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Garden State

Indiekomödie von und mit Zach Braff über einen Mittzwanziger, der anlässlich der Beerdigung seiner Mutter erstmals nach Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt.


Garden State (Special Edition)

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Erhältlich seit:
01.03.2012

Drama/ Komödie

USA 2003
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Zach Braff
Sir Ian Holm
Rob Liebman

Regie: Zach Braff
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Indie-Komödie von und mit Zach Braff als Mittzwanziger, der anlässlich der Beerdigung seiner Mutter erstmals nach Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt.

Large bewundert die Renovierungskünste seiner Mutter (Foto: Buena Vista) Großansicht

Large bewundert die Renovierungskünste seiner Mutter (Foto: Buena Vista)

Als seine depressive Mutter stirbt, kehrt Andrew Largeman (Zach Braff) nach neun Jahren erstmals zurück in seine Heimat New Jersey. Dort muss er sich der Konfrontation mit seinem Vater (Ian Holm) stellen. Gleichzeitig erwartet ihn ein Wiedersehen mit seinem alten Kumpel Mark (Peter Sarsgaard), der inzwischen als Totengräber arbeitet und "Large" gleich mit auf Tour nimmt.

Dazu kommt völlig unverhofft die Bekanntschaft mit der jungen Sam (Natalie Portman). Das ungewöhnliche Mädchen schafft es sogar, Large aus seiner emotionalen Isolation zu locken.

Sam schafft es, Large aufzuheitern (Foto: Buena Vista) Großansicht

Sam schafft es, Large aufzuheitern (Foto: Buena Vista)

TV-Arzt mit Potential

Zach Braff, bekannt als Arzt aus der Fernsehserie "Scrubs", inszenierte sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur im Stil des US-Kinos der 70er: Seine warmherzige Low-Budget-Komödie erinnert mit seinem Humor, der sorgfältig ausgewählten Musik und skurrilen Charakteren tatsächlich an eine moderne Version von "Die Reifeprüfung" und hat mit Jungstars wie Natalie Portman und Peter Sarsgaard Kultfilmpotential.

Garden State (Special Edition)

Zach Braff, bekannt als Arzt aus der Fernsehserie "Scrubs", inszenierte mit seinem Debüt als Drehbuchautor und Regisseur eine warmherzige, charmant-sympathische Low-Budget-Komödie mit Starbesetzung. In Sundance gefeiert und am US-Boxoffice mit relativ beachtlich gelaufen, erinnert "Garden State" mit seinem Humor, der sorgfältig gewählten Musik und eigenwilligen Charakteren an eine moderne Version von "Die Reifeprüfung" und hat mit Jungstars wie Natalie Portman und Peter Sarsgaard Kultfilmpotential.

Ist es in Mike Nichols offensichtlich Vorbild gestandenem Klassiker Katherine Ross, die die emotionale Isolation von Dustin Hoffmans Benjamin durchdringt, übernimmt in "Garden State" Natalie Portmans Samantha eine ähnliche Rolle im ziellosen Dasein von Zach Braffs Antihelden Andrew Largeman. Als dieser zum ersten Mal seit neun Jahren zur Beerdigung seiner Mutter in seine Heimat, den "Garden State" New Jersey, zurückkehrt, beschäftigt ihn vor allem, wie er die Konfrontation mit seinem Vater und Psychiater Gideon (Ian Holm) vermeiden kann. Er sitzt die meiste Zeit mit seinem alten Schulfreund, dem entspannten Totengräber Mark (Peter Sarsgaard), herum und lernt die unwiderstehliche und erfrischend offene, notorische Lügnerin Samantha kennen, die ihn im Laufe eines Wochenendes aus seiner Verschlossenheit lockt.

Die allesamt brillanten Schauspieler überspielen die kleinen Schwächen bei der bisweilen oberflächlichen Figurenzeichnung weitgehend mit sympathischen Zügen. Braffs Stärken liegen in den pointierten Dialogen und den sorgfältigen Details, die von der sterilen bis chaotischen Ausstattung der Wohnungen, von kiffenden Müttern über Müsli-Esser in Ritterrüstungen bis zu Hamsterbeerdigungen reichen und ob ihrer Beiläufigkeit ihren ganz eigenen Charme entwickeln.

Vor allem in musikalischer Hinsicht jedoch trifft der 29-jährige Autorenfilmer, dessen perfekt abgestimmter Soundtrack mit Songs von Nick Drake bis Coldplay bisweilen wie ein Recycling von Simon & Garfunkels "The Graduate" klingt, genau den Ton seiner Vorbilder des New Hollywood und einer Generation auf der Suche nach der eigenen Identität. In diesem Sinne ist Zach Braffs "Garden State" ein sehnsuchtsvolles, wahrhaftiges und melancholisches Selbstfindungsdrama über die Zeit des Besinnens, die jeder Mittzwanziger beim Bewusstwerden der eigenen Wurzeln erleben dürfte, und die hier gleichzeitig übersteigert als Aufwachen aus einem durch jahrelang verabreichte Antidepressiva erreichten Dauerkoma angekündigt wird. Vor allem beim jüngeren Großstadtpublikum sollte diese leidenschaftliche und melodische Romantic Comedy nachhaltig im Gedächtnis bleiben. deg.

Garden State (Special Edition)

Der in Los Angeles lebende, erfolglose Schauspieler Andrew "Large" Largeman hat es in den letzten neun Jahren immer wieder geschafft, Besuche in seiner Heimatstadt New Jersey zu vermeiden - hauptsächlich um den zwangsläufigen Konfrontationen mit seinem Vater aus dem Weg zu gehen. Aber als Larges Mutter stirbt, muss er an den Ort seiner Jugend zurückkehren und feststellen, dass sich die Dinge nicht verändert haben. Gleichzeitig erwartet ihn ein Wiedersehen mit alten Freunden, wie dem Totengräber Marc, und die unverhoffte Bekanntschaft mit der jungen Sam.

Quelle: Studiocanal

Neues Featurette "In the Mind of Zach Braff"; Audiokommentar von Zach Braff und Natalie Portman; Audiokommentar von Zach Braff, Lawrence Sher, Myron Kerstein und Judy Becker; Gags vom Dreh; Making of; Zusätzliche Szenen; Trailer; Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Zach Braff   als Andrew Largeman
  Sir Ian Holm   als Gideon Largeman
  Rob Liebman   als Dr. Cohen
  Method Man   als Diego
  Natalie Portman   als Samantha
  Peter Sarsgaard   als Mark
  Jean Smart   als Carol
  Ann Dowd   als Olivia
  Denis O'Hare   als Albert
  Michael Weston   als Kenny
  Jim Parsons   als Tim
  Jackie Hoffman   als Tante Silvia Largeman
  Amy Ferguson   als Dana
  Ato Essandoh   als Titembay
  George C. Wolfe   als Restaurant Manager
 
Regie:  Zach Braff  
Buch:  Zach Braff  
Musik:  Chad Fischer  
Kamera:  Lawrence Sher  
Produzent:  Gary Gilbert  
  Pamela Abdy  
  Dan Halsted  
  Richard Klubeck  

Natalie Portmans Sex-Geständnis

Natalie Portman bereut es nicht, sich für ein Filmprojekt nackig gemacht zu haben - auch wenn sie manchmal Zweifel plagen.

Hat mit Nacktheit kein Problem: Natalie Portman (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat mit Nacktheit kein Problem: Natalie Portman (Foto: Kurt Krieger)

Lange Zeit zeigte sich Natalie Portman nur züchtig auf der Leinwand. In "Hotel Chevalier" von Regisseur Wes Anderson brach die 26-Jährige mit ihrer Filmtradition und zeigte sich so, wie Gott sie schuf: splitterfasernackt. Damit hat der Jungstar auch kein Problem.

Das einzige, was die gebürtige Israelin stört ist, dass einige dieser Bilder auf Sex-Webseiten gelandet sind. "Ich bereue es nicht den Film gemacht zu haben", beteuert die Mimin und fährt fort: "Aber es deprimiert mich wirklich sehr, dass es in den Filmbesprechungen in mehr als der Hälfte nur um die Nacktszenen ging. Das verleitet mich zu denken, ich hätte es besser nicht machen sollen."

Nackig der Kunst wegen

Dabei hat sich der Star aus "Garden State" doch nur aus künstlerischen Beweggründen für ihre Rolle ausgezogen. "Ich bin beim Thema Nacktheit nicht prüde", versichert die Augenweide. "In Filmen ist es meiner Meinung nach sehr schön. Außerdem ist Sex so ein großer Teil des Lebens!"

Deswegen trifft es das 1,60 Meter große Energiebündel umso mehr, dass über ihre Nacktszene so viel Aufhebens gemacht wird. Es schmerzt Nat besonders, dass das eigentliche Augenmerk, nämlich ihre künstlerische Leistung, komplett in den Hintergrund rückte und ihre Bilder auf Pornoseiten landeten.

 

Garden State (Special Edition) in der Fotoshow

 

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Zach Braff

Amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Der gut aussehende Zach Braff, Typ Dustin Hoffman als Graduate, wurde als fantasievoll...

 

Star

Sir Ian Holm

Der Rechtsanwalt, der in "Das süße Jenseits" in eine kleine kanadische Gemeinde einfällt, um die Einwohner zu einer Schadensersatzklage gegen...