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Frühlingssinfonie

Peter Schamonis Klassiker über die schwierige Liebe zwischen Pianistin Clara Wieck und Komponist Robert Schumann.


Frühlingssinfonie

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Erhältlich seit:
24.04.2006

Drama

BRD 1983
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6

Nastassja Kinski
Herbert Grönemeyer
Rolf Hoppe

Regie: Peter Schamoni
Universum Film

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Frühlingssinfonie

1819 geboren wird Clara Wieck von ihrem geschiedenen Vater früh in Klavierspiel unterrichtet und rigoros zur Virtuosin erzogen. Im Haus ihres Vaters lernt Clara später den neun Jahre älteren Komponisten und ebenfalls Schüler ihres Vaters, Robert Schumann, kennen - und lieben. Um Clara von Schumann zu trennen, schickt Friedrich Wieck sie zum Gesangsstudium nach Dresden. Als er erfahren muss, dass Schumann sie dort besucht, kommt es zum Bruch zwischen dem Musikpädagogen und seinem genialen Schüler.
"Frühlingssinfonie" von Peter Schamoni setzt furios ein. Gideon Kremer, der Teufelsgeiger aus Russland, säbelt, als Paganini verkleidet, original eines von dessen wilden Capriccios vor einem Biedermeier-Publikum herunter. Da stockt einem schon der Atem. Auf der Empore des Saales das offene Gesicht des jungen Schumann (Herbert Grönemeyer). Er zuckt nach den wilden Rhythmen. Sein Entschluss steht fest. Er will "der Paganini des Klaviers" werden.
Schamoni schneidet sich zehn himmelstürmend traurige Jahre aus dem Leben Schumanns heraus. Er geht bei Friedrich Wieck (Rolf Hoppe), dem geschäftstüchtig kalkulierenden Vater des Wunderkindes, Clara Wieck (Nastassja Kinski), in die Lehre. Er muss aufgeben. Eine Handverletzung macht ihn für die Pianistenkarriere untauglich. Der junge Himmelsstürmer wirft sich auf die Komposition. Er verliebt sich in Wiecks begnadete Tochter. Der starre Vater will die Verbindung verhindern mit allen Mitteln. Man geht, um doch heiraten zu können, schließlich vor Gericht. Der Rabenvater, der seine ganze Liebe und das Kapital seines Herzens in die göttliche Pianistentochter geworfen hatte, verliert. Das junge Paar kann heiraten, kann endlich seine romantische Liebe für immer knüpfen. Das Happy-End ist umwölkt. Schamoni deutet an: Dies muss schief gehen. Zwei Genies können einander nicht ertragen. Die menschliche Tragödie ist vorprogrammiert. Der Film klingt aus, deutlich in Moll. Dieser Film von Peter Schamoni ist mehr als nur die redliche Auspinselung von bekannten Musikerschicksalen. Er klingt wirklich. Er ist sehenswert. Sogar für Musikfreunde und Schumann-Kenner. (DIE WELT, 1983, Friedrich Luft).

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Nastassja Kinski   als Clara Wieck
  Herbert Grönemeyer   als Robert Schumann
  Rolf Hoppe   als Friedrich Wieck
  André Heller   als Felix Mendelssohn-Bartholdy
  Bernhard Wicki   als Baron von Fricken
  Gidon Kremer   als Niccolo Paganini
  Peter Schamoni   als Verleger Härtel
  Edda Seippel   als Schumanns Mutter
  Anja-Christine Preussler   als Clara (Kind)
  Sonja Tuchmann   als Baroness von Fricken
  Margit Geissler   als Christel
  Inge Marschall   als Clemenza Wieck
  Marie Colbin   als Pariser Dame
  Kitty Mattern   als Prinzessin Starnitz
  Uwe Müller   als Becker
  Wolfgang Greese   als Richter
  Gesa Thoma   als Nanni
 
Regie:  Peter Schamoni  
Buch:  Peter Schamoni  
  Hans A. Neunzig  
Musik:  Herbert Grönemeyer  
  Robert Schumann  
Kamera:  Gérard Vandenberg  
Produzent:  Peter Schamoni  
 

Frühlingssinfonie in der Fotoshow

 

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