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Ghost Rider

Verfilmung eines Marvel-Comics über einen Stuntmotorradfahrer, der in Gestalt des Ghost Rider einen Auftrag für Mephisto zu erledigen hat.


Ghost Rider (Extended Version)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
30.08.2007

Action/ Fantasy

USA 2007
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 16

Nicolas Cage
Eva Mendes
Wes Bentley

Regie: Mark Steven Johnson
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Johnny Blaze stellt im Auftrag des Teufels armen Sündern nach - und versucht, seine große Liebe zurückzugewinnen.

Johnny Blaze fährt mit seinem Motorrad zur Hölle (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Johnny Blaze fährt mit seinem Motorrad zur Hölle (Foto: Sony Pictures)

Nach "Spider-Man" wird mit "Ghost Rider" ein weiterer berühmter Marvel-Comic für die Leinwand adaptiert. In einer Hölle, die sich von ihrer dunkelsten Seite zeigt, spielt Nicolas Cage meisterlich eine gequälte Seele, die stets das Böse soll und meist das Gute schafft.

Er ist Johnny Blaze, Fachmann für Motorrad-Stunts in der zweiten Generation, der sich einst an Mephisto verkaufte und Freundin Roxanne verlassen musste, um das Leben seines verunglückten Vaters zu retten. Nachts wird Johnny zum "Ghost Rider", einem gnadenlosen Rachegeist. Mephisto setzt ihn auf seinen Sohn Blackheart an, der seinen Vater vom Thron stoßen und eine noch grausamere Hölle errichten will...

Für Roxanne schließt Johnny einen Pakt mit Mephisto (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Für Roxanne schließt Johnny einen Pakt mit Mephisto (Foto: Sony Pictures)

Rache und Vergeltung

"Daredevil"-Macher Mark Steven Johnson schickt sein Star-Ensemble mit souveräner Hand durch ein temporeiches, feuriges Spektakel.

Nach offensichtlichen Motiven von "Faust" entstand diese packende und dunkel erzählte Geschichte über Rache, Vergeltung und die Kraft der Erlösung, die Nicolas Cage in seiner ersten Comic-Verfilmung die Gelegenheit gibt, erstmals seit "Das Vermächtnis der Tempelritter" wieder so richtig Gas zu geben. Heiße Action vom Feinsten!

Ghost Rider (Extended Version)

Nicolas Cage braust in der augenzwinkernd übersteuerten Marvel-Comic-Adaption als feuerbestuhlter Knochenmann des Teufels mit Vollgas auf Kultstatus als Camp-Klassiker zu.

Der PS-fanatische Motorrad-Enthusiast Cage wollte schon lange einen Comic-Helden spielen (war lange als "Superman" im Gespräch) und erhält nun Gelegenheit, zwei seiner Passionen mit einer Adaption auszuleben. Inszeniert wurde der exzentrische Oscar-Preisträger dafür von "Daredevil"- und "Elektra"-Regisseur Mark Steven Johnson, der zudem das eng an die Comic-Vorlage angelegte Drehbuch beisteuerte. Der Mythos vom "Ghost Rider", dessen Inkarnationen vom Cowboy bis zum Rocker reichen, wird im Prolog vom Caretaker (ein sonnengegerbter Sam Elliott in der väterlichen Kris-Kristofferson-"Blade"-Sidekick-Rolle) mit klingend sonorer Stimme erzählt. Zunächst wird die Jugend-Exposition bewältigt, die den jungen Johnny Blade gemeinsam mit seinem Vater (Brett Cullen) als Motorradstuntfahrer auf Jahrmärkten vorstellt. Brenzlig wird es, als Johnny einen Besuch von Teufel Mephistopheles (als Casting-Coup taucht "Easy Rider" Peter Fonda aus der Versenkung auf) erhält, der ihn zu einem Faustschen Vertrag überlistet. Johnny verliert daraufhin nicht nur seine Seele, sondern auch seinen krebskranken Vater und seine große Liebe Roxanne. 20 Jahre später ist Johnny in Gestalt eines mit Toupet ausgerüsteten Nicolas Cage zum Megastar in der Tradition von Evel Knievel aufgestiegen. Bestem Bruckheimer-Bombast nachempfunden, absolviert er waghalsige Motorradstunts wie das Überspringen einer Reihe von Black-Hawk-Helikoptern. Unverhofft läuft ihm die alsbald neu für ihn entflammte Roxanne (inzwischen zur sexy "Hitch"-Gespielin Eva Mendez gereift, deren bebendem Busen eine Rolle für sich eingeräumt wird) als TV-Reporterin über den Weg. Gleichzeitig fordert Mephistopheles Johnnys Vertrag ein und hetzt ihn auf seinen abtrünnigen Sohn Blackheart (Wes Bentley) und dessen Clique von bösen Buben. Erst jetzt verwandelt sich der Titelheld erstmals in sein schneidiges Skelett-Alter-Ego, dessen Markenzeichen sein flammender Totenkopf, ein fantastischer Feuerstuhl und klirrende Ketten sind. Nebenher macht der rasante Rächer noch ein paar üblen Kriminellen den Garaus, bis vor einer Geisterstadt-Kulisse zum effektegeladenen Showdown zwischen Gut und Böse geblasen wird.

Für die Effekte der "Lost Boys"-Gang mit Wind, Wasser, Sand und Verwesungsoptik stöberten die Filmemacher offensichtlich in der Ideentruhe von "Die Mumie", während die CGI-Aufnahmen der Titelfigur nicht allzu spektakulär ausfallen. Doch durch das Mitwirken von Cage, der seine eigenwillige Performance mit einem leichten Touch von Elvis-Imitation versieht, wird diese im Vergleich zur Qualität der Top-Franchises wie "Spider-Man" und "Batman" eher bescheidene Superhelden-Saga beträchtlich angehoben. Mit einem anderen Hauptdarsteller hätte sich dieses turbogepowerte Popcornmovie viel unfreiwillige Komik ankreiden lassen müssen. Auch am Box Office erwies sich Cage als "National Treasure", da der beste President's-Day-Weekend-Start überhaupt erzielt wurde. Cage kann also getrost zu den legendären Klängen von "Ghost Riders In The Sky" (für den Film von Spyderbait gecovert) in den Sonnenuntergang (und in Richtung Sequel) brausen. ara.

Ghost Rider (Extended Version)

Der berühmte Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze (NICOLAS CAGE) geht einen teuflischen Pakt mit Mephistopheles (PETER FONDA) ein: Um seinen sterbenden Vater zu retten, verkauft er seine Seele einer dunklen Macht und trennt sich von Roxanne Simpson (EVA MENDES), der großen Liebe seines Lebens. Fortan ist Blaze gezwungen, Nacht für Nacht in Gestalt eines feurigen Dämons seine Runden zu drehen und das Böse zu vernichten. In Blackheart (WES BENTLEY), dem machthungrigen Sohn des Teufels persönlich, findet Blaze seine Nemesis.

Kurzbewertung:
Nach Spider-Man ist GHOST RIDER eine weitere, viel beachtete Verfilmung eines berühmten Marvel-Comics. Unter der Regie von Mark Steven Johnson (Daredevil) spielen Nicolas Cage (8 MM - Acht Millimeter), Eva Mendes (Hitch - Der Date Doktor), Wes Bentley (American Beauty), Sam Elliott (Die Maske) und Peter Fonda (Easy Rider) in diesem action- und effektgeladenen Abenteuer-Spektakel.

Quelle: Sony Pictures

Audiokommentar mit Regisseur/Drehbuchautor Mark Steven Johnson & dem Leiter für Visuelle Effekte Kevin Mack
Audiokommentar mit Produzent Gary Foster
Making of Ghost Rider
Trailer

Diese Extended Version enthält aufregende 13 Minuten mehr Film!

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Nicolas Cage   als Johnny Blaze/Ghost Rider
  Eva Mendes   als Roxanne
  Wes Bentley   als Blackheart
  Sam Elliott   als Caretaker
  Donal Logue   als Mack
  Peter Fonda   als Mephistopheles
  Matt Long   als Johnny Blaze (jung)
 
Regie:  Mark Steven Johnson  
Buch:  Mark Steven Johnson  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Russell Boyd  
Produzent:  Avi Arad  
  Steven Paul  
  Michael De Luca  
  Gary Foster  

"Ghost Rider"-Macher verfilmt die "Autobahn"

Es gibt noch keinen Fahrer, aber ein Auto und ein Drehbuch: Regisseur Mark Steven Johnson hat sich in unsere "Autobahn" verliebt.

Die Jungs von "Cobra 11" bekommen Konkurrenz auf der "Autobahn" (Foto: RTL/Guido Engels) Großansicht

Die Jungs von "Cobra 11" bekommen Konkurrenz auf der "Autobahn" (Foto: RTL/Guido Engels)

Schön, dass man in Hollywood einen deutschen Mythos entdeckt, der nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat: Unsere Autobahnen, so denkt man dort, sind die asphaltgewordene Freiheit, auf denen man ohne Tempolimit heizen kann, was BMW, Porsche und Mercedes hergeben.

Nun wird der Mythos "Autobahn" verfilmt, den Job übernimmt "Ghost Rider"-Regisseur Mark Steven Johnson.

Gut, es gibt kaum noch Autobahnkilometer, auf denen man den Klassiker "Ich geb' Gas, ich will Spaß!" in voller Länge jenseits der 200 km/h hören kann, aber das stört in Hollywood niemanden: Mark Steven Johnson, der auch "Daredevil" und zuletzt die Komödie "When in Rome" inszenierte, hat eine Story am Start, die ein wenig an Jason Stathams Vollgas-Orgie "The Transporter" erinnert.

"Autobahn"-Story: Ein Ex-Rennfahrer im bombigen BMW

Im Mittelpunkt der Story von "Autobahn" stehen ein BMW und ein abgehalfterter Ex-Formel-1-Pilot. Der kommt im Auto neben der Piste zu sich, hat keine Ahnung, wie er dorthin gekommen ist und warum er keine Tür aufkriegt. Über das Handy im Handschuhfach kommt ein wenig Licht ins mysteriöse Dunkel: Der anonyme Anrufer verlangt von unserem Fahrer den ganz rabiaten Bleifuß - hat er nicht binnen 90 Minuten ein bestimmtes Ziel erreicht, fliegt nicht nur der BMW in die Luft, sondern müssen auch Frau und Kinder dran glauben.

Dreh- oder gar Kinostart sind noch völlig offen. Regisseur Mark Steven Johnson braucht jetzt vor allem einen prominenten Hauptdarsteller, damit der Film im November international vermarktet - und damit finanziert - werden kann. Jason Statham, übernehmen Sie ...

 

Ghost Rider (Extended Version) in der Fotoshow

 

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