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Girls Club - Vorsicht bissig!

Ironische und schwarzhumorige Teeniekomödie, in der US-Sternchen Lindsay Lohan von der Außenseiterin zum hippen Highschool-Chick mutiert.


Girls Club - Vorsicht bissig!

Leihvideo

Erhältlich seit:
09.12.2004

Originaltitel: Mean Girls

Komödie

USA 2004
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 12

Lindsay Lohan
Rachel McAdams
Tina Fey

Regie: Mark S. Waters
Paramount Home Entertainment

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Vor diesen Girls sollte man sich besser in Acht nehmen: kleines Lehrstück über die richtige Clique und das Überleben an der Highschool.

Lindsay Lohan gerät ohne Vorwissen in den Strudel weiblicher Intrigen, mischt aber ordentlich mit (Foto: UIP) Großansicht

Lindsay Lohan gerät ohne Vorwissen in den Strudel weiblicher Intrigen, mischt aber ordentlich mit (Foto: UIP)

Endlich erfährt man, was jenseits des Unterrichts an amerikanischen Highschools vorgeht. Außerdem erfährt man auch, dass die Härte des Teenagerlebens bisher völlig falsch eingeschätzt wurde.

Die Jungs sind nur Streber oder bestenfalls hübsche Beute, während die Mädchen nach einem strengen Regelwerk leben, das detailliert vorschreibt, mit wem man redet, was man anzieht oder wie gut man in Mathe sein darf.

Am Wichtigsten jedoch ist das Wissen über andere. Denn je mehr dunkle Geheimnisse seiner Mitschüler man in Erfahrung bringen kann, um so größer ist die Macht, die man über sie hat.

Geht es um Schönheit, oder geht es um Mathe? Oder doch nur darum, wer den süßesten Typen kriegt? (Foto: UIP) Großansicht

Geht es um Schönheit, oder geht es um Mathe? Oder doch nur darum, wer den süßesten Typen kriegt? (Foto: UIP)

Alltags-Dschungel

Durch diesen Dschungel von Intrigen, Klatsch und sinnlosen Regeln muss sich Newcomerin und MTV-Award-Moderatorin Lindsay Lohan nun als Neuzugang an einer Highschool kämpfen.

Zwar lässt sie dabei kein Fettnäpfchen aus, bringt aber auch etwas Zivilisation in die Schul-Wildnis.

Girls Club - Vorsicht bissig!

Giftig, gemein und ein bisschen grausam muss ein hippes Girl sein, um sich in der Highschool-Hierarchie nach oben zu krallen. Dies wird einmal mehr mit der ironischen Teenkomödie belegt, in der Hauptdarstellerin Lindsay Lohan nach "Freaky Friday" und "Geständnisse einer Highschool Diva" erneut komödiantischen Einblick in die pubertätsgeplagte und identitätssuchende Teenpsyche gibt. Dabei orientiert sich das von "Saturday Night Live"-Chefautorin/Komikerin Tina Fey verfasste Drehbuch an den Genreklassikern "Heathers" und "Clueless - Was sonst?" und tischt wie die angepeilten Vorbilder treffsicher-amüsante Beobachtungen über den schulischen Sozialkosmos auf.

"Freaky Friday"-Regisseur Mark Waters, dessen Bruder Daniel "Heathers" verfasste, hat seinen Spass damit die Parallele zwischen Teenagern in der Schule und wilden Tieren im Dschungel (teils buchstäblich) in Szene zu setzen. Ausgangspunkt ist der Umstand, dass Protagonistin Cady Heron (Lohan) in Afrika aufgewachsen ist, da ihre Eltern Zoologen sind. Bis dato erhielt sie Heimunterricht, doch jetzt muss sie erstmals eine öffentliche Schule besuchen. Unschuldig-unbedarft, aber nicht auf den Kopf gefallen eckt sie zunächst überall an und freundet sich bald mit den beiden Aussenseiter-Freaks Jan und Damien an. Die beiden überzeugen Cady, die elitäre Mädchenclique der "Plastics" zu infiltrieren und Bericht über deren miese Machenschaften zu erstatten. Doch wie es in Filmsituationen dieser Art meistens so der Fall ist, wird Cady von ihrer neuen Machtposition als cooles Chick verführt und ist schnell genauso oberflächlich und hinterfotzig wie ihre drei neuen Freundinnen drauf. Sie führt erfolgreich ihren Plan durch die Cliquenkönigin Regina (Rachel McAdams) zu entthronen, indem sie ihr den Freund ausspannt und ihre beiden treuen Sidekicks gegen sie aufhetzt. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und Cady durchläuft eine weitere 180-Grad-Wendung. Mit Hilfe der umsichtigen Mathelehrerin Ms. Norbury (Fey) wird schließlich die bekannte "Seid nett zueinander"- Moralbotschaft untergebracht.

Fey ließ sich von dem Elternratgabebuch "Queen Bees & Wannabes: Helping Your Daughter Survive Cliques, Gossip, Boyfriends And Other Realities of Adolescence" inspirieren. Zudem baute sie ihre eigenen scharfsichtigen Beobachtungen ein, die von verzickter Cliquenrivalität über zu nachgiebige Eltern hin zu sexualisierten Kiddies reicht. Vor der Kamera erhält Fey Unterstützung von zahlreichen "SNL"-Kollegen, wie Amy Poehler als Mutter auf lächerlichem Teenietrip und Tim Meadows als überfordertem Schuldirektor. Darüberhinaus fungierte "SNL"-Creator Lorne Michaels als Produzent. Es kann davon ausgegangen werden, dass mit der schwarzhumorigen Girlie-Comedy mehr als nur (vor)pubertierende Mädchen, sondern auch ein etwas reiferes Publikum angesprochen werden soll, und wie das starke Startwochenendeinspiel andeutet, könnte diese Rechnung auch aufgehen. ara.

Darsteller:  Lindsay Lohan   als Cady Heron
  Rachel McAdams   als Regina George
  Tina Fey   als Ms. Norbury
  Tim Meadows   als Mr. Duvall
  Amy Poehler   als Mrs. George
  Ana Gasteyer   als Betsy Heron
  Lacey Chabert   als Gretchen Weiners
  Lizzy Caplan   als Janis Ian
  Daniel Franzese   als Damian
  Neil Flynn   als Chip Heron
  Jonathan Bennett   als Aaron Samuels
  Amanda Seyfried   als Karen Smith
 
Regie:  Mark S. Waters  
Buch:  Tina Fey  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  Daryn Okada  
Produzent:  Lorne Michaels  

Lindsay Lohan verhaftet

Lotter-Lindsay macht wieder Schlagzeilen. Nachdem sie vor wenigen Tagen aus einem Luxushotel in New York geworfen wurde, verbrachte sie nun einige Stunden bei der Polizei. Ihre Geburtstagsparty muss sie wohl auch neu planen.

Schlittert von einen Skandal in den nächsten: Lindsay Lohan (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Schlittert von einen Skandal in den nächsten: Lindsay Lohan (Foto: Kurt Krieger)

Lindsay Lohan ist mittlerweile skandalerprobt und scheint auch nicht wirklich viel Interesse an einem Imagewandel zu haben. Am Wochenende wurde die 20-Jährige nun nach einem Autounfall am Sunset Boulevard verhaftet. Lohan fuhr auf dem Heimweg von einer Party mit ihrem Mercedes gegen einen Baum und wurde leicht verletzt. Die Polizei nahm Lindsay in Gewahrsam, da sie betrunken gefahren sein soll. Außerdem wurden "unerlaubte Substanzen" in ihrem Auto gefunden.

Nach wenigen Stunden befand sich die "Girls-Club"-Darstellerin wieder auf freiem Fuß. Sie erhielt jedoch eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und des Besitzes illegaler Drogen. Zur Gerichtsverhandlung muss Lohan im August erscheinen.

No Vodka, no Party

Damit wird wohl ihre geplante große Feier zum 21. Geburtstag ein bisschen kleiner ausfallen. Denn Lindsays Sponsor, eine Wodka-Firma, wird sie nun nicht bei ihrer Party unterstützen. Lohan wollte zwei Tage in Las Vegas feiern, und das, obwohl die 20-Jährige schon in der Vergangenheit immer wieder Probleme aufgrund ihres ausschweifenden Alkoholkonsums hatte.

Trotz der negativen Schlagzeilen vergisst Lindsay nicht, auch ihre Schauspielkarriere voranzutreiben. So hat sie sich nun mit Rosario Dawson für "Poor Things" verpflichtet. Die Dramödie basiert auf einem wahren Skandal, bei dem ältere Frauen in Drogenhandel, Versicherungsbetrug und Mord verwickelt waren. Die Hauptrolle übernimmt Shirley MacLaine.

 

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Lindsay Lohan

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