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Get Smart

Filmversion der legendären Slapstickserie "Mini- Max", in der Steve Carell in der Titelrolle als inkompetenter Agent 86 gegen die Verbrecherorganisation KAOS antritt.


Get Smart

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Erhältlich seit:
21.11.2008

Komödie/ Action

USA 2008
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Steve Carell
Anne Hathaway
Dwayne Johnson

Regie: Peter Segal
Warner Home Video Germany

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Die beliebte Satire um Superagent Maxwell Smart ist zurück: Steve Carell und Anne Hathaway im Kampf gegen KAOS.

Agent 99 steht Maxwell zur Seite (Foto: Warner) Großansicht

Agent 99 steht Maxwell zur Seite (Foto: Warner)

"Entschuldigen Sie bitte, ich glaube ihr Schuh klingelt." Solche Sätze, amüsant wie absurd, konnte man in Mel Brooks' und Buck Henrys Kultserie "Mini-Max" hören. Es war die Dekade von Hasch und Hippies, in der Parodien auf Bond wie Pilze aus dem Boden schossen. Viel erfolgreicher aber als Kinoagenten wie Matt Helm und Derek Flint war TV-Ikone Maxwell Smart. Ein Mann, der seinen Namen nie, seinen Kultstatus aber sehr wohl verdiente, denn selten war Inkompetenz komischer, heroischer Enthusiasmus unerschütterlicher.

Steve Carell, Meister der stoisch filigranen Komik ("Jungfrau (40), männlich, sucht ..."), führt Maxwell in die Moderne. Anne Hathaway hat Meryl Streep Haute-Couture-Hexe in "Der Teufel trägt Prada" überlebt und dabei schicke Outfits ausgeführt. Beides qualifiziert sie für Agent 99, die gut ausgebildet und angezogen Anfänger Smart ins Business einführt.

Agent 23 greift ins Geschehen ein (Foto: Warner) Großansicht

Agent 23 greift ins Geschehen ein (Foto: Warner)

Chaos gegen Kontrolle

In dieser Komödie, die sich über geheime Dienste lustig macht, ihren Actionauftrag aber ernst nimmt, führt KAOS das Duo zusammen. Smart ist Analytiker bei KONTROL, eine Behörde so geheim, dass sogar der US-Präsident ihren Auftrag nicht kennt. KONTROL soll KAOS stoppen, den Erzfeind, der Nuklearwaffen unter Diktaturen verteilt, um Terror zu stiften und davon zu profitieren.

Als die Zentrale des Bösen KONTROL überfällt, in den Besitz der Tarnidentitäten der Agenten gelangt und nun Jagd auf sie macht, erfüllt sich Smarts größter Traum. Der No-Name und nicht sein Idol Agent 23 (Dwayne "The Rock" Johnson) unterstützt Agent 99 im Kampf gegen KAOS, der sie bis nach Moskau führt. Erotische Spannung knistert, wenn Kanonen gezückt, Tanzbeine geschwungen werden.

Maxwell beobachtet alles aus der Entfernung (Foto: Warner) Großansicht

Maxwell beobachtet alles aus der Entfernung (Foto: Warner)

Anziehende Action

Actionfieber breitet sich aus, wenn Smart aus Flugzeugen stürzt, auf fahrenden Autos surft, Katastrophen anzieht wie seine Partnerin die Männer. Aus 86 und 99 wird ein Team, das mit explosiver Zahnseide und ähnlich verrückten Gadgets seinen Auftrag erfüllt. Ein witziges Comeback, sogar für das berühmte Schuhtelefon. Die Welt ist ein bisschen sicherer ... und lustiger geworden.

Get Smart

Der inkompetente Weltenretter Agent 86, TV-Nostalgikern bestens als "Mini-Max" bekannt, will das KAOS beseitigen und sorgt dabei für ein gehöriges solches.

Remake ist hier das falsche Wort. Hommage wohl auch. Am passendsten wäre im Fall von "Get Smart" vielleicht der Begriff Umrüstung. Oder besser noch Aufrüstung, denn schließlich trieb der Ur-Maxwell, so heißt Mr. Smart mit Vornamen, bereits in den späten 60er Jahren sein Unwesen. Nicht mit silbernem Hammer, sondern als amerikanischer Hightech-Spion in der vergnüglichen satirischen Sitcom gleichen Namens, die man hierzulande griffig "Mini-Max" taufte. Fünf Staffeln bzw. 138 Episoden lang stolperte er durch den Kalten Krieg, gab den Russkis Saures und war dank seines Schuhtelefons - aufgemerkt, Steve Jobs! - stets erreichbar. Don Adams, Darsteller des Ur-Agenten 86, ist 2005 gestorben, den vakanten Posten hat der zur Zeit angesagte Funny Man Steve Carell ("Evan Allmächtig") übernommen. Seine Partnerin, Agentin 99, spielt Augenweide Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada") und gemeinsam arbeiten sie für CONTROL, einen ganz geheimen Geheimdienst unter der Leitung des übellaunigen Chefs (Alan Arkin). Soweit die Guten. Auf der anderen Seite stehen die besonders bösen Bösen, die nach der Weltherrschaft strebenden Bombenleger von KAOS, deren finsterer, ebenfalls übellauniger Kapo auf den klingenden Namen Siegfried - neue Feinde braucht das Land - hört und vom britischen Leinwand-Urgestein Terence Stamp mit viel Spaß am Chargieren gegeben wird.

Bleibt die Frage ob, um im Jargon zu bleiben, die (alten) Späße (noch) zünden. Tun sie. Denn während sich die kreativen Köpfe der Erfolgsserie, niemand Geringerer als die genialen Anarcho-Witzbolde Mel Brooks und Buck Henry, einst höchst verschlagen über große Politik und kleine politische Strippenzieher lustig machten, behalten die Autoren des Kinofilms, Tom J. Astle und Matt Ember ("Zum Ausziehen verführt"), eher die an Oberflächenreizen interessierte Popcorn-Zielgruppe fest im Auge. Das heißt Peter Segal ("50 erste Dates") inszenierte eine ganz geradlinige, erstaunlich zotenarme Agentenfilm-Persiflage mit den üblichen Wie-blöde-kann-man-sich-denn-noch-anstellen-Momenten und all den Wunderwaffen, die sich noch im Prüfungsstadion für James Bond befinden. Und, um ganz auf Nummer sicher zu gehen (vielleicht verirren sich ja ein paar Senioren im Multiplex in den falschen Saal), gibt es auch noch klassische Brooks'sche Figuren, die auf Namen wie Shtarker oder Noodnik Shpilkes hören. Der Rest besteht aus gut gemachter Action - das (überlange) Finale findet auf einem dahinrasenden Zug statt -, einem herrlich selbstironischen Dwayne "The Rock" Johnson als Agent 23 sowie dem erfrischend cleveren Spiel von Ms. Hathaway, die im silber-glitzernden Abendkleidchen mit Louise-Brooks-Frisur ebenso zu überzeugen weiß wie im schwarzen Ledermantel mit gezückter Automatik als Accessoire. Ur-99 Barbara Feldon wäre stolz auf sie - und Maxwell ist smart genug, sich in bester Bond-Manier final-maximal mit ihr zu amüsieren. geh.

Get Smart

In der brandneuen Action-Komödie ?Get Smart" muss sich CONTROL-Agent Maxwell Smart (Steve Carell) bei seinem gefährlichsten und wichtigsten Einsatz bewähren: Es gilt, das verruchte Verbrechersyndikat KAOS wieder einmal davon abzuhalten, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Zufällig handelt es sich dabei auch um Maxwells allerersten Einsatz. Als das Hauptquartier der geheimen amerikanischen Spionage-Agentur CONTROL angegriffen und die Identität ihrer Agenten bekannt wird, muss der Chef (Alan Arkin)wohl oder übel seinen ehrgeizigen Analytiker Maxwell Smart befördern: Smart träumt schon lange davon, sich neben dem unerschütterlichen Agentensuperstar 23 (Dwayne Johnson) in der Praxis zu bewähren. Doch stattdessen wird er Partner der einzigen Agentin, deren Tarnung nicht aufgeflogen ist: der ebenso attraktiven wie tödlichen Agentin 99 (Anne Hathaway). Als Smart und 99 dem KAOS-Plan auf die Spur - und sich dabei näher - kommen, entdecken sie, wie der KAOS-Schlüsselagent Siegfried (Terence Stamp)und sein Sidekick Shtarker (Kenneth Davitian) mit ihrem Terror-Netzwerkganz groß absahnen wollen. KAOS muss unter allen Umständen ausgeschaltet werden, doch dafür hat Smart weder genügend Zeit noch die nötige Erfahrung. Ihm bleibt nur ein bescheidenes Arsenal spionagetechnischer Innovat ionen. und sein unbeirrbarer Enthusiasmus.

Quelle: Warner Home Video

Alternative Szenen: Smarte Aufnahmen
Making Of: Max in Moskau;
Sprachunterricht (Gag Reel);
Der alte "Such es in dem Film"-Trick;
Der richtige Agent für den Job
Trailer: Get Smart: Bruce & Llyd völlig durchgeknallt
Und viele weitere mehr!: Streng Geheim: verpatzte Szenen; Lauter Kotze

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Steve Carell   als Maxwell Smart
  Anne Hathaway   als Agent 99
  Dwayne Johnson   als Agent 23
  Alan Arkin   als Chef von CONTROL
  Terence Stamp   als Siegfried
  James Caan   als Der Präsident
  Masi Oka   als Bruce
  Nate Torrence   als Lloyd
  Ken Davitian   als Shtarker
  Terry Crews   als Agent 91
  David Koechner   als Agent Larabee
  Dalip Singh   als Dalip
  Bill Murray   als Agent 13
  Patrick Warburton   als Hymie
 
Regie:  Peter Segal  
Buch:  Tom Astle  
  Matt Ember  
Musik:  Trevor Rabin  
Kamera:  Dean Semler  
Produzent:  Andrew Lazar  
  Charles Roven  
  Jimmy Miller  
  Alex Gartner  
  Michael Ewing  

Dwayne "The Rock" Johnson als Zahnfee

Als "Zahnfee" schlittert Dwayne "The Rock" Johnson in "Tooth Fairy" übers Eis.

Zukünftige Zahnfee: Dwayne "The Rock" Johnson (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zukünftige Zahnfee: Dwayne "The Rock" Johnson (Foto: Kurt Krieger)

Mit einem wie ihm rockt das Kino: Wenn Ex-Wrestlingstar Dwayne "The Rock" Johnson ("Daddy ohne Plan") auf der Leinwand erscheint, gibt es Testosteron-Alam. Doch anders als so manch' anderer aufgepumpter Hollywoodstar hat Johnson nicht nur Muckis - sondern auch Talent.

Nun bietet sich dem Big-Boy eine weitere Gelegenheit, Körperkraft mit Ausstrahlung und Emotion glaubhaft zu kombinieren: In der Komödie "Tooth Fairy" gibt Johnson einen Hockeyspieler, der den Spitznamen "Die Zahnfee" trägt.

Die weibliche Hauptrolle, Freundin der Zahnfee und alleinerziehende Mutter, spielt Ashley Judd ("Wo dein Herz schlägt"). Regie führt Michael Lembeck, der die beiden "Santa Clause"-Filme in Szene setze. Um was sich die Story im Detail drehen wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings könnte man bei einem Hockeyspieler, der Zahnfee genannt wird, auf einen zumindest nicht zimperlichen Sportler spekulieren.

Keine Angst vor fremden Lippen

Spaß dürfte "The Rock" an diesem Dreh allemal haben - immerhin klingt das Ganze nicht nach unangenehmen Szenen. Die nämlich musste Dwayne bei seinem letzten Film "Get Smart" meistern: einen Filmkuss mit Hauptdarsteller Steve Carell. Zwar lieferte Johnson - ganz Profi - die Knutscherei ordnungsgemäß ab. Doch begeistert war er nicht: "Steves Lippen haben mich irgendwie an die weichen Fußballen von Katzen erinnert."

 

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