der Freimaurer verquickt werden.

Das Grauen lauert vor der Tür (Foto: Fox) Großansicht

Das Grauen lauert vor der Tür (Foto: Fox)

Als eine Reihe von Prostituierten im Londoner Bezirk Whitechapel bestialisch ermordet wird, beauftragt man Inspektor Abberline (Johnny Depp) und dessen Assistenten Godley (Robbie Coltrane) mit dem Fall, der auch in den feineren Kreisen der Stadt für Unbehagen sorgt. Schon bald dämmert es dem Inspektor, dass Jack the Ripper, so nennt sich der Täter, mit Methode mordet.

Denn alle Opfer stammen aus dem Freundeskreis der irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham). Die Damen scheinen ein brisantes Geheimnis zu teilen, dessen Bewahrung es Wert scheint, Menschenleben zu opfern.

Mary Kelly weiß vielleicht mehr (Foto: Fox) Großansicht

Mary Kelly weiß vielleicht mehr (Foto: Fox)

Schauriges Schlachtfest

Nach "Sleepy Hollow" geht Publikumsliebling Johnny Depp erneut auf die Jagd nach einem erbarmungslosen Killer. Diesmal führen die Ermittlungen den Superstar ins schaurig-gruselig ausgestattete viktorianische London, wo Jack the Ripper höchstpersönlich sein Unwesen treibt.

Basierend auf einem erstklassigen Comicroman von Alan Moore und Eddie Campbell, zimmerten die Hughes-Brüder einen hervorragend besetzten, stets spannenden Schocker zwischen Horror und Verschwörungsthriller.

From Hell

Nachdem sie sich in ihren bisherigen Filmarbeiten den amerikanischen Inner Cities der Gegenwart angenommen hatten, begeben sich die Brüder Allan und Albert Hughes ("Menace 2 Society") für ihre nunmehr dritte Spielfilmarbeit auf einen düsteren Streifzug durch die verrotteten Gassen des Londoner East Ends während der viktorianischen Ära. Basierend auf der ambitionierten Comicreihe von Alan Moore und Eddie Campbell, wagen sie eine paranoide Neuerzählung der Mordserie von Jack the Ripper, ein Wer-war's?-Serienkillerthriller im gotisch-aufwändigen Kostüm eines Hammer-Horror-Movies, in dem Effektivität und Effekthascherei allemal den Vorzug vor Tatsachen und Authentizität erhielten. Im Mittelpunkt des an Verschwörungstheorien reichen Spektakels: Johnny Depp als skurriler nuschelnder Inspektor, Heather Graham als fesche Bordsteinschwalbe und Ian Holm als erzbritischer Upper-Class-Biedermann.

Wenige Wochen im Jahr 1888 reichten einem mysteriösen Mörder aus, das britische Empire in seinen Grundfesten zu erschüttern, für eine Massenpanik in London zu sorgen und - daran waren Politologen und Soziologen bis dahin gescheitert - den Blick der Oberklasse auf die verheerenden Zustände im Armenviertel Whitechapel zu richten. Auf fünf, zunehmend bestialischere Morde an Prostituierten begründet sich der makabre Ruhm von Jack the Ripper - wie sich der Soziopath in Briefen an Presse und Behörden selbst nannte -, dessen Schreckensherrschaft damals so überraschend endete, wie sie begonnen hatte. Bis zum heutigen Tag ist seine Identität nicht einwandfrei geklärt, woran sich etliche Verschwörungstheorien so genannter Ripperologen immer noch genussvoll laben. Einer der spektakuläreren Erklärungsversuche aus den siebziger Jahren, die den Leibarzt von Queen Victoria als Verdächtigen ausmacht, nahmen die Comicautoren Alan Moore und Eddie Campbell Mitte der Neunziger als Ausgangspunkt für ihre kompromisslose Comicreihe "From Hell", die nicht nur die blutigen Ereignisse in Whitechapel in beeindruckenden spartanischen Schwarzweiß-Federzeichnungen thematisiert, sondern anhand des präzis komplexen Profils des Mörders auch eine Art okkulte Parallelhistorie Londons präsentiert, in der es von sinistren Geheimbünden, heidnischen Ritualen und übermächtigen Gottheiten nur so wimmelt.

Angesichts der Fülle des Materials (allein der Appendix des Comics mit erschöpfenden Hintergrundinformationen nimmt 42 Seiten ein) blieb den Hughes-Brüdern bei ihrer Adaption wenig übrig, als die Handlung zu straffen, Figuren auszulassen, Szenen zu verkürzen und auf komplexere Erklärungen zu verzichten. Ihre wichtigste Änderung im Hinblick auf die Vorlage ist jedoch die Entscheidung, das offene Geheimnis um die Identität von Jack the Ripper in ihrem düsteren Gaslicht-Szenario mit einer Whodunnit-Struktur zu ersetzen. Automatisch wechselt der Fokus damit von dem Mörder, den man bis zur Auflösung nur als dämonischen Schatten zu sehen bekommt, zu seinem Verfolger Inspektor Abberline, der von Johnny Depp ein wenig kurios als Opium und Absinth süchtiges Medium mit visionären Fähigkeiten dargestellt wird. So recht will sich der Schauspieler, der in "Sleepy Hollow" erst unlängst als Ichabod Crane wesentlich erfolgreicher auf Monsterjagd ging, in den sorgfältigen, aber auch recht konventionellen Schattenspielen der Hughes-Brüder nicht zurecht finden - auch weil dieser Inspektor Abberline wenig mehr ist als ein Mittel zum Zweck, die straffe Handlung mit hohem Tempo voranzutreiben. Ein Auge immer darauf gerichtet, bei allen Gelegenheiten neue Verdächtige vorzustellen, gehen die Regisseur sehr konzentriert daran, eine Fülle von Informationen in Windeseile auszubreiten. Denn hinter den Morden des Rippers steht ein verzwickter Masterplan, erdacht von den Freimaurern und durchgeführt von einem der ihren, mit dem fünf Prostituierte zum Schweigen gebracht werden sollen: Zufällig haben sie von einem Geheimnis erfahren, dessen Bekanntmachung den Thron selbst ins Wanken bringen könnte. Clever lassen die Hughes-Brüder ihren Helden immer wieder in Sackgassen und Mauern des Schweigens laufen, während sie gleichzeitig nach den Regeln des klassischen Horrorfilms - unterstützt von den beeindruckenden Bauten Martin Childs' und der herrlich melodramatischen Musik Trevor Jones' - die Spannung kontinuierlich steigern. Dass manche nicht unerhebliche Tatsachen des Falls entweder unter den Tisch fallen oder nicht ausreichend berücksichtigt werden und die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Abberline und der gefährdeten Prostituierten Mary nicht wirklich ins Szenario passen will, dürfte Zuschauern mit Lust auf packende Unterhaltung nicht stören: "From Hell" ist weniger ernst zu nehmende Fallstudie als stilisierte, manchmal regelrecht artifizielle Fantasy-Unterhaltung vom Finstersten - die Umkehrung von "Moulin Rouge", direkt aus der Hölle. ts.

Darsteller:  Johnny Depp   als Inspector Frederick Abberline
  Heather Graham   als Mary Kelly
  Sir Ian Holm   als Sir William Gull
  Jason Flemyng   als Netley
  Robbie Coltrane   als Sgt. Peter Godley
  Lesley Sharp   als Kate Eddowes
  Susan Lynch   als Liz Stride
  Terence Harvey   als Ben Kidney
  Katrin Cartlidge   als "Dark Annie" Chapman
  Estelle Skornik   als Ada
  Paul Rhys   als Dr. Ferral
  Nicholas McCaughey   als Officer Bolt
  Ian Richardson   als Sir Charles Warren
  Annabelle Apsion   als Polly
  Joanna Page   als Ann Crook
  Mark Dexter   als Albert Sickert / Prinz Edward
  Danny Midwinter   als Constable Withers
  Samantha Spiro   als Martha Tabram
  David Schofield   als Mcqueen
  Bryon Fear   als Robert Best
  Peter Eyre   als Lord Hallsham
  Cliff Parisi   als Mac, der Bartender
  Sophia Myles   als Victoria Abberline
  Ralph Ineson   als Gordie
 
Regie:  Albert Hughes  
  Allen Hughes  
Buch:  Terry Hayes  
  Rafael Yglesias  
Musik:  Trevor Jones  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Don Murphy  
  Jane Hamsher  

"Eragon" in Europa auch auf Blu-ray

Twentieth Century Fox Home Entertainment wird im März, rechtzeitig zum Europa-Launch der PlayStation 3, seine zweite Welle von Blu-ray-Titeln starten.

Im April auch auf Blu-ray: "Eragon" (Foto: Fox) Großansicht

Im April auch auf Blu-ray: "Eragon" (Foto: Fox)

Dazu zählen Katalogtitel wie "X-Men: Der letzte Widerstand", "The Day After Tomorrow", "From Hell" und "Der Flug des Phoenix". Darüber hinaus sollen die Java-basierten Blu-ray-Discs "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle", "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" und "Speed" in den europäischen Handel kommen.

Die ersten Day-and-Date-Releases kündigt Fox mit "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" und "Nachts im Museum" für April an. Da "Eragon" jedoch bereits Mitte März auf DVD in den deutschen Handel kommt, ist davon auszugehen, dass sich dieser Zeitplan auf andere europäische Länder bezieht und der Blu-ray-Start des Fantasyfilms in Deutschland nicht Day-and-Date erfolgt.

Des Weiteren sind im Rahmen der zweiten Welle Blu-rays von "Alien vs. Predator", "Men of Honor" "Mut zur Wahrheit", "Die Wiege der Sonne" und "Predator" angedacht.

Durch die Vertriebspartnerschaft mit MGM wird Fox dann auch "Rocky", "Das Schweigen der Lämmer" und "Terminator" auf dem Next-Gen-Format auf den Markt bringen.

 

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Unter den jüngeren Hollywood-Stars ist er der Anspruchsvolle, der mit seinen persönlichen, für Hollywood experimentierfreudig zu nennenden Filmen...

 

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