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Gangster No. 1

Überaus düsteres und hartes Gangstermovie über den Aufstieg - und Fall - eines skrupellosen Kleingauners.


Gangster No. 1

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Erhältlich seit:
05.01.2009

Thriller

Großbritannien/Deutschland 2000
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16

Malcolm McDowell
David Thewlis
Paul Bettany

Regie: Paul McGuigan
Senator Home Entertainment

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Gangster No. 1

Einst die rechte Hand des berüchtigten Londoner Unterweltkönigs Freddie Mays, stößt der rücksichtlose und knallharte "Gangster 55" seinen ehemaligen Mentor mittels eines perfiden Plans vom Thron und übernimmt dessen Geschäfte. Endlich am Ziel seiner Wünsche angelangt, regiert er als König der Unterwelt, bis ihn eines Tages die schockierende Nachricht erreicht, dass Freddie Mays aus dem Gefängnis entlassen wurde. Nach 30 Jahren Haft, die er Gangster zu verdanken hat, der ihm neben dem Leben in Freiheit auch noch seine große Liebe raubte...

In bester Tradition von Krimi-Klassikern wie "Rififi am Karfreitag" oder "Die Krays" erzählt diese unerbittliche britische Gangster-Saga die düstere Geschichte eines größenwahnsinnigen Milieuaufsteigers auf zwei Zeitebenen. Dabei besticht vor allem das Spiel von Malcolm McDowell ("Clockwork Orange") bzw. Paul Bettany ("Ritter aus Leidenschaft") als "Gangster" der Jahre 1998 respektive 1968. Ein vorzüglich fotografierter, verschachtelter Rachethriller für Genrefans, die neben harter Action auch für packende Charakterstudien zu haben sind.

Gangster No. 1

Noch vor "Snatch - Schweine und Diamanten", "Sexy Beast" oder "The Criminal" findet die britische Gangsterschwemme im neuen Kinojahr in dieser Geschichte über einen größenwahnsinnigen und brutalen Milieuaufsteiger einen ersten würdigen Vertreter. Stark in der Psychologisierung seiner von Paul Bettany und Oldie Malcolm McDowell gespielten Hauptfigur empfiehlt sich "Gangster No. 1" für Genrefans, die sich nicht nur von harter Action, sondern auch von packenden Charakterstudien verführen lassen wollen.

Was die Produzenten des Films an einen "modernen Caligula" erinnerte, gut und gerne aber auch als perfide Variation von "Alles über Eva" oder als Mischung aus John McKenzies Klassiker "Rififi am Karfreitag" und Shakespeares "Macbeth" gesehen werden kann, basiert auf einem in London uraufgeführten Theaterstück, mit dessen Adaption sich Paul McGuigan ("The Acid House") als Filmemacher vorstellt, den es weiter zu beobachten lohnt. Darstellerisch, stilistisch und in seinem konsequent unsentimentalen Ton wirkt "Gangster No. 1" wie aus einem Guss harmonisch abgestimmt. Erzählt wird auf zwei zentralen Zeitebenen, 1968 und 1998, vom Aufstieg des skrupellosen kriminellen Neuzugangs in der Gang des bewunderten und gefürchteten Freddie Mays (David Thewlis kaum wiederzuerkennen mit übermütigen Haarsträhnen), von Mays blutiger Ablösung durch den Emporkömmling und schließlich auch von der finalen Erniedrigung des Aufsteigers durch seinen ehemaligen Boss. Der Film beginnt in der Gegenwart mit einer opulenten Ganovenfeier und lässt Gangster No 1 (feist und fies: Malcolm McDowell) auf seine Lehr- und Blütejahre zurückblicken, als ihn die Nachricht von der bevorstehenden Entlassung seines Ex-Chefs schockt, den er 30 Jahre zuvor durch einen angehängten Mord ins Gefängnis und um seine Liebe (Saffron Burrows) brachte. Der Schwerpunkt des Films liegt in seinen Rückblenden, in denen Newcomer Paul Bettany ein faszinierendes und abschreckendes Bild eines selbstverliebten Psychopathen entwirft, der seinem Chef loyal verbunden ist und ihn doch in jeder Sekunde beerben will. Obwohl Gangsters Traum von Luxus und Macht in Erfüllung gehen wird, bleiben Stil und natürliche Autorität seines ehemaligen Vorbilds unerreicht, dessen finale Rache schließlich darin besteht, gereift zu sein und andere Prioritäten im Leben zu haben und damit weiterhin uneinholbar überlegen zu bleiben. Packend und interessant ist diese Geschichte einer pervertierten Hassliebe, die mit gelegentlichen Gewaltszenen Quälen aber auch für zart besaitete Zuschauer durchaus wörtlich nimmt. kob.

Gangster No. 1

Er hat keinen Namen. Er braucht keinen Namen.

Einst die rechte Hand des berüchtigten Londoner Unterweltkönigs Freddie Mays, bringt der rücksichtlose und knallharte "Gangster 55" seinen Lehrmeister ins Gefängnis und übernimmt dessen Geschäfte. Endlich am Ziel seiner Wünsche angelangt, regiert er als Gangster No. 1 die Familie, bis ihn eines Tages die Nachricht erreicht, dass sein Ex-Boss nach 30 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde. Und es gibt bestimmt keine Vergebung...

Quelle: Senator

Darsteller:  Malcolm McDowell   als Gangster 55
  David Thewlis   als Freddie Mays
  Paul Bettany   als Junger Gangster
  Saffron Burrows   als Karen
  Kenneth Cranham   als Tommy
  Jamie Foreman   als Lennie Taylor
  Razaaq Adoti   als Roland
  Doug Allen   als Mad John
  Eddie Marsan   als Eddie Miller
  David Kennedy   als Fat Charlie
  Andrew Lincoln   als Maxie King
  Cavan Clerkin   als Billy
  Johnny Harris   als Derek
  Anton Valensi   als Trevor
 
Regie:  Paul McGuigan  
Buch:  Johnny Ferguson  
Musik:  Sir John Dankworth  
Kamera:  Peter Sova  
Produzent:  Norma Heyman  
  Jonathan Cavendish  
 

Gangster No. 1 in der Fotoshow

 

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Malcolm McDowell

Er war Aufrührer und Rebell, Modegeck und Dämon, zorniger junger Mann und viktorianischer Schriftsteller. Der britische Schauspieler...

 

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David Thewlis

Britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Seit er 1993 als am sozialen Abgrund hängender Anti-Held in Mike Leighs Drifter-Drama...