Im Mai 1915 tritt ein Trupp australischer Freiwilliger voller Naivität und in Hoffnung auf Abenteuer und Heldentaten in die Armee ein und wird ausgerechnet auf der von den Türken besetzten Mittelmeerinsel Gallipoli stationiert. Schon bald müssen die Männer erkennen, dass sie lediglich Soldaten zweiter Ordnung sind und als Kanonenfutter in einem gnadenlosen Krieg herhalten sollen.
Regisseur Peter Weir erzählt in diesem erschütternden Antikriegsfilm ein Stück grausame Geschichte und von einer tatsächlichen Begebenheit, um die er die fiktive Geschichte der Freundschaft zweier junger Australier arrangierte. Einer der Männer wurde von Mel Gibson in einer seiner ersten und vermutlich besten Rolle gespielt. "Gallipoli" erntete zu Recht ausgezeichnete Kritiken und entwickelte sich zum ersten Kassenschlager des australischen Kinos. Ein wichtiger, ernsthafter und in jeder Hinsicht brillanter Film.