- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Leihvideo
Erhältlich seit:
12.05.2005
Dokumentarfilm/ Natur
Frankreich 2004
Laufzeit: 77 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Claude Nuridsany, ...
EuroVideo Bildprogramm

Nach dem Welterfolg von "Mikrokosmos" haben sich Claude Nuridsany und Marie Pérennou erneut der Natur und ihren Wundern zugewandt. Ein afrikanischer Schamane erzählt in bildreicher Sprache von der Schaffung unseres Universums und den Sternen, von den Anfängen des Lebens und lässt dabei die seltensten Tiere aufmarschieren - von den roten Fröschen Madagaskars bis zum argentinischen Schmuckhornfrosch. Das mag sich seltsam anhören, beeindruckt aber durch großem Schauwert.
Es ist keine heile Tierwelt, die sich auf der Leinwand ausbreitet. "Wir, die Lebenden, überleben, weil wir anderes Leben zerstören. Leben ist kannibalistisch. Leben verschlingt Leben". Diese Botschaft verkündet der Schamane in melodischem Singsang, manchmal unterstreicht er seine Erzählung mit einem Schattenspiel - ganz simpel mit den Händen. In gewöhnlichen Dingen entdeckt er einen Zauber, benutzt Metaphorik, um komplizierte wissenschaftliche Themen zu erklären oder wiederkehrende Zyklen von Geburt, Leben und Tod zu beschreiben. Zwar sieht man einmal einen menschlichen Fötus in der Fruchtblase, aber im Mittelpunkt steht das Tierreich. Da ist die Amöbe als Wesen ohne Form, die wie ein Monster wirkende eierfressende südafrikanische Schlange oder der Kampf der Panther-Chamäleons. Oft haben die eigenartigen Wesen fast menschlich zu nennende Verhaltensweisen, vor allem wenn es sich um Eroberung und Paarung handelt. So das Liebewerben der Weberknechte oder der laszive Balztanz der Seepferdchen, und wenn aus dem Kopf eines Seeteufel eine Art natürlicher Angelschnur mit Köder herausschaut, glaubt man sich in einem Kuriositätenkabinett. Krebse, die mit ihren Scheren aufeinander losgehen, um ein Weibchen zu beeindrucken, bringen zum Schmunzeln.
Die Filmemacher verzichteten auf digitale Bilder, lassen die Fantasie spielen. So wurde ein Wasserfall mit Super-High-Speed gedreht. Die Beschränkung auf den Ausschnitt von nur einem Meter erweckt den Eindruck riesiger Wellen, die winzigen versprühten Wassertropfen wirken wie ein Sturm. In einer anderen Sequenz platzt eine rauchgefüllte Seifenblase - Symbol für das Ende des Lebens, da sie sich in Luft auflöst wie die Materie eines Lebewesens. Mehr als zwei Jahre dauerte die Vorbereitung für dieses wunderliche Meisterwerk, allein die "Verführungsszene" eines Seepferdchens erforderte zwei Monate Geduld. "Genesis" sollte Kinder und Erwachsene in Erstaunen versetzen. mk.
| Darsteller: | Sotigui Kouyaté | als Der Schamane | |
|---|---|---|---|
| Regie: | Claude Nuridsany | ||
| Marie Pérennou | |||
| Buch: | Claude Nuridsany | ||
| Marie Pérennou | |||
| Musik: | Bruno Coulais | ||
| Kamera: | Claude Nuridsany | ||
| Marie Pérennou | |||
| Patrice Aubertel | |||
| William Lubtchansky | |||
| Cyril Tricot | |||
| Produzent: | Alain Sarde | ||
Genesis in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0, Französisch DD 5.1, Französisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,85/16:9
Registrieren




