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Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest

Packendes Actiondrama über drei New Yorker Cops im Kampf gegen Killer, Drogendealer und die eigenen Ambitionen und Dämonen.


Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest (Steelbook)

Leihvideo

Erhältlich seit:
10.08.2010

Originaltitel: Brooklyn's Finest

Kriminalfilm/ Drama

USA 2009
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 16

Richard Gere
Don Cheadle
Ethan Hawke

Regie: Antoine Fuqua
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest (Steelbook)

Während sich die Spannungen in den Brooklyn Projects, einem Wohnkomplex mit hoher Kriminalitätsrate, zu entladen drohen, stehen drei New Yorker Cops auf dem Grat zwischen Funktionieren und Abstürzen. Drogencop Sal überschreitet alle Grenzen, um seiner Familie ein besseres Leben zu bieten, Streifenpolizist Eddie will dieses in seiner letzten Arbeitswoche nur retten und Undercovercop Tango endlich abgelöst werden, bevor er selbst zum Gangster wird. Drei Männer im Netz von Korruption und Gewalt, von eigenen Ambitionen und Dämonen.

Authentisch schäbig und bedrohlich wirkende Schauplätze, aggressiv aufgeladene Atmosphäre und ein sich kontinuierlich aufbauender dramaturgischer Druck. Figuren, die wenig von Helden, aber viel von Menschen haben, die nicht nur Fehler begehen, sondern auch moralischen Verfall zeigen. Stars wie Ethan Hawke, Don Cheadle und Richard Gere, die man lange nicht mehr so emotional engagiert gesehen hat. All das sind Zutaten, die den neuen Film von Actionspezialist Antoine Fuqua ("Shooter") zu seinem bisher besten machen.

Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest (Steelbook)

"Training Day", Antoine Fuquas größter Hit, war offenkundig nur ein "Training Day" für sein neues, fiebrig-packendes Copdrama mit Starbesetzung.

Von South Central in Los Angeles ist der Actionspezialist ("Shooter") in die Projects von Brooklyn umgezogen. In diesen Wohnblocks mit einer der höchsten Kriminalitätsrate New Yorks ist Autor Michael C. Martin, vor ein paar Jahren noch U-Bahn-Hilfsarbeiter, aufgewachsen. Seine Revierkenntnisse und die Freundschaft zu einem Undercovercop waren Impulsgeber für sein, thematisch und klimatisch an die Hitserie "The Shield" erinnerndes Debütdrehbuch, das Fuqua scharfe Munition für einen in Sprache, Typen, Milieu und Verhaltensmustern authentisch wirkenden Reißer liefert.

Mit einer langen, explosiv endenden Dialogszene eröffnet "Das Gesetz der Straße", gefolgt von einer ausgedehnten Einführung ins Leben der Hauptfiguren, drei Cops auf dem schmalen Grat zwischen Funktionieren und Abstürzen. Drogencop Sal (Ethan Hawke) muss dringend ein kleines Vermögen akquirieren, sonst bleibt der Traum vom größeren Haus für Frau und Kinder unerfüllt. Dafür überschreitet er alle Grenzen. Tango (Don Cheadle) steht kurz davor, denn nach drei Jahren Undercovereinsatz sind die Trennungslinien zwischen Cop und Gangster nahezu aufgelöst. Eddie schließlich (Richard Gere) ist so engagiert, wie sein Spitzname "Burn Out" andeutet. Noch sieben Tage trennen den risikoscheuen Streifenpolizisten, der nie Karriere machen, nur überleben wollte, von der Rente. Doch in dieser Woche wird der vereinsamte, suizidgefährdete Veteran wachgerüttelt - und nicht von der gewohnten Kombination aus Wecker und Whiskey.

Etwa 40 Minuten lang entwickelt Fuqua eine Atmosphäre von überreizten Nerven und Aggressivität, bevor es zu ersten Action-Entladung kommt. Danach wird weiter Druck aufgebaut und in Parallelmontagen sichtbar, wie die Cops an verschiedenen Schauplätzen Gewalt erleben und säen, die Luft zum Atmen immer dünner wird, bis das dramaturgische Crescendo den Höhepunkt erreicht, sich ihre Wege kreuzen und nur einer seinen Hals retten kann. Bei der ursprünglichen, in Sundance gezeigten Schnittfassung soll das Finale noch hoffnungsloser gewesen sein, doch als Zuschauer ist man dankbar für diesen Funken Licht am Ende des Tunnels voller düster-klaustrophobischer Szenen. Das Happy End ist ohnehin so illusorisch wie der Filmtitel ironisch. Fuquas Sympathie für an der Front kämpfende Cops ist unübersehbar, aber er blendet die Schattenseiten - Furcht, Korruption, Gewalt - nie aus. Alle darstellerischen Leistungen bis hin zu den Nebenrollen (Wesley Snipes, Ellen Barkin) sind überdurchschnittlich, folgen der Fieberkurve des intensiven, spannenden, an realistisch schäbigen und bedrohlich wirkenden Schauplätzen gedrehten Films, der nur ein Resümee zulässt: Fuquas finest. kob.

Darsteller:  Richard Gere   als Eddie Dugan
  Don Cheadle   als Tango
  Ethan Hawke   als Sal
  Wesley Snipes   als Caz
  Vincent D'Onofrio   als Carlo
  Will Patton   als Lt. Bill Hobarts
  Lili Taylor   als Angela
  Michael K. Williams   als Red
  Bryan O'Byrne   als Ronny Rosario
  Shannon Kane   als Chantel
  Ellen Barkin   als Agent Smith
 
Regie:  Antoine Fuqua  
Buch:  Michael C. Martin  
Musik:  Marcelo Zarvos  
Kamera:  Patrick Murguia  
Produzent:  Basil Iwanyk  
  John Langley  
  Elie Cohn  
  John Thompson  
 

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