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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

Spektakuläre Verfilmung der gleichnamigen Actionfiguren-Serie von Hasbro, in der die Elitesoldaten von G.I. Joe Jagd auf vier entwendete Sprengköpfe machen.


G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (Steelbook)

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Erhältlich seit:
13.10.2011

Originaltitel: G.I. Joe - Rise of Cobra

Action

USA 2009
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16

Dennis Quaid
Sienna Miller
Joseph Gordon-Levitt

Regie: Stephen Sommers
Paramount Home Entertainment

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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (Steelbook)

Unterstützt von seiner rechten Hand The Baroness plant Waffenmagnat McCullen die Weltherrschaft zu übernehmen. Bei einem Überfall auf einen Militärkonvoi bringt er vier Sprengköpfe in seine Gewalt, die er selbst davor der Army verkauft hat. Die Soldaten Duke und Ripcord überleben den Angriff und werden in die von General Hawk geführte Eliteeinheit G.I. Joe aufgenommen, die die Sprengköpfe wieder sicherstellen will. Duke bringt sie auf die richtige Fährte, der in der Baroness seine ehemalige Freundin Anna wiedererkennt.

Wie bereits bei "Transformers" entstand die Geschichte um "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" aus einer erfolgreichen Action-Figurenserien der Spielzeugmarke Hasbro. Unter der Regie von Stephen Sommers ("Van Helsing", "Die Mumie") wird daraus eine atemberaubende Materialschlacht, die in wahnwitzigem Tempo durch ihre Story hetzt und sich kaum einen Moment der Ruhe gönnt. Der Höhepunkt des Spektakels ist eine schier endlose Hatz durch die Gassen von Paris, die keine Wünsche offenlässt.

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (Steelbook)

Hasbro lässt nach den "Transformers" das zweite Paradefranchise aus dem Stall. In gut gelaunter Nonstopaction lässt "Die Mumie"-Macher Stephen Sommers die internationale Einsatzgruppe "G.I. Joe" um den Weltfrieden ringen und bringt sie für Fortsetzungen in Stellung.

Klotzen und nicht kleckern heißt die unschlagbare, weil bewährte Devise. Der Zuschauer soll nicht überzeugt, auch nicht überwältigt, sondern einfach überrollt werden: Wer keine Zeit zum Atemholen hat, kann auch keine Bedenken anmelden. Als wollte er sich nach fünfjähriger Pause seit seinem insgesamt eher misslungenen Horror-Rundumschlag "Van Helsing" mit einem ganz besonders großen Ausrufezeichen wieder zurück zum Dienst an vorderster Big-Budget-Front melden, verzichtet Stephen Sommers auf all das unnötige Zeug, das bei voller Erzählbeschleunigung im Weg stehen könnte. Figurenentwicklung, Atmosphäre und Charme müssen nun mal auf der Stecke bleiben, wenn man zwei Stunden mit all den Gadgets, Waffen, Gestalten und Effekten füllen will, die die Fangemeinde einfordert. Und doch muss man Sommers ein Kompliment machen: Obwohl er zahlreiche Figuren einführen und ihre Hintergrundgeschichte erzählen, dafür ständig zwischen verschiedenen Zeitebenen schwenken und gleichzeitig eine nachvollziehbare Geschichte vorantreiben - und das ist im Wortsinne zu verstehen - muss, hat sein Film allemal mehr Seele als Michael Bays Hasbro-Materialschlachten. Ja, es lässt sich sogar eine richtige Geschichte ausmachen und Humor aufspüren, während der Film sich gebärdet, als müsste er sämtliche James-Bond-Szenarien aller Zeiten potenzieren. Drunter geht's nicht mehr.

Mit der schier endlosen, sich immer wieder aufs Neue aufbäumenden und Haken schlagenden - auch das durchaus im Wortsinne - Paris-Sequenz ist Sommers sogar ein kleiner Klassiker des Kinosommers gelungen: Während die Neu-Joes Duke und Ripcord (Channing Tatum und Marlon Wayans müssen das Schauspiel nicht neu erfinden, erweisen sich aber als gut aufeinander abgestimmtes Duo) in ihren futuristischen Geschwindigkeitsanzügen durch die Straßen rasen, Raketen ausweichen, durch oder über Busse springen und um sie herum soviel in die Luft gejagt wird, wie gerade in den jeweiligen Bildausschnitt passt, um eine geheimnisvolle Waffe zu stoppen, die den Eiffelturm zum Einsturz bringen soll, ist man doch immer wieder überrascht, ob des verspielten Einfallsreichtums der Macher. Den man sich auch beim etwas weniger aufregenden Showdown in einer Unterwasserfestung gewünscht hätte, in dem vielleicht das ein oder andere computeranimierte U-Boot zuviel sich durch immer neue Pforten ballern muss.

Nun mag nicht alles Gold sein, was da verführerisch schimmert in "G.I. Joe". Aber es ist immer ein Film, der seiner Vorlage und ihrer 45-jährigen Historie als erste aller Actionfiguren gerecht wird. Weil er seine Kniffe beherrscht, weil er in seinem Größenwahn immer da ökonomisch ist, wo es nötig ist, weil er zwar von einer militärischen Einheit erzählt, aber nicht militaristisch ist, und weil er trotz Härte und Hardware eine Seele besitzt: Am Ende geht es nicht um Endlösung mit einer alles vernichtenden Wunderwaffe, sondern um Erlösung durch Liebe, wenn Duke seine alte Liebe - Sienna Miller ist als Baroness in schwarzem Leder der entscheidende Blickfang - vom Pfad des Bösen abbringen will. Und gleichzeitig hat "G.I. Joe" noch Platz, überzeugend von der Genese einer Heldentruppe und ihres Gegenspielers zu fabulieren. Auf dass diese Geschichte in den zu erwartenden Fortsetzungen vertieft werden. Und Dennis Quaid dann mehr zu tun bekommt, als das Beret schräg ins Gericht zu ziehen und Befehle zu bellen. ts.

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (Steelbook)

Wenn sonst alle scheitern ... sie nicht. Sie sind G.I Joe, eine streng geheime Elite-Kampfeinheit mit den besten Geheimagenten aus der ganzen Welt. Nachdem eine Hightech-Geheimwaffe von der mysteriösen und bösen Organisation Cobra gestohlen wurde, beginnt für G.I Joe ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen die Cobra stoppen, bevor diese die Waffe einsetzen und die Welt ins Chaos stürzen kann. Mit Channing Tatum, Marlon Wayans, Sienna Miller und Dennis Quaid ist G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra das ultimative Actionspektakel.

Quelle: Paramount

Audiokommentar von Regisseur Stephen Sommers und Produzent Bob Ducsay, Die Big-Bang-Theorie: Das Making-of von "G.I. Joe", Next-Gen-Action: Die Effekte und das Design

Quelle: Paramount

Darsteller:  Dennis Quaid   als General Hawk
  Sienna Miller   als The Baroness
  Joseph Gordon-Levitt   als Cobra Commander
  Rachel Nichols   als Shana 'Scarlett' O'Hara
  Adewale Akinnuoye-Agbaje   als Heavy Duty
  Ray Park   als Snake Eyes
  Saïd Taghmaoui   als Breaker
  Byung-hun Lee   als Storm Shadow
 
Regie:  Stephen Sommers  
Buch:  Skip Woods  
  Stuart Beattie  
Kamera:  Mitchell Amundsen  
Produzent:  Lorenzo di Bonaventura  
  Stephen Sommers  
  Bob Ducsay  
  Brian Goldner  

Bruce Willis verlässt in "Stirb Langsam 5" die USA

Der Mann ist einfach nicht totzukriegen!

Yippie-ya-yeah, Schweinebacken, ich komm' Euch holen: In "Stirb Langsam 5" verlässt Bruce Willis die USA (Foto: Fox) Großansicht

Yippie-ya-yeah, Schweinebacken, ich komm' Euch holen: In "Stirb Langsam 5" verlässt Bruce Willis die USA (Foto: Fox)

Das gilt nicht nur für den schnoddrigen Filmhelden John McClane in jedem seiner Abenteuer, sondern auch für die Kultreihe selbst. Bruce Willis wird demnächst erneut sein verdrecktes Rippshirt überstreifen und in "Stirb Langsam 5" mit schiefem Grinsen und coolen Sprüchen böse Buben jagen.

Damit's aber dann zum üblichen Kawumm doch noch was Neues gibt, tut Superpatriot Bruce Willis das diesmal nicht in der Heimat. Filmriese Fox heuert gerade den Drehbuchautor Skip Woods an, auf dass er Willis' Wille erfülle und für "Stirb Langsam 5" eine Story entwerfe, die John McClane einen brandgefährlichen Einsatz im Ausland beschert. Frei nach dem Motto: Was für Jack Bauer recht ist, ist für John McClane nur billig. Regie führen soll nach Wunsch von Bruce Willis wie schon bei "Stirb langsam 4.0" wieder "Underworld"-Macher Len Wiseman.

Erst "Kane & Lynch", dann Schweinebacken lynchen

Schreiberling Woods hat zuletzt die Skripts zu "Hitman - Jeder stirbt alleine" und "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" verfasst, was nicht unbedingt die allerbeste Empfehlung ist. Allerdings lieferte er auch das Drehbuch zum gerade entstehenden "A-Team-Kinofilm", das Beobachtern zufolge genau so gut funktioniert, wie Hannibals Pläne.

Ein wenig Zeit, um gute Ideen und knackige Oneliner für "Stirb Langsam 5" zu ersinnen, hat Woods ja noch. Bruce Willis dreht als nächstes erstmal die Verfilmung des Kultgames "Kane & Lynch", die erste Klappe fällt im August. Die Umstellung sollte Bruce Willis anschließend nicht schwer fallen, denn in Sachen brachialer Problemlösungsstrategien und markiger Kommentare stehen sich der Comupterspiel-Söldner und der renitente Supercop in nichts nach!

 

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (Steelbook) in der Fotoshow

 

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