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Leihvideo
Erhältlich seit:
25.11.2004
Originaltitel: Garfield: The Movie
USA 2004
Laufzeit: 77 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Stephen Tobolowsky
Regie: Peter Hewitt
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Jim Davis' Comicstrip um den egozentrischen rotgestreiften Kater erscheint weltweit in rund 2500 Zeitungen. In Kombination mit vielfältiger Merchandise von T-Shirts bis hin zu Plüschtieren hat dies Garfield zu einem Phänomen gemacht. Nach mehreren TV-Filmen vorwiegend in den 80er Jahren war nun die Zeit reif, den faulen Kerl mit einer Vorliebe für Lasagne endlich auch ins Kino zu schicken, als Markennamen mit internationalem Appeal.
Das Drehbuch geht auf das Konto des Autorenteams Joel Cohen und Alec Sokolow, das zuletzt "Im Dutzend billiger" verfasste und zudem einen Skriptkredit für "Toy Story" vorweisen kann. Ihnen fiel die nicht unbedingt dankbare Aufgabe zu, den Comic-Strip in Langfilmform zu bringen. Da die familienorientierte Inszenierung von Peter Hewitt ("Ein Fall für die Borger") mit einer Lauflänge von knapp 80 Minuten sehr knapp ausfällt, wird der Vorfilm "Gone Nutty" gezeigt, in dessen Mittelpunkt das Eichhörnchen aus "Ice Age" steht. Dies bietet nicht nur ein paar Minuten extra Unterhaltung, sondern verdeutlicht auch den visuellen Kontrast zum optisch eher bescheiden realisierten "Garfield". Wie zuletzt in "Scooby Doo" wurde lediglich die Titelfigur animiert und in die Liveaction eingefügt. Da die anderen Tiere im Film - mehrere sprechende Katzen und stumme Hunde - jedoch von echten Tieren (teils mit CGI-Effekten versehen) gespielt werden, sticht der im Original etwas monoton von Bill Murray gesprochene Titelkater noch stärker als artifiziell und Computer generiert hervor. Vom Charakter her ist er, der Vorlage entsprechend, nicht gerade umwerfend sympathisch, denn Garfield ist faul und verfressen und immer darauf bedacht, wie er am besten seinen gutmütigen Besitzer Jon (Breckin Meyer aus "Road Trip") für seine Zwecke manipulieren kann. Doch seine bequeme Welt bricht zusammen, als sich Jon von der attraktiven Tierärztin Liz (Jennifer Love Hewitt) eine niedliche Dackelmischung namens Odie aufschwatzen lässt. Der wird von Garfield als "dummer Hund" verachtet, doch als Odie von einer ruhmsüchtigen TV-Persönlichkeit (Stephen Tobolowsky als schematisch cartoonhafter Bösewicht) entführt wird, hebt Garfield seinen fetten Rumpf aus dem Sessel und schreitet zu kalorienverbrennenden Rettungsaktion.
Problematisch wirkt sich aus, dass der überhebliche Garfield vom treuherzigen Odie ohne weiteres an die Wand gespielt wird und auch die menschlichen Figuren zwar nett, aber nicht sonderlich interessant sind. Die Story ist so simpel und ohne den üblichen Blähungshumor angelegt, dass man sich fragt, weshalb diese Kiddiekomödie in den USA mit einem PG-Rating versehen wurde. Dafür können wohl nur die tief dekolletierten Minikleider Hewitts in der obligatorischen Augenschmaus-Rolle in Frage kommen. Dennoch wird auch dieser Kater an der Kinokasse einiges Theater machen. Ob es zum Blockbuster reicht, hängt davon ab, wie groß die Fangemeinde von "Garfield" heute noch ist. ara.
| Darsteller: | Breckin Meyer | als Jon | |
|---|---|---|---|
| Jennifer Love Hewitt | als Liz | ||
| Stephen Tobolowsky | als Happy Chapman | ||
| Evan Arnolds | als Wendell | ||
| Mark Cristopher Lawrence | als Christopher Mello | ||
| Regie: | Peter Hewitt | ||
| Buch: | Joel Cohen | ||
| Alec Sokolow | |||
| Musik: | Christophe Beck | ||
| Kamera: | Dean Cundey | ||
| Produzent: | John Davis | ||
Garfield - Der Film in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
Tonformat: Dolby Surround
Bildformat: 1:1,85
Star
Jennifer Love Hewitt
Sie muss sich durch Eismassen wühlen und stößt unerwartet auf immer neue Leichen im Schiffskutter des Grauens. Der Teenage-...
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