
In der kleinen amerikanischen Provinzstadt Grovetown findet die gutbürgerliche Hochschülerin Lindsey zum Entsetzen ihrer Freunde und Verwandten Gefallen an dem jugendlichen Rebellen Aidan, seines Zeichens Spross einer mit der halben Stadt verfeindeten heidnischen Außenseiterfamilie. Als eine mysteriöse Selbstmordserie die Reihen der städtischen Jugend zu lichten beginnt, macht der radikale Prediger, zufällig Vater von Lindseys Ex, Aidans Sippe als Urheber aus. Lindsey kämpft um ihre Liebe und kommt einer okkulten Verschwörung auf die Spur.
Romeo und Julia fallen unter religiöse Wirrköpfe in diesem originell ersonnen und stimmungsvoll in überzeugende Kleinstadtszenerie gesetzten Low-Budget-Horrorthriller. Die Geschichte um einen Selbstmordfluch, der jeden Jugendlichen ereilt, der den Selbstmord eines anderen Jugendlichen beobachtete, erinnert in guten Momenten an das moderne japanische Horrorkino, und auch in punkto Typenzeichnung weicht das Drehbuch gerne mal von der sonstigen amerikanischen Genrelinie ab. Kein Blutbad oder Schock-Gewitter, aber eine gute Sache für anspruchsvolle Gruselfreunde.