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Golden Door

Immigrantendrama über eine sizilianische Familie, die in den USA ihr Glück sucht.


Golden Door

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Erhältlich seit:
13.12.2007

Originaltitel: Nuovomondo

Drama

Italien/Frankreich 2006
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12

Charlotte Gainsbourg
Vincenzo Amato
Aurora Quattrocchi

Regie: Emanuele Crialese
Universal Pictures Germany

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Immigrantendrama über eine sizilianische Familie, die in den USA ihr Glück sucht.

Die neuen Immigranten legen am Hafen an (Foto: Prokino (Fox)) Großansicht

Die neuen Immigranten legen am Hafen an (Foto: Prokino (Fox))

Die sizilianische Familie Mancuso verlässt am Ende des 19. Jahrhunderts schweren Herzens ihre Heimatstadt Agrigento, um wie viele andere Italiener in Amerika ihr Glück zu suchen. In der neuen Welt angekommen, machen sich Salvatore (Vincenzo Amato), Donna Fortunata (Aurora Quattrocchi) und ihre Söhne auf den Weg an die Frontier.

Was sie dort erwarten wird, davon macht sich jeder einzelne der Mancusos eine gänzlich andere Vorstellung. Doch nicht alles entspricht den großen Träumen von der besseren Welt, und schon gar nicht den verheißungsvollen Erzählungen ihrer Landsleute.

Salvatore hat große Erwartungen (Foto: Prokino (Fox)) Großansicht

Salvatore hat große Erwartungen (Foto: Prokino (Fox))

Zurück zu den Anfängen

Mit seinem dritten Spielfilm kehrt der italienische Filmemacher Emanuele Crialese ("Lampedusa") wieder zu seinen Anfängen zurück: Bereits in seinem Erstling "Once We Were Strangers" hatte er eine Geschichte über italienische Immigranten, die ihr Glück in den USA suchen, erzählt. Nun wagt er sich - mit Charlotte Gainsbourg in der Hauptrolle - noch weiter ins Landesinnere vor und reflektiert anhand des Schicksals einer Familie Hoffnungen und Erwartungen.

Golden Door

Episches Schicksalsdrama um eine sizilianische Bauernfamilie, die vor 100 Jahren per Schiff nach Amerika aufbricht, um in der Neuen Welt Glück und Wohlstand zu suchen.

Insgesamt 26 Mio. Italiener wanderten zwischen 1876 und 1976 nach Amerika aus, bis zum Ersten Weltkrieg allein fünf Mio. Süditaliener, zumeist arme Bauern. Unter ihnen auch die Familie Mancuso, die seit Generationen karge Felder beackert und nur das Nötigste erwirtschaftet. Vater Salvatore, seine beiden Söhne und die betagte Mutter machen sich auf die beschwerliche Reise von der Alten in die Neue Welt. Emanuele Crialese, der sich schon mit seinem poetischen Film "Lampedusa" auf die Suche nach den italienischen Wurzeln begab und das Arthouse-Publikum verzückte, erzählt vom traurigen Abschied aus dem Dorf, der mühsamen vierwöchigen Schiffsfahrt, wo die Menschen unter Deck zusammengepfercht endlose Tage und Nächte verbringen, nach Geschlechtern getrennt, und von der desillusionierenden Selektion in New York. Unter den bodenständigen Frauen fällt die schick gekleidete Lucy auf, eine Engländerin mit geheimnisvoller Aura, zu der sich bald der Paterfamilias hingezogen fühlt. Gemeinsam träumen sie von einem besseren Leben. Aber vor dem Neuanfang müssen sie erst einmal die "Goldene Tür" passieren, Befragungen, Tests und medizinische Untersuchung auf Ellis Island durchstehen. Kranken, Alten, Analphabeten und Straftätern bleibt der Zutritt in "God's own country" verwehrt.

In eindringlichen und großartigen Bildern schildert Crialese, wie die Menschen auf Wundermärchen von Kartoffeln so groß wie Kutschen und Karotten so lang wie Kanus, riesigem Gemüse, neben dem die Männer wie Zwerge wirken, hereinfallen. Einfühlsam zeichnet er die elendigen Zustände auf dem Dampfer, die kleinen Ausflüge an die Reling, die Annäherung zwischen Lady und Landleuten. So richtig an Fahrt gewinnt die Geschichte nach der Ankunft auf der "Träneninsel": wer wird akzeptiert, wer muss zurück, lässt sich das Marinepersonal mit den unwürdigen Intelligenz-, Geschicklichkeits- und Psychotests austricksen, wer kann sich in die neue Heimat eingewöhnen, wie viel Identität muss ein Immigrant aufgeben, um wirklich anzukommen? Es geht in diesem gefühlvollen, aber nie gefühligen Drama, weniger um einen historischen oder sozialen Ansatz, als um Einzelschicksale. Auch wer den Sprung in eine andere, nicht unbedingt bessere Zukunft schafft, kann Vergangenheit und Erinnerung nicht abschütteln. mk.

Golden Door

Sizilien, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Bauernfamilie Mancuso träumt von einem besseren Leben in Amerika. In diesem sagenhaften Land, so heißt es, fließe Milch und Honig und Geld falle buchstäblich vom Himmel. Doch das goldene Tor ins Paradies wird streng bewacht. Nur die Stärksten und Klügsten dürfen passieren.

Regisseur Emanuele Crialese ("Lampedusa") entführt den Zuschauer auf eine unvergleichliche Odyssee durch Zeit und Raum. Die mit dem Silbernen Löwen prämierte moderne Fabel mit Charakterdarstellerin Charlotte Gainsbourg ("Science of Sleep") beeindruckt durch wundervolle Bilder und große Schauspielkunst.

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Charlotte Gainsbourg   als Lucy
  Vincenzo Amato   als Salvatore
  Aurora Quattrocchi   als Donna Fortunata
  Francesco Casisa   als Angelo
  Filippo Pucillo   als Pietro
  Federica de Cola   als Rita
  Isabella Ragonese   als Rosa
  Vincent Schiavelli   als Don Luigi
  Massimo Laguardia   als Mangiapane
  Filippo Luna   als Don Ercole
  Andrea Prodan   als Del Fiore
  Ernesto Mahieux   als Dr. Zampino
 
Regie:  Emanuele Crialese  
Buch:  Emanuele Crialese  
Musik:  Antonio Castrignano  
Kamera:  Agnès Godard  
Produzent:  Alexandre Mallet-Guy  
  Fabrizio Mosca  
  Emanuele Crialese  
 

Golden Door in der Fotoshow

 

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Charlotte Gainsbourg

Zu Beginn ihrer Filmkarriere mit aufregenden Porträts rebellischer, frecher, trotziger und verlorener Mädchen bekannt geworden...