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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.04.2007
USA 2003
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16
Halle Berry
Robert Downey Jr.
Charles S. Dutton
Regie: Mathieu Kassovitz
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Der neueste Film von Dark Castle Entertainment (nach "House on Haunted Hill", "13 Geister" und "Ghost Ship") ist dem angestammten Horror-Hausprogramm entsprechend eine rundherum düstere Angelegenheit. So taucht der paranormale Psychothriller sowohl optisch als auch erzählerisch in eine trübsinnig-triste Schattenwelt ein. Dabei spielt Bond-Girl Halle Berry (Oscar für "Monster's Ball") etwas mehr überzeugend als einst Jennifer Lopez in "The Cell" eine Psychologin, die in einen Plot um einen sadistischen Serienkiller verwickelt wird. Die mit vielen Kameramätzchen versehene Regie führt der Franzose Matthieu Kassovitz, der in seinem englischsprachigen Debüt wieder auf den Spuren seines Erfolgsthrillers "Die purpurnen Flüsse" wandelt.
Eingestiegen wird mit dem Gespräch zwischen der Psychologin Dr. Miranda Grey (Berry) und der verurteilten Mörderin Chloe (eine nicht allzu überzeugende Penelope Cruz). Sie befinden sich in einer Klinikanstalt für geistesgestörte Straftäterinnen, wo die (wenigen) elektrischen Lichter ununterbrochen flackern und surren, womit sowohl die beklemmende Atmosphäre als auch mangelhafte Lichtverhältnisse für die Fortdauer des Films etabliert werden. Anschließend begibt sich Miranda in das Büro des Klinikleiters (Charles S. Dutton), der sich nach einem innigen Zungenkuss (eines der absoluten Horrorhighlights!) als ihr Ehemann herausstellt. Daraufhin wird Robert Downey Jr. als Kollege eingeführt, der offensichtlich ein Auge auf Frau Doktor geworfen hat. Nach kurzem harmlosem Flirt fährt Miranda im triefenden Regen nach Hause und sieht mitten in der Strasse ein desorientiertes verletztes Mädchen stehen, das spontan in Flammen ausbricht (David Lynch lässt noch mehrfach grüssen). Die nächste Szene zeigt Miranda in einer Zelle in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte: Sie ist des Mordes an ihrem Mann angeklagt, kann sich allerdings an nichts erinnern. In Folge entspinnt sich ein Whodunnit mit übernatürlichen Geisterelement à la "The Sixth Sense", "Schatten der Wahrheit" und "Echoes". Der Amnesie-Aspekt und ein zeitversetzter Flashback erinnern zudem an "Memento". Regisseur Kassovitz versteht es, bei seiner Inszenierung Spannung und verstörende Schockmomente präzise einzusetzen, ohne dass sich das insgesamt zu einem überzeugenden Schocker zusammensetzen würde. Das liegt vor allem an der müden Figurenzeichnung, die wohl auf das Drehbuch von Sebastian Gutierrez ("Judas Kiss") zurückzuführen ist, der alle typischen Genreelemente zu einem Potpurri aus Murdermystery und Geistergeschichte verrührt. Der innere Konflikt der Protagonistin zwischen rationaler Logik und übersinnlicher Besessenheit wird zwar angeschnitten, aber leider nicht annähernd ausgeschöpft. So mag sich die Psycho-Schauermär zwar mit einer A-Listen-Schauspielerin brüsten können, doch auch eine angestrengte Halle Berry kann daraus nicht mehr als ein mittelprächtiges B-Movie machen, was man in bester Dark-Castle-Tradition wohl auch anstrebte. ara.
Für jede Störung des Geistes gibt es eine vernünftige Erklärung. Davon ist Dr. Miranda Grey, Kriminalpsychologin im Woodward-Frauengefängnis, überzeugt. Bis eine Autofahrt in regnerischer Nacht zu einer unheimlichen Begegnung und schließlich zu Mirandas Blackout führt. Als sie drei Tage später zu sich kommt, hat sich ihr Leben in eine Hölle verwandelt. In Woodward inhaftiert, wird sie beschuldigt, ihren Mann brutal ermordet zu haben. Und die Beweise gegen sie sind erdrückend. Hat die Rationalistin, die sich nach dem Blackout an nichts mehr erinnern kann, den Verstand verloren? Ist sie damit auf die andere Seite getreten? Oder tritt die andere Seite an sie heran - in der Gestalt eines ruhelosen und rachsüchtigen Geistes, der sie mit zunehmender Aggressivität nachts in ihrer Zelle attackiert? Als sie erkennt, dass alle sie nun für verrückt halten und selbst ihr sympathischer Kollege Dr. Graham ihr nicht mehr traut, versucht Miranda alleine den rätselhaften Vorfällen auf den Grund zu gehen. Verzweifelt klammert sie sich an ihre Vernunft und muss sich dabei gefährlich nahe an den Rand des Wahnsinns begeben ...
Kurzbewertung:
Spannendste Gruselatmosphäre von Multitalent Mathieu Kassovitz (Die purpurnen Flüsse). Ein übernatürlich unheimlicher Horror-Thriller! Mit Oscar[r]-Preisträgerin Halle Berry (2001, Beste Hauptdarstellerin, Monster's Ball), Robert Downey, Jr. (Die Wonder Boys) und Penélope Cruz (Vanilla Sky, Blow).
Quelle: Sony Pictures
Kommentar Regisseur und Kameramann
Patienten-Akten
Musikvideo "Behind Blue Eyes" von Limp Bizkit
Am Set von Gothika
Die visuellen Effekte im Film
Making Of
"Behind Blue Eyes"-Musikvideo
Trailer
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Halle Berry | als Dr. Miranda Grey | |
|---|---|---|---|
| Robert Downey Jr. | als Dr. Pete Graham | ||
| Charles S. Dutton | als Dr. Doug Grey | ||
| John Carroll Lynch | als Sheriff Ryan | ||
| Bernard Hill | als Phil Parsons | ||
| Penélope Cruz | als Chloe Sava | ||
| Dorian Harewood | als Teddy Howard | ||
| Bronwen Mantel | als Irene | ||
| Matthew G. Taylor | als Turlington | ||
| Michel Perron | als Joe | ||
| Kathleen Mackey | als Rachel Parsons | ||
| Regie: | Mathieu Kassovitz | ||
| Buch: | Sebastian Gutierrez | ||
| Musik: | John Ottman | ||
| Kamera: | Matthew J. Libatique | ||
| Produzent: | Joel Silver | ||
| Robert Zemeckis | |||
| Susan Levin | |||
Gothika in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch PCM 5.1, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch PCM 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Hebräisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentare, Featurettes, Behind the Scenes, Making of, Musikvideo, Trailer
Kommentar Regisseur und Kameramann
Patienten-Akten
Musikvideo "Behind Blue Eyes" von Limp Bizkit
Am Set von Gothika
Die visuellen Effekte im Film
Making Of
"Behind Blue Eyes"-Musikvideo
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