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Ghost Ship (FSK 18)

Übernatürlicher Horrorfilm über ein lange vermisste Passagierschiff, dessen untote Besatzung bei der Bergung wieder zum Leben erweckt wird.


Ghost Ship (FSK 18)

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Erhältlich seit:
23.10.2009

Originaltitel: Ghost Ship

Horror/ Abenteuer

USA 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: nicht unter 18

Gabriel Byrne
Julianna Margulies
Ron Eldard

Regie: Steve Beck
Warner Home Video Germany

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Julianna Margulies und Gabriel Byrne schlagen sich in Steve Becks packendem Hochsee-Schocker mit übersinnlichen Klaubautermännern herum.

Die Leiterin des Bergungsteams mit einem "jungen" Gespenst

Die Leiterin des Bergungsteams mit einem "jungen" Gespenst

Fällt in Seemannkreisen der Name Marie Celeste, ist es mit der guten Stimmung schlagartig vorbei und eisiges Schweigen macht sich breit. Das Segelschiff scheint nämlich von seiner Jungfernfahrt an mit einem Fluch belegt gewesen zu sein.

So starb der erste Eigner bereits am Tag nach dem Stapellauf. In der Folge war das Schiff unter verschiedenen Kapitänen in eine Serie von Unglücken verwickelt, bevor es im September 1872 zu seiner Schicksalsfahrt auslief.

An Bord befanden sich neben Kapitän Benjamin Spooner Briggs dessen Frau und Tochter sowie sieben Matrosen. Am fünften Dezember des Jahres wurde die Marie Celeste mit gesetzten Segeln vor der Küste von Gibraltar aufgefunden. Von der Besatzung fehlt bis heute jede Spur...

Hunderte von Geschichten über Geisterschiffe reisen noch heute mit den Seeleuten rund um den Erdball. Sie inspirierten das Mystery-erfahrene Produktionsteam um Joel Silver und Robert Zemeckis zu seinem neuesten Horrorstreich, in dem sich die Grundzüge des 130 Jahre alten Vorfalls mit den Geschehnissen um den Untergang des italienischen Luxusliners Andrea Doria anno 1956 mischen.

Auf die Suche nach herrenlosen Schiffen, die laut internationalem Seerecht dem Finder gehören, begeben sich Kapitän Sean Murphy (Gabriel Byrne) und sein erfahrenes Bergungsteam unter der Leitung von Maureen Epps (Julianna Margulies) mit ihrem PS-starken Schlepper Arctic Warrior.

Im Auftrag des Air-Force Piloten Jack Ferriman (Desmond Harrington) sollen sie dessen Fund, den im Beringmeer vor der Küste Alaskas treibenden, 1962 verschollenen Luxusdampfer Antonia Graza bergen und zur Reparatur nach Anchorage schleppen.

An Bord der verfallenen Edel-Barkasse angekommen, wird der Mannschaft schnell klar, dass das Schiff keineswegs herrenlos ist und dessen renitente Bewohner über Leichen gehen...

Das Bergungsteam ist<br />starr vor Entsetzen

Das Bergungsteam ist<br />starr vor Entsetzen

Nach dem mörderischen Haus auf dem "Haunted Hill" und einem klaustrophobischen Glaspalast in "13 Geister" ist es nun einem havarierten Schiff vorbehalten, Handlungsort des dritten Geisterschockers der Dark Castle Productions zu sein.

Dabei setzt Steve Beck die mottenzerfressenen und verwinkelten Räumlichkeiten auf der Antonia Graza meisterhaft als Spannungsbringer ein. Seit seiner Tätigkeit als Effektespezialist bei "Abyss" und "Jagd auf Roter Oktober" überaus seetauglich, findet der Regisseur bei "Ghost Ship" mmer neue Wege, uns Landratten das nasse Grauen nahe zu bringen.

[IMG#126273_3.jpg#Unfreundliche Zeitgenossen
aus der Vergangenheit

#LEFT]"E.R"-Krankenschwester Julianna Margulies erweist sich als nervenstarke Idealbesetzung der Kategorie 'tough cookie', während Kollege Gabriel Byrne ("Der Staatsfeind Nr. 1") als ruhelose, schuldgeplagte Neuauflage des "fliegenden Holländers" eine wohltuende Abwechslung zu all den eiskalten Traumfabrik-Helden darstellt.

So werden sich besonders die Gänsehaut Fans wohl fühlen, wenn es auf dem Geisterschiff gnadenlos zur Sache geht. Denn schon der erste Kontakt des "arktischen Kriegers" mit ihrem seit 40 Jahren vermissten Fund ist alles andere als sanft. Schließlich haben auch Gespenster keine Lust, ständig gestört zu werden...

Ghost Ship (FSK 18)

Nach der Tort(o)ur durch ein sinistres Geisterhaus im letztjährigen "13 Geister" bietet Regisseur Steve Beck dem horroraffinen Publikum diesmal - erneut pünktlich zu Halloween - einen bluttriefenden Trip auf einem grausigen Geisterschiff. Die Gespenstergeschichte im Standardformat beleiht ungeniert den Klassiker "Shining", wobei die Location von einem abgelegenen Luxushotel auf einen abgewrackten Luxuskreuzer von "Titanic"-Ausmaßen verlegt wurde. Bekämpft wird das rastlos herumspukende Böse hier von einer Multikulti-Crew, wie man sie schon aus "Aliens"-Tagen kennt, wobei Julianna Margulies (TV-Doktorin aus "ER") als resolute Ersatz-Ripley mit Herz für kleine Mädchen fungiert.

Der nostalgische Prolog ist im Jahr 1962 an Bord des italienischen Luxusdampfers Antonia Graza angesiedelt, wo eine erotische Loungesängerin der High Society die musikalische Untermalung zum Tanz liefert. Ein straff gespanntes Metallkabel hat eine einschneide Wirkung auf die Gesellschaft, die nach kurzer Verzögerung in mehrere Teile durchtrennt in sich zusammenfällt. Diese Art von hartgesottenem Splatter hat es Regisseur Beck angetan, da er eine ähnliche Szene bereits in seinem Debüt effektvoll unterbrachte. Hier wird diese Schockeinlage gegen Ende bei der Auflösung noch einmal in seiner ganzen Gore-Glorie gezeigt wird. Doch bevor es soweit ist, wird in der Gegenwart erst einmal einer raubeinigen Mannschaft von Schiffbergungsspezialisten von Pilot Ferriman (Desmond Harrington) ein Angebot unterbreitet. Gegen einen Prozentanteil führt er sie zu einem scheinbar unbemannten Dampfer in der Beringsee, den sie nach internationalen Seerecht in Besitz nehmen können. Das Team steht unter der Leitung von Captain Murphy (Gabriel Byrne wandelte zuletzt in "Stigmata" auf übernatürlichen Pfaden) und setzt sich aus der taffen Epps (Margulies), dem ersten Maat Greer (Isaiah Washington), sowie drei weiteren, vorrangig als Füllsel für die Bodycount-Liste zuständigen Mannschaftsmitgliedern zusammen. Das seit 40 Jahren auf offener See dahintreibende Schiff ist ein nassdunkler Schrotthaufen, aber dennoch bergungswürdig. Erste Zeichen, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht, ist wie beim Weltall-Cousin "Event Horizon" das Versagen der technischen Geräte. Kurz darauf fliegt das Boot der Crew in die Luft, womit sie auf ihrem sinkenden "Schatz" stranden. Es folgt das typische Umherirren der zumeist voneinander getrennten Crewmitglieder durch endlose Schiffsgänge, wo es zu mehreren unheimlichen Begegnungen kommt. Der ehemalige Alkoholiker Murphy wird vom Geisterkapitän zum Whiskeytrinken animiert, der verlobte Greer wird mit verhängnisvollen Ausgang von der sexy Sängerin verführt, und Epps beginnt mit dem kleinen Mädchen Katie zu kommunizieren, das ihr schließlich die horrende Historie des Schiffs vermittelt.

Neben dem Zehn-Kleine-Negerlein-Spannungsprinzip, wobei die verschiedenen Opfer jeweils ein überraschend unspektakuläres Ende nehmen, werden als moralische Ankerpunkte noch bedeutsame Subplots um einen Goldbarrenschatz und einen manipulativen diabolischen Seelenfänger eingebaut. Blasse Dialoge und ein wahllos zusammengestellter Soundtrack weisen auf einen Schnellschuss hin, der von der Horrorgemeinde wohlwollend aufgenommen werden sollte, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. ara.

Ghost Ship (FSK 18)

Ein Fremder verspricht Murphy (Gabriel Byrne), Kapitän des Bergungsschiffs Arctic Warrior, und seiner Crew reichen Gewinn, wenn sie ihm helfen, einen herrenlos treibenden Luxusliner zu bergen. Doch auf dem seit den 60er Jahren auf mysteriöse Weise verschwundenen Schiff wartet nicht nur ein unglaublicher Goldschatz, sondern auch ein tödliches Geheimnis. Als die Arctic Warrior plötzlich explodiert und die Schatzjäger feststellen müssen, dass das Wrack zu sinken droht, scheint jede Hoffnung auf Entkommen verloren.

Willkommen an Bord des Geisterschiffs, das Erfolgsproduzent Joel Silver zu Wasser gelassen hat. Eine Schiffsreise voller Schrecken und atemberaubender Spezialeffekte erwartet Sie!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Gabriel Byrne   als Murphy
  Julianna Margulies   als Epps
  Ron Eldard   als Dodge
  Desmond Harrington   als Ferriman
  Isaiah Washington IV   als Greer
  Alex Dimitriades   als Santos
  Karl Urban   als Munder
  Emily Browning   als Katie
  Francesca Rettondini   als Francesca
  Boris Brkic   als Chef-Steward
  Robert Ruggiero   als Kapitän
  Iain Gardiner   als Zahlmeister
  Adam Bieshaar   als Erster Offizier
  Cameron Watt   als Zweiter Offizier
  Jamie Giddens   als freundlicher Offizier
 
Regie:  Steve Beck  
Buch:  Mark Hanlon  
  John Pogue  
Musik:  John C. Frizzell  
Kamera:  Gale Tattersall  
Produzent:  Joel Silver  
  Robert Zemeckis  
  Gilbert Adler  
 

Ghost Ship (FSK 18) in der Fotoshow

 

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Features

 

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Gabriel Byrne

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