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Gefahr aus dem Weltall

Jack Arnolds Klassiker über Außerirdische, die in der Wüste Arizonas eigentlich nur ihr Raumschiff reparieren wollen.


Gefahr aus dem Weltall

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Erhältlich seit:
13.04.2006

Originaltitel: It Came from Outer Space

Science Fiction

USA 1953
Laufzeit: 77 Min.
FSK: ab 12

Richard Carlson
Barbara Rush
Charles Drake

Regie: Jack Arnold
Universal Pictures Germany

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Gemeinsam mit seiner Verlobten Ellen beobachtet John Putnam in der Wüste von Arizona den Einschlag eines Meteors, der sich bei genauerem Hinsehen als Raumschiff entpuppt. Natürlich will man zunächst seinem Bericht keinen Glauben schenken, doch als immer mehr Menschen verschwinden und sich nach ihrer Rückkehr seltsam verändert zeigen, beschließt der örtliche Sheriff, der Sache notfalls mit Gewalt auf den Grund zu gehen. Nun ist es an Putnam, eine friedliche Lösung zu finden, da die Außerirdischen eigentlich nur ihr Raumschiff reparieren wollen.

Atmosphärisch dichtes Genre-Debüt des spätere Sci-Fi-Spezialisten Jack Arnold, das in dem für den Science-Fiction-Film bedeutsamen Jahr 1953 uraufgeführt wurde. Im Unterschied zu anderen Filmen, in denen sich Außerirdische der Körper von Menschen bemächtigen (z.B. "Die Dämonischen", 1956), kommen die Besucher nicht in kriegerischer Absicht, so dass die Aggression von den Erdlingen ausgeht. Erste Kinoverfilmung einer Geschichte von Ray Bradbury ("Fahrenheit 451"), von der 1995 unter dem Titel "Gefahr aus dem Weltall 2" ein belangloses Remake entstand.

Hobby-Astronom John Putnam und seine Verlobte Ellen erschrecken zu Tode, als während einer Sternenbetrachtung in der Wüste von Arizona plötzlich ein Raumschiff vom Himmel fällt. Die außerirdischen Lebewesen sind notgelandet und schlüpfen nun in die Körper entführter Dorfbewohner, um in Ruhe ihr Raumschiff reparieren zu können. An sich friedfertig, werden die Invasoren durch Misstrauen und Furcht der Menschen zur Konfrontation gezwungen.

Aktuell wie damals, erzählt dieser Jack Arnold Klassiker vom Aufeinandertreffen fremder Kulturen, von Misstrauen, Angst und der Eskalation von Gewalt. Der im 3D-Verfahren gedrehte Film ist in sich logisch und gewaltlos. Aus heutiger Sicht wirkt er behäbig und technisch simpel und gilt als ein positives Beispiel des utopischen Films der 50er Jahre. Nach einer Story des renommierten Sci-Fi-Autors Ray Bradbury ("Fahrenheit 451").

Quelle: Universal Pictures

- Dokumentation "Das Universum gemäß Universal"*
- Audiokommentar von Film-Historiker Tom Weaver*
- Foto- und Poster-Galerie
- Kinotrailer

* in Englisch

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Richard Carlson   als John Putnam
  Barbara Rush   als Ellen Fields
  Charles Drake   als Sheriff Matt Warren
  Russell Johnson   als George
  Kathleen Hughes   als Jane
  Joseph Sawyer   als Frank Daylon
 
Regie:  Jack Arnold  
Buch:  Harry Essex  
Musik:  Joseph Gershenson  
  Herman Stein  
Kamera:  Clifford Stine  
 

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