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Good Will Hunting

Mitreißendes, relativ konventionell inszeniertes Drama um die Ich-Suche eines Genies aus der Arbeiterklasse.


Good Will Hunting

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Erhältlich seit:
13.06.2000

Drama

USA 1997
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 12

Matt Damon
Robin Williams
Ben Affleck

Regie: Gus Van Sant
Universum Film

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Good Will Hunting

Wild, rebellisch, charismatisch und genial - diese Eigenschaften zeichnen Will Hunting, einen jungen Mann der Bostoner Arbeiterklasse, aus. Obwohl er sich als Hilfsarbeiter durchs Leben schlägt, kann er dank seines überragenden IQ Mathematik-Probleme lösen, die selbst Nobel-Preis-Träger zur Verzweiflung bringen. Als er eines Tages mit dem Gesetz in Konflikt gerät, hat er die Wahl: Gefängnis oder Therapie. So lernt er den College-Professor Sean McGuire kennen, der alles daran setzt, Will gegen dessen Willen in die Gesellschaft zu integrieren.

Zwei Oscars, einer für Nebendarsteller Robin Williams in der Rolle des Therapeuten McGuire und einer fürs beste Originaldrehbuch aus der Feder der Schauspieler Ben Affleck und Matt Damon, waren der verdiente Lohn für dieses ungewöhnliche Sozial-Drama, das Gus Van Sant ("To Die For") mit leichter Hand in Szene gesetzt hat. Kritische Töne in puncto amerikanisches Bildungswesen, pointierte Dialoge und eine fein ausgearbeitete Liebesgeschichte zwischen dem underdog Will alias Senkrechtstarter Damon und einer Harvvard-Studentin, gespielt von Minnie Driver.

Good Will Hunting

Für die beiden aufstrebenden jungen Schauspieler und langjährigen Freunde Matt Damon ("Der Regenmacher") und Ben Affleck ("Chasing Amy") stellt die Verfilmung ihres gemeinsam geschriebenen Drehbuchs die Erfüllung eines Traums dar. Das anrührende, dank der intelligenten Inszenierung Regisseurs Gus Van Sant ("Drugstore Cowboy", "To Die For") nicht übermäßig sentimentale Drama handelt von einem jungen, problembeladenen Genie (Damon) aus dem Arbeiterklasse-Milieu, das sich mit seinem Psychotherapeuten (Robin Williams) einen ausgedehnten Willenskampf liefert und erzählt eine an sich altbekannte Geschichte als Ode an die Arbeiterklasse auf eine derart überzeugende Weise, daß sich der Berlinale-Beitrag auch berechtigte Außenseiter-Chancen am Oscar-Abend ausrechnen darf.

Will Hunting jobbt als Reinigungsmann an der MIT in Boston. Doch der als Kind mißbrauchte Waise verfügt über außergewöhnliche Begabungen, die in keinem Verhältnis zu seiner Herkunft und seiner Beschäftigung stehen: er hat ein fotografisches Gedächtnis und die Fähigkeit, die schwierigsten mathematischen Aufgaben im Handumdrehen lösen zu können. Der ambitionierte Professor Lambeau (Stellan Skarsgard aus "Breaking the Waves" und "Amistad") nimmt ihn unter seine Fittiche und erspart dem jähzornigen Will nach einer Schlägerei einen Gefängnisaufenthalt. Zudem muß Will einwilligen, an Therapiesitzungen mit dem emotional nicht minder vernarbten Collegeprofessor Sean McGuire (Williams) teilzunehmen. Der aus einem ähnlichen sozialen Background stammende McGuire wird von dem sarkastischen Will an die eigenen Grenzen getrieben, doch schließlich ist er es, der den schier undurchdringlichen Schutzpanzer seines Patienten durchbricht. Es entfaltet sich eine Coming-of-Age-Story, die für den Titelhelden eine Reise ins eigene Ich darstellt. Auf der einen Seite ist er emotional seinen Kumpeln aus dem irischen Arbeiterviertel verhaftet, andererseits bringt ihn seinGenie mit einer kontrastierenden, akademischen Welt in Berührung. Für zusätzliche Sprengkraft sorgt Wills Liebe zu einer Harvardstudentin (Minnie Driver), denn seine übermächtigen Verlustängste lassen die fragile Beziehung auf dünnem Eis balancieren.

Es sind vor allem die superben schauspielerischen Leistungen (allen voran Williams in einer ernsthaften Darstellung, die an seine eindringliche Rolle in "Der Club der toten Dichter" erinnert), die das Psychogramm über manches Drehbuchklischee hinwegheben. Nicht hundertprozentig glaubhaft wirkt der Umstand, daß es sich bei dem guten Titelhelden um ein Mathegenie von Einsteinschen Ausmaßen handeln soll, der trotz schier unbegrenzter Möglichkeiten nicht mehr Ambitionen hat, als als Putzmann zu arbeiten. Daß "Good Will Hunting" trotz manch naseweiser Dialoge geradezu unwiderstehlich auf sein Publikum wirkt, ist sicherlich der für seine Verhältnisse ausgesprochen konventionellen Regie von Gus Van Sant zu verdanken, der es aber nicht versäumt, sein blendendes Gespür für junge Außenseiter und ein Höchstmaß an Authentizität stets beinahe körperlich spürbar zu machen. Mit Wills bestem Freund (Ben Affleck als sympathischer Proll, der sich die beste Szene des Films auf den Leib schrieb) schlägt er zudem beinahe genial die Brücke zum Publikum, das sich mit dem bodenständigen Buben sicherlich besser identifizieren kann als mit dem titelgebenden Wunderkind. Das amerikanische Publikum spricht dem Problemfilm über komplexe Beziehungen jedenfalls begeistert zu. ara.

Darsteller:  Matt Damon   als Will Hunting
  Robin Williams   als Sean McGuire
  Ben Affleck   als Chuckle
  Minnie Driver   als Skylar
  Stellan Skarsgård   als Lambeau
  Casey Affleck   als Morgan
  Cole Hauser   als Billy
 
Regie:  Gus Van Sant  
Buch:  Ben Affleck  
  Matt Damon  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Jean-Yves Escoffier  
Produzent:  Lawrence Bender  

Hollywood im Hochzeitsfieber

Hört er auch die Hochzeitsglocken läuten? Matt Damon

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Anscheinend grassiert zur Zeit das Heiratsfieber in der Traumfabrik.

Nach Ben Affleck und Jennifer Lopez, deren Hochzeitspläne seit Wochen die Schlagzeilen der Gazetten beherrschen, hat das Virus jetzt auch Matt Damon ergriffen. Wie Insider berichten, will der Star aus "Die Bourne Identität" noch dieses Jahr vor seiner Freundin Odessa Whitmire niederknien und ihr einen Heiratsantrag machen.

Der Hollywood-Star lernte Odessa Whitmire über seinen Busenfreund Ben Affleck kennen, mit dem er gemeinsam für das Drehbuch zu "Good Will Hunting" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Die 27-Jährige arbeitete über ein Jahr als persönliche Assistentin Afflecks.

Ob die beiden glücklichen Paare eine Doppelhochzeit planen, ist bisher noch nicht bekannt.

 

Good Will Hunting in der Fotoshow

 

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Mit seinem besten Freund Ben Affleck schrieb Matt Damon das Drehbuch zu "Good Will Hunting", in dem er das junge, rebellierende Mathematik-Genie...

 

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