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Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Bissige und charmant-amüsante Verfilmung von Oscar Wildes klassischer Komödie "Lady Windermeres Fächer".


Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

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Erhältlich seit:
07.05.2010

Originaltitel: A Good Woman

Komödie/ Drama

USA/Italien/Spanien/USA 2004
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 6

Helen Hunt
Scarlett Johansson
Tom Wilkinson

Regie: Mike Barker
Universum Film

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Neuverfilmung des ersten Theaterstücks von Oscar Wilde, "Lady Windermere's Fan".

Mrs. Erlynne schaut gerne auf einen Sprung vorbei (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Mrs. Erlynne schaut gerne auf einen Sprung vorbei (Foto: Universum (Buena Vista))

Durch allerhand amouröse Eskapaden haben Mrs. Erlynnes (Helen Hunt) Ruf und auch ihr Vermögen stark gelitten. An der Küste von Amalfi will sie nun einen Neuanfang in der noblen Gesellschaft wagen. Bei der Überfahrt schließt Mrs. Erlynne zunächst Freundschaft mit dem jungen Ehepaar Meg (Scarlett Johansson) und Robert (Mark Umbers) Windermere.

Vor allem Robert ist sofort wie verzaubert von der verführerischen Mrs. Erlynne. Doch ihre Freundschaft bleibt nicht lange unbemerkt und gerät schnell wieder einmal in den Mittelpunkt des Society-Tratsches ...

Die Windermeres in trauter Zweisamkeit (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Die Windermeres in trauter Zweisamkeit (Foto: Universum (Buena Vista))

Seltenes Stück

Helen Hunt und Scarlett Johansson erhalten hinlänglich Gelegenheit, in Mike Barkers Adaption des ersten Theaterstücks von Oscar Wilde "Lady Windermere's Fan" zu glänzen. Die dritte Verfilmung des Dramas ist eine gewitzte Gesellschaftskomödie, die mit großer Sorgfalt umgesetzt wurde und vor allem eine Bühne für die blendend aufgelegten Schauspieler bietet.

Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Kein anderer verknüpft Dialoggift und Lebensweisheit besser als Oscar Wilde. Das zeigt auch dieser Verfilmung von "Lady Windermeres Fächer", in der trotz der exzellenten Besetzung das Wort und nicht der Star im Mittelpunkt steht.

Wer Qualitätsunterhaltung sucht, in der Charme, Esprit und die Postkartenkulisse der Amalfiküste eine verführerische Verbindung eingehen, findet in der dritten nennenswerten Kinoadaption des Stoffs (nach Ernst Lubitschs Stummfilm- und Otto Premingers Tonfilmversion) das ideale Vehikel. Howard Himelsteins Drehbuch verlegt den Zeitraum vom Ende des 19. in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts und das Jagdrevier von Londons

Salon-Society in eine italienische Entspannungsoase der britischen Oberschicht. Zwischen Liegestuhl und Barhocker vertreibt man hier mit giftig-geistreichem Geläster die tödliche Langweile, die die Säulen des Empire im Wohlstand überall zermürbt. In diesem Milieu hypersensorisch registrierter Fehltritte wird die junge Ehe der Amerikaner (bei Wilde noch Briten) Robert und Meg Windermere (Scarlett Johansson) schwer geprüft. Die Ankunft der notorischen Männerfalle Mrs. Erlynne (etwas spröde, um diesen Ruf zu verdienen: Helen Hunt) scheint den perfekten Ehemann schnell in eine Affäre zu treiben. Ein Umstand wiederum, der Roberts Aristokratenfreund ermutigt, Meg den Hof zu machen. Nach einer Reihe boulevardesker Missverständnisse enthüllen sich schließlich die Wahrheiten hinter dem Ersteindruck, bekommt die Liebe, die Wilde durchaus skeptisch beurteilte ("Die Liebe beginnt damit, dass man sich selbst betrügt und sie endet damit, dass man andere betrügt") eine zweite Chance. Nutznießer ist auch Millionär Tuppy, der loyale Verehrer Erlynnes, der dank einer unwiderstehlichen Knuddelperformance von Tom Wilkinson zum Sympathieträger dieser Gesellschaftskomödie wird. Regisseur Barker ist desinteressiert am buchstabengetreuen Anglistenseminar, nimmt Veränderungen auch im Wort vor und arbeitet dabei die sexuellen Aspekte heraus, die im Geist eines Wilde-Bonmots ("Berechnende Frauen werden lästig, anständige langweilig") unsere Wahrnehmung sowie die Geschichte beeinflussen. kob.

Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Ein wunderbarer Sommerfilm mit Scarlett Johansson ("Lost in Translation", "Match Point") und Helen Hunt
("Besser geht's nicht", "Was Frauen wollen").
Good Woman ist eine romantische Komödie, die in den 30er Jahren an der italienischen Amalfiküste spielt.
Der Film basiert auf Oscar Wildes "Lady Windemere's Fan" und erzählt die Geschichte eines jungen
Ehepaars, welches durch das Gerede der High Society über eine sich entwickelnde Affäre zu zerbrechen
droht. Robert Windermere (Mark Umbers) wird beschuldigt, Stella Erlynne (Helen Hunt), eine
männerverführende ältere Frau mit fragwürdigen Ruf, finanziell zu unterstützen. Währenddessen wird seine
Frau Meg Windermere (Scarlett Johansson) vom Playboy Lord Darlington (Steven Campell Moore)
umworben. Die einzige ehrliche Seele scheint Lord Augustus "Tuppy" (Tom Wilkinson) zu sein. Und der
macht ausgerechnet Stella Erlynne einen Heiratsantrag.

Quelle: Universum Film

Kinotrailer

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Helen Hunt   als Mrs. Erlynne
  Scarlett Johansson   als Meg Windermere
  Tom Wilkinson   als Tuppy
  Stephen Campbell Moore   als Lord Darlington
  Mark Umbers   als Robert Windermere
  Milena Vukotic   als Contessa Lucchino
  Diana Hardcastle   als Lady Plymdale
  Roger Hammond   als Cecil
  Jane How   als Mrs. Stutfield
  Giorgia Massetti   als Alessandra
  John Standing   als Dumby
 
Regie:  Mike Barker  
Buch:  Howard Himelstein  
Musik:  Richard G. Mitchell  
Kamera:  Ben Seresin  
Produzent:  Howard Himelstein  
  Jonathan English  
  Alan Greenspan  
  Steven Siebert  
  Mark Albela  
 

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