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Gefährliche Wildnis

Mit einer Mischung aus "Wolfsblut", "Lassie" und Disneys "Zurück nach Hause" sorgt "Gefährliche Wildnis" für Abenteuerspannung. Während die besorgten Eltern weitgehend farblos bleiben, beweist der junge Newcomer Jesse Bradford Talent.


Gefährliche Wildnis

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Erhältlich seit:
09.08.2003

Originaltitel: Far from Home: The Adventures of Yellow Dog

Drama

USA 1995
Laufzeit: 77 Min.
FSK: ab 6

Mimi Rogers
Bruce Davison
Jesse Bradford

Regie: Phillip Borsos
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Gefährliche Wildnis

Der 13jährige Angus und dessen zugelaufener Labrador Yellow begleitet seinen Vater bei einem mehrtägigen Bootstrip. Dabei erleiden sie auf stürmischer See Schiffbruch. Während John von der Küstenwache aufgefischt wird, werden Angus und Hund an eine abgelegene Bucht gespült. Nach vergebenem Warten auf Rettung begibt er sich landeinwärts in die Wildnis. Dort gibt es zahlreiche lebensbedrohende Abenteuer zu bestehen, bevor Angus nach drei Wochen gerettet wird. Yellow bleibt zurück. Für immer?

Mit einer Mischung aus "Wolfsblut", "Lassie" und Disneys "Zurück nach Hause" sorgt Phillip Borsos "Gefährliche Wildnis" für authentische Abenteuerspannung. Während Bruce Davison ("Longtime Companion") und Mimi Rogers ("New York Killer") als besorgte Eltern weitgehend farblos bleiben, beweist Newcomer Jesse Bradford als Junge in Not Talent. Unappetitliche Szenen vom überlebensnotwendigen Verzehr von Kleingewürm werden mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen verdaulich gemacht. Ordentliche Familienunterhaltung.

Gefährliche Wildnis

Far From Home - The Adventures of Yellow Dog Seit Jahrzehnten ist der Hund als des Menschen bester Freund ein beliebtes Filmthema, das auch in dem Abenteuerdrama "Gefährliche Wildnis" aufgegriffen wird. Der im Original etwas irreführende Titel unterschlägt, daß das Abenteuer - in diesem Fall ein für die Verhältnisse eines Familienfilms knallharter Überlebenskampf - nicht einzig von einem Labrador namens Yellow durchzustehen ist, sondern ihm zur Seite - oder umgekehrt - steht der 13jährige Angus McCormick. Der deutsche Verleihtitel "Gefährliche Wildnis" kommt dem Kern deutlich näher. Die McCormicks sind im kanadischen Westküstenstaat British Columbia zu Hause. Unvermutet sitzt eines Tages ein herrenloser Hund vor der Tür, der nach anfänglicher Skepsis der Eltern zum neuen Haushaltsfaktotum avanciert. Als Angus seinen Vater John (Bruce Davidson) bei einer mehrtägigen Bootsfahrt begleitet, erleiden sie in stürmischer See Schiffbruch. Während John von der Küstenwache aufgefischt wird, wird Angus samt animalischem Anhang an eine abgelegene Bucht gespült. Der einfallsreiche Junge wartet neun Tage, in denen er sich vor allem von Fischen ernährt, auf seine Rettung, bevor er sich landeinwärts in die Wildnis begibt. Dort muß er sich mit Wölfen, einem Berglöwen und in erster Linie mit seinem wachsenden Hunger und seiner schwindenden Hoffnung auseinandersetzen. Die Bestien schlägt Yellow in die Flucht, harmloseres Wild wie eine Maus und einen Hasen erschlägt Angus für den kulinarischen Verzehr. Auf dem Survival-Speiseplan stehen zudem Würmer, Motten und Käfer, die Angus aber dank einer gnädigen Drehbuchwendung in Schokoladenbrei tauchen darf. Im Gegenschnitt wird die dreiwöchige emotionale Tortur seiner Familie gezeigt, wobei Mutter Katherine (Mimi Rogers) sich vehement weigert, ein Einstellen der Suchaktion hinzunehmen. Bei der spektakulären Helikopterrettung über einer Gebirgsschlucht, stürzt der treue Yellow in die Tiefe und sorgt somit seinerseits für Dramatik, bis er ein paar Wochen später erschöpft zurückkehrt. Regisseur und Drehbuchautor Philip Borsos legt sein Augenmerk mehr auf malerische Landschaftsaufnahmen, als sich auf einen schlüssigen Erzählstrang zu konzentrieren. Lobenswert ist die schauspielerische Leistung des talentierten Jesse Bradford - man fühlt während seiner harschen Odyssee mit ihm und für ihn. Insgesamt betrachtet ist "Gefährliche Wildnis" kaum mehr als Durchschnittsware. Ein durchschlagender kommerzieller Erfolg wird von dem für kleine Kinder schwer verdaulichen Inhalt zusätzlich erschwert. ara.

Darsteller:  Mimi Rogers  
  Bruce Davison  
  Jesse Bradford  
  Tom Bower  
  Joel Palmer  
  Josh Wannamaker  
  Margot Finley  
 
Regie:  Phillip Borsos  
Buch:  Phillip Borsos  
Musik:  John Scott  
Kamera:  James Gardner  
Produzent:  Peter O'Brian  
 

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Features

 

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