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Geliebte Clara

Porträt von Clara Schumann, die sich gleichzeitig um ihre Familie kümmerte und ihre eigene Pianistenkarriere vorantrieb.


Geliebte Clara

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Erhältlich seit:
05.06.2009

Drama

Deutschland/Frankreich/Ungarn 2008
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6

Martina Gedeck
Pascal Greggory
Malik Zidi

Regie: Helma Sanders-Brahms
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Porträt von Clara Schumann, die sich um ihre Familie kümmerte und gleichzeitig ihre eigene Pianistenkarriere vorantrieb.

Clara macht als Pianistin Karriere (Foto: Kinowelt) Großansicht

Clara macht als Pianistin Karriere (Foto: Kinowelt)

Weil ihr Mann, der berühmte Komponist Robert Schumann (Pascal Greggory), manisch-depressiv ist, fällt er als Ernährer der Familie größtenteils aus. Seine Frau Clara (Martina Gedeck) übernimmt die Verantwortung für die Familie mit sechs Kindern. Die begnadete Pianistin schafft es sogar noch, auch selbst international ihre Karriere voranzutreiben. Da tritt der stürmische junge Musiker Johannes Brahms (Malik Zidi) in ihr Leben. Während Robert ihn als Mentor fördert, verliebt sich Johannes in Clara.

Kein trockenes Künstlerporträt, sondern Musik, Liebe, Eifersucht und Dramatik liefert Helma Sanders-Brahms Film über Clara Schumann, einer schon im 19. Jahrhundert modernen Frau. Martina Gedeck und Pascal Greggory als Paar Schumann liefern eine starke Vorstellung. In der deutsch-französischen Produktion, die auf Sentimentalität verzichtet, spielt natürlich auch die Musik der Schumanns eine Hauptrolle.

Johannes Brahms verehrt Clara (Foto: Kinowelt) Großansicht

Johannes Brahms verehrt Clara (Foto: Kinowelt)

Moderne Frau

Eine Frau zwischen Familie und dem Wunsch nach Selbstbestimmung, das ist nicht nur historisch interessant, sondern auch hochaktuell.

Geliebte Clara

Die berühmte Pianistin und Komponistin Clara Schumann im Konflikt zwischen Karriere und Kindern, zwischen Gatte Robert Schumann und jungem Nachwuchs-Talent Johannes Brahms.

Kein trockenes Biopic, sondern Musik, Liebe, Eifersucht und Dramatik liefert Helga Sanders-Brahms Porträt der Clara Schumann, einer schon im 19. Jahrhundert modernen Frau. Die erfolgreiche Komponistin und Pianistin, die auf Konzertbühnen gleichrangig mit Franz Liszt gefeiert wurde, versuchte das, was Frauen im 21. Jahrhundert noch immer nicht gelingt: einen Weg finden zwischen der Aufgabe als Mutter (von sechs Kindern) und Ehefrau, dem Wunsch nach beruflicher Erfüllung und persönlicher Selbstverwirklichung.

Da der manisch-depressive, berühmte Komponist Robert Schumann als Ernährer größtenteils ausfiel, musste sie die Verantwortung für die Familie übernehmen und obendrein internationale Konzerte souverän bestreiten - während ihr Mann alles daran setzte, sie an Heim und Herd zu fesseln, was ihm auch eine Zeitlang gelang. Die Begegnung mit dem stürmischen Johannes Brahms (jugendlich-sympathisch Malik Zidi) wirft beide aus der Bahn. Schumann stürzt sich als Mentor auf den jungen Mann, dessen Ausnahmetalent ihn begeistert, der in sie verliebte Johannes weckt bei Clara trotz treuer Liebe zu Robert eine brennende und unstillbare Sehnsucht. Die auch nach dem Tod von Robert Schumann im Irrenhaus unerfüllt bleibt. Der Film konzentriert sich auf die Jahre 1850 bis 1956, in denen Schumann als Musikdirektor in Düsseldorf erstmals eine feste Stelle annimmt, was sich aber aufgrund von Reibereien mit dem Orchester als schwierig erweist, so muss Clara einspringen und sich anfänglich mit Vorurteilen gegen Frauen als Dirigentin auseinandersetzen, die sich aber schnell durch ihre zupackende Art und unbestreitbare Kompetenz erledigen. Selbstlos steht sie Schumann als Kodirigentin zur Seite.

Die Regisseurin umkreist die Sollbruchstellen des Lebens, Emotionen sind zu spüren, aber sie explodieren nicht auf der Leinwand. Martina Gedeck gibt die geniale, aber rationale, die liebende, aber nicht leidenschaftliche Clara und kann neben der schauspielerischen Stärke des wechselweise von Lust und Melancholie umwehten Pascal Greggory in seiner inneren Versehrtheit durchaus bestehen, auch wenn dessen Figur am Ende in den Mittelpunkt rückt. Der Verzicht auf kitschige Sentimentalität ist berechtigt, etwas mehr Sentiment hätte dieser außergewöhnlichen Frauenfigur jedoch nicht geschadet. mk.

Geliebte Clara

Nach langen, anstrengenden Tourneejahren nimmt Robert Schumann 1850 erstmals eine feste Stelle als Musikdirektor an und lässt sich mit seiner Frau Clara und den Kindern in Düsseldorf nieder. Doch der labile, manisch-depressive Komponist ist der Aufgabe nicht gewachsen. Clara, selbst Komponistin und begnadete Pianistin, greift ihm aufopfernd unter die Arme und kümmert sich nebenbei noch um Haushalt und Kinder. Sie selbst findet Unterstützung bei dem 14 Jahre jüngeren Johannes Brahms, der sie glühend verehrt und dessen Talent auch von ihrem Mann gefördert wird. Doch Brahms' Bewunderung gilt nicht nur Claras virtuosem Klavierspiel ...

Quelle: Studiocanal

Making of, Fotogalerie, Interview Martina Gedeck, Wendecover, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Martina Gedeck   als Clara Schumann
  Pascal Greggory   als Robert Schumann
  Malik Zidi   als Johannes Brahms
  Nikolai Kinski   als Robert Schumann (jung)
  Clara Eichinger   als Marie
  Aline Annessy   als Elise
  Marine Annessy   als Eugenie
  Sascha Caparros   als Ludwig
  Peter Takátsy   als Wazielewski
  Béla Fesztbaum   als Julius Tausch
  Brigitte Annessy   als Bertha
  Christine Oesterlein   als Henriette
  Walter Theil   als Richartz
 
Regie:  Helma Sanders-Brahms  
Buch:  Helma Sanders-Brahms  
Kamera:  Jürgen Jürges  
 

Geliebte Clara in der Fotoshow

 

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