Nachdem Mundson Farrell beim Kartenspielen beobachtet hat, nimmt er ihn in sein Casino als Dealer auf. Dort wird Farrell bald Geschäftsführer und Vertrauter seines Chefs, bis dieser von einer seiner Reisen die laszive Gilda als frisch angetraute Gattin mitbringt. Farrell und Gilda versuchen geheimzuhalten, daß sie sich bereits kennen und eine Affäre miteinander hatten, doch Mundson schöpft Verdacht und stellt sie auf die Probe. Wenig später wird er Opfer eines Flugzeugunglücks, woraufhin Farrell Gilda heiratet. Mundson, der die Katastrophe überlebt hat, kehrt zurück und will die beiden ermorden, wird jedoch selbst von einem Freund Farrells erschossen.
"Gilda" ist ein Kriminalfilm, der ganz und gar auf den Körper seiner Hauptdarstellerin Rita Hayworth und ihre Fähigkeiten als hemmungslose, männerfressende femme fatale zugeschnitten ist. Und dies nicht ohne Erfolg, wurde Hayworth durch dieses Werk doch zu einem der großen Sexsymbole. Trotz der versierten schauspielerischen Leistungen ihrer namhaften männlichen Partner Glenn Ford und George Macready sowie der professionellen Regiearbeit Charles Vidors machten vor allem die monströsen Striptease-Szenen der Hauptdarstellerin diesen Film zum Klassiker.