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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.07.2006
Originaltitel: Galaxy Quest
USA 1999
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12
Tim Allen
Sigourney Weaver
Alan Rickman
Regie: Dean Parisot
Paramount Home Entertainment

Dass Captain Kirk und die Crew des "Raumschiff Enterprise" auch im neuen Jahrtausend für eine Inspiration gut sind, beweist Dreamworks einmal mehr mit der clever-turbulenten Science-fiction-Komödie "Galaxy Quest". Die Story kreist um die abgehalfterte Besetzung einer lange abgesetzten, "Star Trek"-ähnlichen TV-Serie, die im "Drei Amigos"-Stil in den Weiten des Weltalls zur eigenen Überraschung mit echten Aliens ausserirdische Abenteuer erleben. Eine augenzwinkernde Parodie, die im Ton stets locker-charmant bleibt und obendrein mit einer erstklassigen Besetzung und überzeugenden Spezialeffekten Pluspunkte sammelt.
Regisseur Dean Parisot, der sein Debüt mit der Drew-Barrymore-Komödie "Verrückt nach Sally" gab (in Deutschland lediglich eine Videopremiere), setzt bei seiner pfiffigen Inszenierung auf Tempo im Turbodrive und die nahtlose Kombination von Komödie und Weltraumaction: Im Gegensatz zu den lächerlichen Billigeffekten des veräppelten Vorbilds weist die Produktion beachtliche Digitaleffekte auf, die es mit handelsüblicher Genreware allemal aufnehmen. Trumpfas ist allerdings das exzellente Ensemble, das die smart mit typischen Science-fiction-Klischees spielenden Parodie mit komödiantischer Schubkraft versieht. Tim Allen ("Santa Clause") überrascht in einer hinreißenden Shattner/Kirk-Imitiation als arrogant-überheblicher Schauspieler Jason Nesmith, der in der Serie "Galaxy Quest" als Commander Taggert zu Ruhm gekommen war. Bei "Questerian"-Conventions ist ihm zum Neid seiner ehemaligen Serienkollegen - unter ihnen Sigourney Weaver als sexy Blondine, deren Dekoltée mit bebendem Busen in bester Exploitation-Tradition immer tiefer ausfällt, Erzbrite Alan Rickman als Dr. Spock-Klon mit schlauen Verweisen auf Picard-Darsteller Patrick Stewart, Tony Shalhoub als Scotty-Verschnitt, Daryl Mitchell als Navigator und Sam Rockwell, der in der Serie einen unwichtigen Komparsen dargestellt hatte - der größte Jubel sicher. Bei einer dieser Fanclub-Veranstaltungen wird Nesmith von einer Gruppe scheinbar besonders eifriger Fans angesprochen. Sie bitten ihn, ihnen im Krieg gegen bösartige Heuschreckenwesen als wagemutiger Starship Trooper behilflich zu sein. Alsbald stellt sich heraus, dass es sich bei den Fans tatsächlich um Außerirdische handelt, die nach dem Empfang der von ihnen als "historische Dokumente" eingestuften Serie ihre gesamte Existenz samt Äußerem, Moralkodex und Raumschifftechnik nach dem Vorbild modelliert haben. Allein, wie die völlig unschuldigen Aliens sich die Menschheit vorstellen und sie mit auf völlig eigene Weise simulieren, bietet eine gehörige Portion Amusements. Wenn die TV-Mannschaft allerdings tatsächlich die Mission annimmt und nach anfänglicher Überforderung mit Ach und Krach inklusive angeschrammtem Raumschiff und groteskem Fehlschlag beim Beamen langsam in ihre mittlerweile von der Realität eingeholten Rollen hineinwachsen, wird "Galaxy Quest" endgültig zum Comedy-Juwel. Zudem werden drängende und von einschlägigen Serien niemals beantwortete Fragen aufgegriffen, wie es beispielsweise möglich ist, auf fremden Planeten problemlos zu atmen. Liebenswerte Spitzen feuert Parisot auch in Richtung der fanatischen "Questerians" ab, doch auch hier wird gemeinsam mit ihnen gelacht, so dass sich diese Sparte der angepeilten Zielgruppe von Trekkies wohl kaum auf die Füße getreten fühlen - und am allgemeinen Spaß teilhaben kann. ara.
Vier Jahre lang reiste die heldenhafte Crew des Raumschiffs NSEA Protector - bestehend aus "Commander Peter Quincy Taggart", "Lt. Tawny Madison" und "Dr. Lazarus" - in spannender und häufig lebensgefährlicher Mission durch den Weltraum ... bis die Serie abgesetzt wurde!
Zwanzig Jahre später halten bedrohte Aliens die "Galaxy Quest"-Wiederholungen für "historische Dokumente" und 'beamen' die abgehalfterten Mimen als vermeintliche Retter des Universums zu sich herauf. Ohne Drehbuch, Regisseur oder Plan müssen die Schauspieler in diesem urkomischen Abenteuer die Rolle ihres Lebens spielen.
Quelle: Paramount
Am Drehort im All, Outtakes, Original Kinotrailer
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Tim Allen | als Jason Nesmith | |
|---|---|---|---|
| Sigourney Weaver | als Gwen DeMarco | ||
| Alan Rickman | als Alexander Dane | ||
| Tony Shalhoub | als Fred Kwan | ||
| Daryl Mitchell | als Tommy Webber | ||
| Enrico Colantoni | als Mathesar | ||
| Sam Rockwell | als Guy Fleegman | ||
| Robin Sachs | als Sarris | ||
| Patrick Breen | als Quellek | ||
| Missi Pyle | als Liliari | ||
| Jed Rees | als Teb | ||
| Justin Long | als Brandon | ||
| Jeremy Howard | als Kyle | ||
| Regie: | Dean Parisot | ||
| Musik: | David Newman | ||
| Kamera: | Jerzy Zielinski | ||
| Produzent: | Mark Johnson | ||
| Charles Newirth | |||
Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Dänisch, Engl. f. Hörg., Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Behind the Scenes, Outtakes, Original Kinotrailer
Am Drehort im All, Outtakes, Original Kinotrailer
Star
Tim Allen
Heimwerker der westlichen Hemisphäre und mit mehreren Weihnachtsfilmen als Santa Clause im Family Entertainment ebenso zu Hause wie als Stimme von...
Star
Sigourney Weaver
Mit der Rolle der Astronautin Ripley in Ridley Scotts "Alien", die im Lauf dreier Fortsetzungen zur Mutter der Aliens wird, wurde...
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