DVD Leihvideo

Garfield - Der Film

Live-Action-Verfilmung des faulen Daseins des berühmten Helden der weltweit geliebten Cartoonserie.


Garfield - Der Film

Leihvideo

Erhältlich seit:
25.11.2004

Originaltitel: Garfield: The Movie

Komödie/ Trickfilm

USA 2004
Laufzeit: 77 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Stephen Tobolowsky

Regie: Peter Hewitt
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Kater Garfield macht als Kinostar Karriere und bleibt seinem Lebensstil auch auf der Leinwand treu: faulenzen, futtern, filosofieren.

Kann ich nicht einmal in Ruhe mein Mittagsschläfchen um Mitternacht halten? (Foto: Fox) Großansicht

Kann ich nicht einmal in Ruhe mein Mittagsschläfchen um Mitternacht halten? (Foto: Fox)

Der berühmteste Kater der Welt treibt's ganz dick in Spielfilmlänge und geht dabei seinen bekannten Lieblingsbeschäftigungen nach:

Fressen (vor allem Lasagne und andere Nudeln), sich vor dem Fernseher räkeln, Mittagsschläfchen zu allen Tages- und Nachtzeiten halten und seinen Bauch zu streicheln, falls sonst niemand zur Stelle ist.

Eigentlich alles paletti, bis auf die lästige Tierärztin Dr. Liz (Jennifer Love Hewitt), die an ihm herumdoktern will und die Hass-Liebe zu Katzendame Arlene, die ihn nicht immer als Mr. Big anerkennt, aber dann doch auf allen Vieren angeschnurrt kommt.

Futterknecht in Tierärztin verliebt, ein Horror für Garfield (Foto: Fox) Großansicht

Futterknecht in Tierärztin verliebt, ein Horror für Garfield (Foto: Fox)

Kein Herz für Hunde

Ein ausgefülltes Katzenleben, wenn nicht urplötzlich Futterknecht Jon (Breckin Meyer) mit Odie auftauchen würde, einem für Garfield hässlichen Wesen, das zur verhassten Hundegattung gehört. Das bringt den Stubentiger auf die Pfote und flugs plant er mit allen Tricks, das dumme Tier aus seinem Reich zu ekeln.

Leider gefällt es dem gemütsvollen Odie da ganz gut. Als der Bello verschwindet, packt Garfield das schlechte Gewissen. Adieu Couch, Kaffee und Donuts, jetzt muss Odie gerettet werden - die "Mission Impossible" beginnt.

Hey Alter, bring' mal die Lasagne! (Foto: Fox) Großansicht

Hey Alter, bring' mal die Lasagne! (Foto: Fox)

Die Stimme des Katers

Und eines ist sicher: Wer sich mit Garfields Krallen anlegt, hat schlechte Karten. Am Ende sind Hund und Katz Freunde fürs Leben.

Man möchte das orange-gestreifte freche Knäuel knuddeln, wie es da so fett und faul herumflackt, seinen Besitzer kommandiert und allein schon bei der Vorstellung von Sport sich seine Nackenhaare vor Entsetzen sträuben.

Ob fünf oder fünzig, Garfield hat uns voll im Griff. Deutschlands größter Kater Thomas Gottschalk leiht ihm die Stimme und bringt uns in Stimmung. Neun Leben hat die Katze, dem neurotischen Garfield wünscht man noch ein paar mehr.

Garfield - Der Film

Jim Davis' Comicstrip um den egozentrischen rotgestreiften Kater erscheint weltweit in rund 2500 Zeitungen. In Kombination mit vielfältiger Merchandise von T-Shirts bis hin zu Plüschtieren hat dies Garfield zu einem Phänomen gemacht. Nach mehreren TV-Filmen vorwiegend in den 80er Jahren war nun die Zeit reif, den faulen Kerl mit einer Vorliebe für Lasagne endlich auch ins Kino zu schicken, als Markennamen mit internationalem Appeal.

Das Drehbuch geht auf das Konto des Autorenteams Joel Cohen und Alec Sokolow, das zuletzt "Im Dutzend billiger" verfasste und zudem einen Skriptkredit für "Toy Story" vorweisen kann. Ihnen fiel die nicht unbedingt dankbare Aufgabe zu, den Comic-Strip in Langfilmform zu bringen. Da die familienorientierte Inszenierung von Peter Hewitt ("Ein Fall für die Borger") mit einer Lauflänge von knapp 80 Minuten sehr knapp ausfällt, wird der Vorfilm "Gone Nutty" gezeigt, in dessen Mittelpunkt das Eichhörnchen aus "Ice Age" steht. Dies bietet nicht nur ein paar Minuten extra Unterhaltung, sondern verdeutlicht auch den visuellen Kontrast zum optisch eher bescheiden realisierten "Garfield". Wie zuletzt in "Scooby Doo" wurde lediglich die Titelfigur animiert und in die Liveaction eingefügt. Da die anderen Tiere im Film - mehrere sprechende Katzen und stumme Hunde - jedoch von echten Tieren (teils mit CGI-Effekten versehen) gespielt werden, sticht der im Original etwas monoton von Bill Murray gesprochene Titelkater noch stärker als artifiziell und Computer generiert hervor. Vom Charakter her ist er, der Vorlage entsprechend, nicht gerade umwerfend sympathisch, denn Garfield ist faul und verfressen und immer darauf bedacht, wie er am besten seinen gutmütigen Besitzer Jon (Breckin Meyer aus "Road Trip") für seine Zwecke manipulieren kann. Doch seine bequeme Welt bricht zusammen, als sich Jon von der attraktiven Tierärztin Liz (Jennifer Love Hewitt) eine niedliche Dackelmischung namens Odie aufschwatzen lässt. Der wird von Garfield als "dummer Hund" verachtet, doch als Odie von einer ruhmsüchtigen TV-Persönlichkeit (Stephen Tobolowsky als schematisch cartoonhafter Bösewicht) entführt wird, hebt Garfield seinen fetten Rumpf aus dem Sessel und schreitet zu kalorienverbrennenden Rettungsaktion.

Problematisch wirkt sich aus, dass der überhebliche Garfield vom treuherzigen Odie ohne weiteres an die Wand gespielt wird und auch die menschlichen Figuren zwar nett, aber nicht sonderlich interessant sind. Die Story ist so simpel und ohne den üblichen Blähungshumor angelegt, dass man sich fragt, weshalb diese Kiddiekomödie in den USA mit einem PG-Rating versehen wurde. Dafür können wohl nur die tief dekolletierten Minikleider Hewitts in der obligatorischen Augenschmaus-Rolle in Frage kommen. Dennoch wird auch dieser Kater an der Kinokasse einiges Theater machen. Ob es zum Blockbuster reicht, hängt davon ab, wie groß die Fangemeinde von "Garfield" heute noch ist. ara.

Darsteller:  Breckin Meyer   als Jon
  Jennifer Love Hewitt   als Liz
  Stephen Tobolowsky   als Happy Chapman
  Evan Arnolds   als Wendell
  Mark Cristopher Lawrence   als Christopher Mello
 
Regie:  Peter Hewitt  
Buch:  Joel Cohen  
  Alec Sokolow  
Musik:  Christophe Beck  
Kamera:  Dean Cundey  
Produzent:  John Davis  

Anfang des Garfield-Films bereits im Web

Ausnahmsweise mal kein Coup ausgefuchster Filmpiraten...

Wer ist kuscheliger? Jennifer Love Hewitt mit Patient Garfield (Foto: Fox) Großansicht

Wer ist kuscheliger? Jennifer Love Hewitt mit Patient Garfield (Foto: Fox)

Ab August im Kino, jetzt schon im Internet. Das gibt's sonst nur über dunkle Kanäle abseits des Gesetzes.

Doch im Falle des "Garfield"-Films stecken die Macher selbst dahinter. Denn die haben den Anfang der Kino-Hommage an den lethargischen Vielfraß für alle zur Verfügung gestellt - wenn auch nur als Hardcopy zum Augendownload, sprich: Text.

Denn das Buch zum Film, der noch in der Postproduktion steckt, ist bereits fertig. Und die Verlagsgruppe Random House hat in Absprache mit der Produktionsfirma von "Garfield: The Movie" das komplette erste Kapitel auf seiner Web-Site veröffentlicht. Seitdem laufen die Server des Buchhändlers heiß.

Hassliebe

Im Film mimt Breckin Meyer, bekannt aus "Road Trip", Garfields Herrchen Jon Arbuckle. Der träge Kater sowie Hündchen Odie schlurfen bzw. hecheln als CGI-Figuren über die Leinwand. Als Bonbon spielt Jennifer Love Hewitt die Tierärztin des Katers, die Jon glühend verehrt.

Garfield ist derweil vom hyperaktiven Haushündchen Odie so genervt, dass er ihn am liebsten loswerden würde. Doch als Odie tatsächlich eines Tages von einem fiesen Hundetrainer entführt wird, trennt sich der faule Kater ausnahmsweise vom kuscheligen Plätzchen vorm Fernseher und macht sich auf die Suche.

Das Buchkapitel gibt's bisher natürlich nur auf Englisch. Da Random House aber eine Bertelsmann-Tochter ist, stehen die Chancen gut, dass bald auch eine deutsche Version verfügbar sein wird.

» Zum ersten Kapitel von 'Garfield: The Movie'

 

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Jennifer Love Hewitt

Sie muss sich durch Eismassen wühlen und stößt unerwartet auf immer neue Leichen im Schiffskutter des Grauens. Der Teenage-...