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Goodbye, Lover

Edel ausgestattete und fotografierte Großstadtvariante des Thrillers "Wild Things".


Goodbye, Lover

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Erhältlich seit:
14.12.2007

Thriller/ Drama

USA 1998
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Patricia Arquette
Dermot Mulroney
Ellen DeGeneres

Regie: Roland Joffé
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Goodbye, Lover

Die Brüder Jake und Ben sind beide bei einer höchst erfolgreichen Werbeagentur beschäftigt. Doch während der charmante Ben die Karriereleiter stets hinaufklettert, stürzt der zynische Alkoholiker Jake sie geradewegs hinunter. Kein Wunder, daß seine verwöhnte, junge Frau Sandra längst ein Verhältnis mit Bruder Ben begonnen hat. Der vergnügt sich jedoch inzwischen lieber mit der herrlich naiven Firmen-Assistentin Peggy. Und gerade, als er dies Sandra beichten will, erfährt auch Jake von dem geheimen Liebesleben seiner Frau...

Mit Hilfe zweier überaus attraktiver Paare - Patricia Arquette und Dermot Mulroney sowie Mary-Louise Parker und Don Johnson - ist Roland Joffé ("Mission", "Killing Fields - Schreiendes Land") ein überaus prickelnder, erotischer und moderner Film noir geglückt, der den Zuschauer erst in trügerischer Sicherheit wiegt, nur um ihm schon mit der nächsten überraschenden Plotwendung den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Von "Heat"-Kameramann Dante Spinotti vorzüglich fotografiert, dürfte dieses manchmal leider etwas zu konstruiert wirkende Werk besonders bei Freunden des intelligenten Thrillers ankommen.

Goodbye, Lover

Nicht wie ein Bann, vielleicht aber wie ein Fluch scheint sich "Der scharlachrote Buchstabe" auf Roland Joffes Karriere gelegt zu haben, denn auch ein radikaler Zeit- und Themenwechsel konnte den Flop seines Nachfolgefilms an Amerikas Kinokassen nicht verhindern. Dabei erweist sich die in Aufbau und Ton an "Wild Things" erinnernde Mischung aus Krimipuzzle und parodistischer Film noir-Hommage als zwar nicht unbedingt glaubwürdige, aber unterhaltsame Genrespielerei, die sich ohne Jungstars wie Neve Campbell und Denise Richards allerdings strecken muß, um das Ergebnis von John McNaughtons Hit (etwa 700.000 Zuschauer) zu erreichen.

Verglichen mit Joffes Großprojekten wie seine Hawthorne-Adaption oder "Stadt der Freude" ist "Goodbye Lover" eine leichte, unprätentiöse Verschnaufpause, die gleich in der ersten Einstellung, in der Don Johnsons Werbemanager Ben mit Sandra (Patricia Arquette), der Frau seines emotional instabilen Bruders Jake (Dermot Mulroney), an der Kirchenorgel kopuliert, andeutet, wie ernst sie sich selbst zu nehmen gedenkt. Diese und folgende Sexszenen läßt Joffe, frei vom erotischen Prickeln McNaughtons, immer wieder ins Schrullig-Lächerliche abgleiten. In Verbindung mit Arquettes Lieblingsmusik, dem Soundtrack zu Julie Andrews' Salzburg-Musical "Meine Lieder, meine Träume", gibt das den Ton des Films vor, in dem eine Reihe von Figuren, gelockt von hoher Versicherungsbeute, wie Geier aufeinander einhacken. Das erste Opfer ist Ben, der sich nach der Enttarnung seiner Affäre seinem vermeintlich selbstmordgefährdeten Bruder erklären will, der ihm jedoch mit Arquettes Hilfe die eiskalte Schulter zeigt und ihn vom Balkon stürzen läßt. Von dieser überraschenden Plotwende an wechseln die Koalitionen mehrfach, schlägt das Debütdrehbuch Ron Peers mit falschen Hochzeiten, eitlen Killern (Vincent Gallo in einer amüsanten Gastrolle) und spontanen Mordattacken einige Haken, bis schließlich eine bislang nur beobachtende Figur aktiv in den Kampf um den Millionen-Dollar-Kuchen eintritt. Auch wenn logische Stabilität dabei nicht immer gesichert ist, hält Joffe mit einer gewohnt verführerischen Optik, gegen ihr Image besetzten Darstellern (Mulroney und Mary-Louise Parker einmal keine sanfte Sensibelchen) und Humor das Interesse aufrecht, den vor allem Ellen DeGeneres als zynischer Cop einbringt. Daß am Ende Männer aussortiert und Frauen belohnt werden, darf auch als Selbstzitat der Komikerin verstanden werden, deren private Neigungen andeutungsweise spielerisch-ironisch in den Film integriert werden. kob.

Goodbye, Lover

Werbemanager Ben leitet gemeinsam mit seinem psychisch instabilen Bruder Jake eine erfolgreiche Agentur. Während der aalglatte Ben nichts anbrennen lässt und selbst seine schüchterne Kollegin Peggy angräbt, leidet Jake an Komplexen und einem ernsthaften Alkoholproblem. Das Gerücht, seine attraktive Frau Sandra würde ihn betrügen, lässt seine Selbstzweifel nur noch größer werden. Als jedoch herauskommt, dass es Ben ist, mit dem ihn Sandra hintergeht, zieht Jake völlig neue Seiten auf ...
Fesselnder Thriller mit hochkarätiger Besetzung voller Sarkasmus, Action und Exzentrik, großartig fotografiert von "Heat"-Kameramann Dante Spinotti! Talkmasterin Ellen DeGeneres überzeugt in einer Nebenrolle als zynischer Cop!

Quelle: Studiocanal

Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur, Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Patricia Arquette   als Sandra Dunmore
  Dermot Mulroney   als Jake Dunmore
  Ellen DeGeneres   als Rita Pompano
  Mary-Louise Parker   als Peggy Blane
  Don Johnson   als Ben Dunmore
  Ray McKinnon   als Rollins
  Alex Rocco   als Detective Crowley
  Andre Gregory   als Reverend Finlayson
  John Neville   als Bradley
 
Regie:  Roland Joffé  
Buch:  Ron Peer  
  Joel Cohen  
  Alec Sokolow  
Musik:  John Ottman  
Kamera:  Dante Spinotti  
Produzent:  Alexandra Milchan  
  Patrick J. McDarrah  
  Joel Roodman  
  Chris Daniel  
 

Goodbye, Lover in der Fotoshow

 

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Features

 

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Patricia Arquette

Sie ist die gefährliche Blondine, die Femme fatale der Neo-Noir-Thriller und der Troubleshooter, die jeder Beziehung zum Verhängnis...

 

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Ellen DeGeneres

Amerikanische Komikerin, Talk-Show-Moderatorin und Schauspielerin, geb. 1958. Begann als Stand-Up-Comedian in Clubs, wurde 1981 bei...