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Gloria

Sidney Lumets Remake von John Cassavetes' Krimikomödie "Gloria" mit Sharon Stone als Titelheldin.


Gloria

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Erhältlich seit:
07.08.2008

Thriller/ Drama

USA 1998
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12

Sharon Stone
Jean-Luke Figueroa
Jeremy Northam

Regie: Sidney Lumet
Highlight Communications (Deutschland)

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Gloria

Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis kehrt Gloria zu ihrem Ex-Lover, dem Gangster Kevin, zurück. Als dieser jedoch gemeinsam mit seinen Mafiosi-Freunden den kleinen Nicky, dessen Familie diese bereits ausgelöscht haben, als unliebsamen Zeugen beseitigen will, nimmt sie mit dem Jungen Reißaus. Von nun an wird Gloria von der ganzen Bande quer durch New York gejagt. Dabei lernt sie zwar durch Nicky die Kraft der Liebe kennen, doch einen Ausweg aus ihrer immer verzweifelter werdenden Lage scheint sie nicht zu finden.

Mit seinem aktuellen Film realisierte Altmeister Sidney Lumet ("Die zwölf Geschworenen") ein vielleicht überflüssiges, aber dennoch ansehnliches Remake von John Cassavetes' Klassiker "Gloria, die Gangsterbraut" aus dem Jahre 1980. In Gena Rowlands' Fußstapfen ist "Basic Instinct"-Star Sharon Stone getreten, die mit ihrem Sexappeal das ein wenig simpel ausgefallene Buddy-Movie trägt. Das handwerklich solide inszenierte Genre-Stück, das mit sehr schönen New-York-Impressionen aufwartet, ist eine Mischung aus frecher Komödie und flottem Thriller.

Gloria

Glanz und Gloria war dem neuen Sharon-Stone-Vehikel am US-Boxoffice mit einem enttäuschenden Startwochenendeinspiel von 2.1 Mio. Dollar nicht beschieden. Sidney Lumets Remake von John Cassavetes' Krimikomödie "Gloria, die Gangsterbraut" aus dem Jahr 1980 läßt Stone in die einst von Gena Rowlands verkörperte Titelrolle schlüpfen und als taffes ehemaliges Gangsterliebchen unter Einsatz ihres verkorksten Lebens einen siebenjährigen Jungen vor schießwütigen Mafiosi schützen. Zwar wird ungeniert auf La Stones beträchtlichen Sexappeal spekuliert, indem sie mit lächerlichen Fummeln angetan, viel Dekolleté und Bein zeigen muß, doch die erheblichen Mängel an Glaubwürdigkeit und Spannung können damit nicht ausgebügelt werden.

Die formelhaft strukturierte Story beginnt mit der Entlassung Glorias aus einem Gefängnis in Florida. Im tiefausgeschnittenen Versace-Sicherheitsnadelkleid begibt sie sich umgehend nach New York City zu ihrem Gangster-Freund Kevin. Dessen Schergen haben kurz zuvor einen Buchhalter und dessen Familie wegen einer komprommitierenden Computerdiskette erschossen. Der überlebende kleine Sohn Nicky wurde ins Hauptquartier gebracht, wo er alsbald ebenfalls abserviert werden soll. Daraufhin rühren sich Glorias bis dato in Tiefschlaf ruhenden Mutterinstinkte. Ohnehin von Kevin enttäuscht, zwingt sie die Mafiosi mit Waffengewalt zum Striptease, nimmt ihnen ihre Habseligkeiten ab und flüchtet mit dem kleinen Jungen im Schlepptau kreuz und quer durch Manhattan. Zwischenstops werden bei Glorias spießiger Schwester, einem hilfsbereiten Pastor und Ex-Callgirl, Glorias einstiger Madam (Cathy Moriarty), eingelegt. Erst als sie den Oberboss (George C. Scott) - ein ehemaliger guter Klient - um Hilfe bittet, steht dem Happy End vorübergehend nur noch die mögliche Trennung vom liebgewonnenen Waisen Nicky im Wege.

Mit Knarre, Bleifuß und trocken vorgetragenen Obszönitäten versucht sich Stone als coole Actionheldin, was ihr sicherlich auch gelingen könnte, würde nicht gleichzeitig von ihr verlangt werden, auch feminine Verletzlichkeit vorzutragen. Ihre Rolle wirkt durch diese Ambivalenz eher unrund als komplex, ebenso wie es dem Erzählton nicht sonderlich zuträglich ist, zwischen oftmals forciert wirkender forscher Flapsigkeit und schwerfälliger, zu dick aufgetragener Sentimentalität zu pendeln. Der nicht unerhebliche Umstand, daß die gesamte Familie des Jungen ausgelöscht wurde, wird als Nebensächlichkeit abgehandelt. Daß Gloria auf jeglichen Anflug der Trauer des Jungen mit Dialogzeilen wie "Du gehst mir auf die Nerven, Kid" reagiert, mutet weder besonders putzig noch humorvoll an. Der unaufregende Spannungsbogen dessen, was essentiell eine Buddykomödie ist, trägt mit dazu bei, daß Sidney Lumets erneuten New-York-Impressionen wohl kein allzu langer Atem an der Kinokasse beschieden sein dürfte. ara.

Gloria

Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis kehrt Gloria (Sharon Stone) zu ihrem Ex-Lover, dem Gangster
Kevin (Jeremy Northam), zurück. Als dieser jedoch mit seinem Mafiosi-Clan plant, den kleinen Nicky
(Jean-Luke Figueroa), den einzigen noch lebenden Zeugen des von ihnen angerichteten Familienblutbades,
zu beseitigen, sucht Gloria mit dem Jungen das Weite. Quer durch die Straßen New Yorks beginnt eine
halsbrecherische und irrwitzige Flucht vor den Gangstern...

Mit GLORIA (von 1998) schuf Altmeister Sidney Lumet ("Die zwölf Geschworenen") mit "Basic Instinct"-
Star Sharon Stone eine rasante Thrillerkomödie nach dem gleichnamigen Klassiker von John Cassavetes
aus dem Jahre 1980.

Quelle: Highlight

Darsteller:  Sharon Stone   als Gloria
  Jean-Luke Figueroa   als Nicky
  Jeremy Northam   als Kevin
  Cathy Moriarty   als Diane
  George C. Scott   als Ruby
  Mike Starr   als Sean
  Barry McEvoy   als Terry
  Don Billett   als Raymond
  Jerry Dean   als Mickey
  Tony DiBenedetto   als Zach
  Ian Atlas   als Ian
  Bonnie Bedelia   als Brenda
 
Regie:  Sidney Lumet  
Buch:  Steven Antin  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  David Watkin  
Produzent:  Gary Foster  
  Lee Rich  
 

Gloria in der Fotoshow

 

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Sharon Stone

Als ehemaliges Fotomodell für Eileen Ford, Clairol, Revlon u.a. sowie Gewinnerin diverser lokaler Schönheitswettbewerbe gelang Sharon Stone...

 

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Jeremy Northam

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