DVD Kaufvideo

Geheimsache Ghettofilm

Spannende Doku, die das Rätsel um einen mysteriösen Original-Film zum Holocaust lüften will.


Geheimsache Ghettofilm

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.05.2011

Originaltitel: Shtikat haarchion

Dokumentarfilm/ Zeitgeschichte

Israel/Deutschland 2009
Laufzeit: 89 Min.
FSK: Info-/Lehrprogramm

Alexander Beyer
Rüdiger Vogler

Regie: Yael Hersonski
absolut MEDIEN

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Polen, Mitte 1942: Eine kleine Filmcrew erhält die Genehmigung, im Warschauer Ghetto zu drehen. Sie nimmt Szenen auf, die auf unmittelbar vor der großen KZ-Deportation der dortigen jüdisch-stämmigen Bevölkerung datieren. In diese Film-Dokumente, die die katastrophalen Zustände im Ghetto zeigen, werden hernach Bildzeugnisse eines luxuriösen Lebens geschnitten: Theater, Restaurant, stilvoll eingerichtetes Wohnumfeld. Die Zeiten überdauert nur das Rohmaterial des Films, ohne Ton, ohne Urheber-Angabe.

Die aufwühlende Geschichts-Doku von 2009 wurde von der israelischen Regisseurin Yael Hersonski recherchiert und umgesetzt. Das Filmmaterial, dem sie sich hier widmet, war zwischenzeitlich als authentisches Dokument vom Warschauer Ghetto von staatlichen wie kulturellen Instanzen archiviert. Durch Nachforschung bei Zeugen und Beteiligten seines Entstehens eröffnen sich nun überraschende Erkenntnisse. Die Nazi-Propaganda versuchte hier eine filmische Darstellung "der Juden" mit manipulierten Szenen.

Die Geschichte eines Propagandafilms, der nie fertiggestellt wurde.

Im Mai 1942 wurde ein aus vier Personen bestehendes Filmteam in offiziellem Auftrag in das Warschauer Ghetto entsandt. Kurz vor der Deportation der Ghettobewohner inszenierte der Trupp Szenen wie nach einem Drehbuch. Bildern des Elends im Ghetto folgen kontrastierende Einstellungen vermeintlichen Wohlstandes - eine Theateraufführung, opulente Mahlzeiten im Restaurant, herrschaftliche Wohnungen mit gediegenem Interieur. Die Rohschnittfassung des geplanten Films, ohne Tonspur, ohne Vor- oder Nachspann, blieb erhalten - der Auftraggeber unbekannt. Die israelische Regisseurin Yael Hersonski machte sich auf die Spurensuche, traf Augenzeugen, fand Aufzeichnungen in Tagebüchern von Ghettobewohnern und das Verhörprotokoll eines Kameramanns. Ihr Film präsentiert die Originalaufnahmen fast vollständig.

Quelle: absolut Medien

Darsteller:  Alexander Beyer   als Interviewer
  Rüdiger Vogler   als Kameramann
 
Regie:  Yael Hersonski  
Buch:  Yael Hersonski  
Musik:  Yishai Adar  
Kamera:  Itai Ne'eman  
Produzent:  Itai Ken-Tor  
  Noemi Schory  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Alexander Beyer

Deutscher Schauspieler. Er hatte als bekannter Unbekannter fast 50 TV-Rollen und Spielfilmarbeiten hinter sich, als ihm Regisseur Robert...

 

Star

Rüdiger Vogler

Er gehört als Schauspieler zu Wim Wenders favorisierten Darstellern und spielte auch unter einigen anderen Regisseuren des Jungen Deutschen...