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Glück im Spiel

Cleveres Poker-Drama von Curtis Hanson über einen professionellen Spieler bei der World Series of Poker in Las Vegas.


Glück im Spiel

Leihvideo

Erhältlich seit:
16.11.2007

Originaltitel: Lucky You

Drama

USA 2006
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 6

Eric Bana
Drew Barrymore
Robert Duvall

Regie: Curtis Hanson
Warner Home Video Germany

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Cleveres Pokerdrama von Curtis Hanson über einen professionellen Spieler bei der World Series of Poker in Las Vegas.

Huck und Billie an ihrem Arbeitsplatz (Foto: Warner) Großansicht

Huck und Billie an ihrem Arbeitsplatz (Foto: Warner)

Huck Cheever (Eric Bana) hätte gerne nur das Pokerspiel im Kopf und will an der World Series of Poker in Las Vegas teilnehmen, aber leicht wird es ihm nicht gemacht: Um sein Privatleben steht es nicht zum besten, und er hat auch gar nicht genug Geld, um die Startsumme für den Wettbewerb zu bezahlen.

Schließlich erwartet ihn in Las Vegas auch noch das Zusammentreffen mit seinem übermächtigen Vater, Pokerlegende L.C. Cheever (Robert Duvall), womit er sich den Dämonen stellen muss, denen er die ganze Zeit zu entkommen versucht hat.

Papa Cheever regiert den Pokertisch (Foto: Warner) Großansicht

Papa Cheever regiert den Pokertisch (Foto: Warner)

Mal wieder was anderes

Das Eintauchen in prägnante Welten ist die Stärke von Curtis Hanson ("L.A. Confidential"): Nach seinem beachtlichen Frauenrührstück "In den Schuhen meiner Schwester" wechselt der Regisseur wie gewohnt Tempo und Stil und präsentiert nach einem Drehbuch von Eric Roth ("Insider") ein präzise beobachtetes Männerdrama aus der Welt des Kartenspiels, das sich vor Klassikern wie "Cincinnati Kid" verbeugt.

Dennoch wird das Dilemma der von Eric Bana ("München") gewohnt stark gespielten Hauptfigur innerhalb der perfekt eingefangenen Gambling-Atmosphäre wunderbar herausgearbeitet. Und schön, Drew Barrymore in der Rolle der Sängerin Billie Offer endlich einmal in einem Erwachsenendrama zu sehen.

Glück im Spiel

Emotionsreiches Pokerdrama mit sympathischer Starbesetzung von "L.A. Confidential"-Regisseur und Drehbuchautor Curtis Hanson.

Hanson stellt mit dem in Zusammenarbeit mit Eric Roth ("Insider", "München") geskripteten Spielerfilm einmal mehr sein Faible für Vielseitigkeit von Themen und Genres unter Beweis. Jedes Mal taucht er tief ins Milieu seiner jeweiligen Protagonisten ein, sei es die Hiphop-Szene in "8 Mile", das typische Umfeld einer Frauenclique bei "In den Schuhen meiner Schwester" und nun die Welt der professionellen Pokerspieler in Las Vegas. "Hulk" Eric Bana, zuvor als einer der Agenten in "München" tätig, mimt als Huck Cheever einen dieser abgebrühten Profis. Allerdings spielt Huck nach dem Wie-gewonnen-so-zerronnen-Prinzip und ist daher permanent pleite. Sein erstes Date mit der zugereisten Loungesängerin Billie (Romcom-Darling Drew Barrymore) verbringt er am Pokertisch eines Casinos, wo er ihr zum Nutzen unbedarfter Zuschauer ausführlich die Regeln des Spiels erklärt. Doch am nächsten Morgen wird Billie mitten ins Herz getroffen, als sie feststellt, dass sich ihr neuer Beau mit dem Ersparten aus ihrer Handtasche aus dem Staub gemacht hat. Mit dem "Geborgten" begibt sich der unverbesserlich Spielsüchtige schnurstracks zum nächsten Spiel, um so die 10.000 Dollar Teilnahmegebühr für die World Series zu gewinnen. Bis es schließlich zum finalen Pokerduell kommt, hat das Publikum einer Anzahl von Spielen und etlichen Konflikten zwischen Huck und seinem übermächtigen Vater L.C. Cheever (ein brillanter Robert Duvall), dem zweifachen World Champion des Spiels, beigewohnt.

Eher kurz kommt hingegen die romantische Komponente, da sich die Beziehung von Bilie und Huck ohnehin vorrangig auf Problembewältigung beschränkt. Natürlich ist es einer der Schwerpunkte des Films, dass Pokergesicht Huck seine Gefühle auszudrücken lerntund seinen lang schwelenden Streit mit seinem Vater bereinigt. Zur Auflockerung wird ein wenig Komik eingestreut, unter anderem mit einem Cameo von Robert Downey Jr. als umtriebigen Telefon-Psychiater, und ein wenig Lokalkolorit mit schrulligen Wettsüchtigen beigesteuert, die vor keiner noch so absurden Wette zurückschrecken. Für authentische Atmosphäre sorgen zudem etwa zwei Dutzend echte Kartenhaie. Übermäßig spannend oder aufregend ist dies für Nicht-Spielbegeisterte allerdings nur bedingt. Trotz ansprechender Kameraarbeit kann diese lange geschobene Milieustudie daher mit einem Genreklassiker wie "Cincinnati Kid" nicht mitmischen. ara.

Darsteller:  Eric Bana   als Huck Cheever
  Drew Barrymore   als Billie Offer
  Robert Duvall   als Mr. Cheever
  Debra Messing   als Suzanne Offer
  Robert Downey Jr.   als Telephone Jack
  Horatio Sanz   als Ready Eddie
  Charles Martin Smith   als Roy Durucher
  Delaine Yates   als Ginger
  Saverio Guerra   als Lester
  Danny Hoch   als Bobby Basketball
  Phyllis Somerville   als Pfandleiher
  Joey Kern   als Billie's Verehrer
  Mykel Shannon Jenkins   als Gary
 
Regie:  Curtis Hanson  
Buch:  Eric Roth  
  Curtis Hanson  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Denise Di Novi  
  Curtis Hanson  
  Carol Fenelon  
 

Glück im Spiel in der Fotoshow

 

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Features

 

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Eric Bana

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Drew Barrymore

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