Blu-ray Disc (Special Edition, 2 Discs) Kaufvideo

Gladiator

Ridley Scotts Meisterwerk über das alte Rom besticht durch spannende Kampfszenen und einen großartigen Russell Crowe.


Gladiator (Special Edition, 2 Discs)

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Erhältlich seit:
17.12.2009

Historienfilm/ Action

USA 2000
Laufzeit: 170 Min.
FSK: ab 16

Russell Crowe
Joaquin Phoenix
Connie Nielsen

Regie: Ridley Scott
Universal Pictures Germany

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Ridley Scotts Meisterwerk über das alte Rom bietet spannende Kampfszenen und einen großartigen Russell Crowe.

Russell Crowe kämpft gegen alles (Foto: UIP) Großansicht

Russell Crowe kämpft gegen alles (Foto: UIP)

Der gefeierte römische Feldherr Maximus wird vom sterbenden Kaiser Marcus Aurelius gebeten, seine Nachfolge anzutreten.

Um dies zu verhindern, tötet Aurelius' Sohn seinen Vater und ordnet die Exekution von Maximus und seiner Familie an. Maximus gelingt die Flucht.

Verwundet wird er von einem Sklavenhändler gefangen genommen und muss sich fortan als Gladiator verdingen. Als Kampfmaschine hat er schließlich nur noch ein Ziel: Rache an seinem Peiniger zu nehmen.

Commodus will Maximus beiseite schaffen (Foto: UIP) Großansicht

Commodus will Maximus beiseite schaffen (Foto: UIP)

Ab in die Arena

Ridley Scott ("Alien") sorgt mit seinem blutrünstigen Monumental-Spektakel für die glorreiche Wiederauferstehung des Speer-und-Sandalen-Epos. Dabei überzeugt er nicht nur durch optische Brillanz und pyrotechnische Effekte, sondern auch bei der Wahl der Stars, die von "Insider" Russell Crowe über Joaquin Phoenix ("8MM") bis hin zu Deutschlands Muskelpaket Ralf Moeller reicht.

Ein mit unzähligen Kampfsequenzen angereichertes Action-Highlight, das den Adrenalin-Spiegel beständig auf Höchststand hält.

Gladiator (Special Edition, 2 Discs)

Ridley Scott, zuletzt für "Die Akte Jane" (663.448 Besucher) zurecht von der Kritik nicht gerade freundlich behandelt, gibt hier wieder eine Kostprobe seines außergewöhnlichen Talents. Unter schwierigsten Drehbedingungen hat der erfolgsverwöhnte Brite in den englischen Wäldern von Aldershot, in Marokko und auf Malta sein "Speer und Sandalen"-Epos in Szene gesetzt, das den Vergleich zu Kubricks "Spartacus" - gewisse Parallelen sind unübersehbar - und streckenweise sogar zu William Wylers "Ben Hur" nicht zu scheuen braucht.

Rund 107 Millionen Dollar haben die Studios DreamWorks und Universal sich diesen Monumentalfilm kosten lassen - ein durchaus mutiges Unterfangen, bedenkt man, dass im Jahre 1963 der Kapitalflop von Joseph L. Mankiewicz' ähnlich gelagertem "Cleopatra" dazu führte, dass Werke dieser Art wegen explodierender Kosten und abnehmendem Zuschauerinteresses von der Leinwand verschwanden. Andererseits wurde das ebenfalls totgesagte Katastrophenfilm-Genre der 70er Jahre jüngst - dank innovativer Computertechnik und einer ordentlichen Portion human touch - mit Blockbustern wie "Independence Day" und "Titanic" dermaßen erfolgreich wiederbelebt, dass auch hier ein Erfolg prädestiniert scheint.

Scott, ehemals Student am Royal College of Art, der sich angeblich von dem Gladiatoren-Gemälde pollice verso (zu deutsch: Daumen nach unten) des französischen Künstlers Jean-Léon Gérôme inspirieren ließ, beginnt seinen Film im Jahre 180 nach Christi. Der hochdekorierte Feldherr Maximus - der überzeugende Russell Crowe, nach "Insider" wieder mit Idealgewicht - steht mit seinen Legionen hoch im Norden des römischen Reichs, kurz davor die germanischen Stämme endgültig zu unterwerfen. Nach einer furiosen, im gespenstischen Halbdunkel der Wälder ausgefochtenen Schlacht, einer in Ton und Bild Best-of-Mischung aus "Excalibur", "Der 13te Krieger" und Hollywoods aktuellsten pyrotechnischen Effekten, steht Kaiser Marc Aurel am Ziel seiner Träume: Alle Feinde sind besiegt, die Grenzen gefestigt. Nun gilt es einen Nachfolger zu installieren. Der greise Marc Aurel denkt an seinen bevorzugten General, den Outsider Maximus, während sein Sohn Commodus - Joaquin Phoenix in ähnlich bestechender Form wie in "8 MM" - fest damit rechnet, als Thronfolger eingesetzt zu werden.

An dem an dieser Stelle geführten Dialog offenbart sich die einzige, relative Schwäche des Historien-Spektakels, sieht man von den eingestreuten, für manche etwas aufgesetzt und esoterisch wirkenden Traumsequenzen Maximus' ab: Das Drehbuch ist unausgereift und stellenweise holprig. Drei Autoren, David Franzoni, er entwickelte die Idee zum Film 1996, als er Spielbergs "Amistad" schrieb, John Logan ("An jedem verdammten Sonntag") und William Nicholson ("Shadowlands"), bastelten an der Story, die teilweise parallel zu den Dreharbeiten zu Papier gebracht wurde.

Mit der Entscheidung seines Vaters unzufrieden, tötet Commodus diesen und versucht auch Maximus zu ermorden. Dem gelingt die Flucht, die ihn zunächst in die Gladiatorenschule des Proximo und schließlich ins Kolosseum Roms führt. Von hier aus startet er, mit Hilfe seiner bärenstarken Mitstreiter - darunter der deutsche Muskelmann Ralph Moeller und der seit "Amistad" Revolte-erfahrene Djimon Hounsou -, seinen Rachefeldzug gegen Commodus.

In der Hauptstadt des Imperiums angekommen, entfaltet "Gladiator" denn auch seine gesamte optische Brillanz. Am Computer ist ein antikes Rom entstanden, das "echter" nicht sein könnte. Und die erste Arena-Kampfsequenz - weitere mit Tigern, Löwen und Hyänen sowie dem obligaten, alles entscheidenden Duell Mann gegen Mann folgen - mit rasenden Streitwagen, stellt selbst das Rennen aus "Ben Hur" und den pod race aus "Star Wars: Episode I" in den Schatten.

Schauspielerische Glanzlichter setzen die Haudegen Richard Harris als Marc Aurel und der während der Dreharbeiten auf Malta in einer Bar verstorbene Oliver Reed als Proximo. Er hatte bis zu seinem Tod schon alle Szenen bis auf eine abgedreht. Diese eine Aufnahme wurde durch eine andere ersetzt, die das Effekte-Team am Computer entsprechend veränderte.

Mit "Gladiator" ist Ridley Scott ein blutiges, spektakuläres und stellenweise atemraubendes Helden-Epos geglückt, das "Black Rain" und "1492 - Die Eroberung des Paradieses" näher steht als "Blade Runner" und "Thelma & Louise", der UIP aber ohne all zuviel Anstrengung ähnliche Umsätze wie "Alien" bringen sollte. geh.

Gladiator (Special Edition, 2 Discs)

Erleben Sie das mit 5 Oscars[r] ausgezeichnete Meisterwerk "GLADIATOR" als Extended Special Edition in einer 17 Minuten längeren, im Kino nie gezeigten Version.
Diese unter persönlicher Mitwirkung von Regisseur Ridley Scott entstandene 2-Disc-Blu-ray-Edition bietet außerdem ca. 5 Stunden brandneues Bonusmaterial für das umfassendste "GLADIATOR"-Erlebnis aller Zeiten. Ein Muss für jeden "GLADIATOR"-Fan: aufregend, actionreich, gigantisch!
Im antiken Rom schreibt man das Jahr 180 nach Christus. Der siegreiche General Maximus ist der Liebling des Kaisers Marcus Aurelius, und der Herrscher will den mutigen Kriegsherrn sogar zu seinem Nachfolger bestimmen. Seinem eigenen Sohn Commodus, der sich mit Vorliebe an grausamen Gladiatorenkämpfen ergötzt, traut der Kaiser das schwierige Amt nicht zu. Als der machtbesessene Commodus das erfährt, tötet er seinen Vater und lässt sich selbst zum Cäsaren krönen. Er verstößt Maximus vom Hof und befiehlt seinen Tod. Maximus gelingt die Flucht, und er kann sich in seine Heimat durchschlagen, wo er nach Jahren blutiger Schlachten endlich seine Frau und seinen Sohn wieder sehen will. Doch Commodus Schergen kamen ihm zuvor und töteten seine Familie. Maximus gerät in Gefangenschaft und wird als Sklave in eine Gladiatorenschule verkauft. Dort lernt er die grausame Kunst des Schwertkampfes, um schließlich als Gladiator nach Rom zurückzukehren. Stets mit einer Maske auftretend bleibt Maximus unerkannt und wird schnell zum Liebling der Massen. Allein die Aussicht auf Rache gibt ihm die Kraft, in der Arena Tag für Tag sein Leben aufs Spiel zu setzen. Der ungeschlagene Kämpfer kennt nur ein Ziel: seinem Peiniger gegenüberzutreten und den Tod seiner Familie zu rächen!

Quelle: Universal Pictures

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- Ehre und Stärke - Die Welt von Gladiator: Die Entstehung der Story - Das Handwerkzeug des Krieges: Die Waffen - Die Tracht des Reiches: Kostümdesign - Die Hitze des Gefechts: Produktionstagebuch - Staub und Schatten: Die Auferstehung Proximos - Der Glanz Roms: Visuelle Effekte - Taten für die Ewigkeit: Ursache und Wirkung
- Idee & Ausführung: Production-Design-Fibel - Production-Design-Gallery - Storyboard-Demo
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- Die Aurelianischen Archive: Making-of Gladiator - Gladiator Spiele: Roman Bloodsport - Hans Zimmer: Scoring Gladiator - An Evening with Russell Crowe - Maximus Uncut: Between the Takes with Russell Crowe - My Gladiator Journal by Spencer Treat Clark (stills) - VFX Explorations: Germania & Rome
- TV-Spots

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Russell Crowe   als Maximus
  Joaquin Phoenix   als Commodus
  Connie Nielsen   als Lucilla
  Oliver Reed   als Proximo
  Derek Jacobi   als Gracchus
  Djimon Hounsou   als Juba
  Richard Harris   als Marc Aurel
  David Hemmings   als Cassius
  Ralf Moeller   als Vibius
  Spencer Treat Clark  
  Tomas Arana  
 
Regie:  Ridley Scott  
Buch:  David H. Franzoni  
  Bill Nicholson  
  John Logan  
Musik:  Hans Zimmer  
  Lisa Gerrard  
Kamera:  John Mathieson  
Produzent:  Douglas Wick  
  David H. Franzoni  
  Branko Lustig  

Norwegischer Killer beruft sich auf "Dogville", Macher Lars von Trier geschockt

Provokation ist sein Geschäft.

Diente "Dogville" als Vorlage für die Morde in Norwegen? (Foto: Concorde) Großansicht

Diente "Dogville" als Vorlage für die Morde in Norwegen? (Foto: Concorde)

Zuletzt hat Lars von Trier bei den Filmfestspielen in Cannes mit einer unüberlegten, scherzhaften Sympathiebekundung für Adolf Hitler für Missfallen gesorgt. Die Kritik und den Festivalausschluss schüttelte von Trier damals noch ab, indem er seine Äußerung als misslungenen Witz erklärte. Außerdem provoziere er generell gerne.

Nun steht Lars von Trier wegen seines provokanten Films "Dogville" im Mittelpunkt der Öffentlichkeit - und diesmal bereut der Däne dies aus tiefstem Herzen. Denn der Attentäter Anders Behring Breivik, der in Norwegen kaltblütig 77 Menschen tötete, hat von Triers brutales Drama "Dogville" als Inspiration angegeben. Der Regisseur reagiert zutiefst geschockt:

"Es macht mich total krank, wenn ich daran denke, dass er (Breivik, die Redaktion) 'Dogville' - für mich mein bester Film - als Art Drehbuch benutzt haben könnte. Die letzten Szenen in 'Dogville' weisen eine schmerzhafte Ähnlichkeit mit den Ereignissen auf Utoeya auf."

Was ist mit Ridley Scott und Zack Snyder?

Tatsächlich werden in "Dogville" nach einem unerträglichem Martyrium von Nicole Kidmans Filmfigur alle daran beteiligten Einwohner eines Dorfes systematisch erschossen. Die Ähnlichkeiten mit den Bildern von Anders Bering Breiviks Taten auf der Insel Utoeya, auf der dieser 69 Besucher eines Ferienlagers tötete, sind in der Tat erschreckend.

Deshalb bekannte Lars von Trier: "Wenn Sie mich fragen, ob ich traurig bin, dass ich den Film gemacht habe, dann sage ich 'Ja, wenn sich herausstellt, dass 'Dogville' Breivik wirklich zu seinen Taten inspiriert hat, dann tut es mir Leid, dass ich den Film jemals gemacht habe!'"

Laut von Trier sollte "Dogville" den Menschen etwas beibringen und nicht Gewalt hervorrufen. Über das Drama hatte es schon beim Kinostart 2003 kontroverse Ansichten gegeben: Nicole Kidmans Figur wird darin unfassbaren seelischen und körperlichen Qualen ausgesetzt, dabei auch vergewaltigt - die Rache dafür ist ebenfalls extrem brutal.

Als weitere Lieblingsfilme hat Anders Beiring Breivik "Gladiator" und "300" angegeben. Hier gibt es noch keine Reaktionen der Macher oder Beteiligten.

Dabei wäre es sicher zu kurz gegriffen, den Machern von Kunstwerken, die ein Täter besonders schätzt, eine direkte Verantwortung für dessen Handlungen anzulasten. Schließlich lassen sich für derart abnorme Taten wie Breiviks generell schwerlich genaue Ursachen finden. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass die Bereitschaft dafür schon vor Ansehen eines Films in einem solchen Menschen angelegt ist. Trotzdem wird natürlich niemand gerne mit den Taten von Menschen wie Breivik in irgendeine Art von Verbindung gebracht.

 

Gladiator (Special Edition, 2 Discs) in der Fotoshow

 

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