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Grey Owl

Abenteuerfilm über einen der Väter der Naturschutzbewegung in schöner Naturkulisse.


Grey Owl

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Erhältlich seit:
12.04.2007

Drama/ Abenteuer

Großbritannien/Kanada 1999
Laufzeit: 113 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Pierce Brosnan
Annie Galipeau
Nathaniel Arcand

Regie: Lord Richard Attenborough
Concorde Home Entertainment

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Grey Owl

Kanada in den dreißiger Jahren. Ein Ojibwa-Indianer namens Archie Grey Owl verblüfft arrogante Stadtmenschen durch seine Kultiviertheit. Animiert von einem reichen Verleger beginnt er, ein Buch über seine Erfahrungen zu schreiben. Er zieht sich dafür in eine Holzhütte hoch im Norden zurück, um dort als Fallensteller zu arbeiten und nicht zuletzt auch, um den eindeutigen Nachstellungen der hübschen Mohawk-Frau Pony zu entgehen. Doch so leicht lässt Pony sich nicht abschütteln.

Mit seinem ungewöhnlichen Biopic setzt Meisterregisseur und Oscar-Preisträger Richard Attenborough ("Gandhi") einem Vorreiter der Naturschutzbewegung ein Denkmal. Dabei kann "Grey Owl" vor allem durch seine bestechenden Natur- und Landschaftsaufnahmen - fotografiert von "Batman"-Kameramann Roger Pratt - überzeugen. Sein Star jedoch - 007 Pierce Brosnan - hätte seine Rolle durchaus mit weniger Ernsthaftigkeit anlegen können. Das ein wenig schleppend erzählte Indianer-Abenteuer mit integrierter Öko-Botschaft wird wohl nur eingefleischte Brosnan-Fans vor den Bildschirm locken.

Grey Owl

Ausgerechnet 007 Pierce Brosnan als Grey Owl, einen der Begründer der Naturschutzbewegung, zu besetzen, ist sicherlich der größte Coup dieses bedächtigen Alterswerks von Oscar-Preisträger Richard Attenborough

Seine auf einer wahren Begebenheit basierende Lebens- und Liebesgeschichte lebt, neben den bekannten blauen Augen, ganz von der Naturschönheit der kanadischen Wildnis. Dort gelingen Kameramann Roger Pratt ("12 Monkeys", "Der König der Fischer", "Mary Shelley's Frankenstein") hinreißend schöne Tier- und Landschaftsaufnahmen, die den schleppend sich hinziehenden Plot nach dem Drehbuch von William Nicholson optisch relativieren. Angesiedelt ist das Biopic in den 30er Jahren in Kanadas menschenleerem Norden, wo neben ein paar Goldgräbern und Abenteurern auch gutsituierte Großstädter ihren Kick suchen, etwa der Verleger Charles Powell (Walter Perry), der Grey Owl als Führer beim Bärenfang engagiert. Grey Owl verblüfft immer wieder die arroganten Stadtmenschen, denn der Wilde hat etwas, was sie nur ihresgleichen zugestehen: Wissen, Kultiviertheit und die Fähigkeit, sich auszudrücken, in Wort und Schrift. Grey Owl hat bereits mehrere Artikel in Powells Magazin veröffentlicht, allesamt über das Leben im Einklang mit der Natur, und gibt dessen Drängen nach, ein Buch zu schreiben. Zu diesem Zweck, und um den sehr eindeutigen Nachstellungen der jungen, hübschen Mohawk-Frau Pony, die von ihm alles über ihr Volk erfahren will, zu entgehen, verzieht er sich in sein Holzhaus hoch im Norden, wo er als Trapper und Fallensteller lebt. Doch Pony läßt sich, zum Leidwesen ihres Vaters (Gastauftritt Graham Greene als assimilierter Großstadtindianer) nicht abwimmeln. So kann die große Liebe, die alles - auch die Lebenslüge - verzeiht, als rührselige Liebesgeschichte ihren Lauf nehmen... Dabei bleibt Annie Gallipeau ("Map of the Human Heart") als wunderschön anzuschauende Mohawk-Squaw farblos, wirkt selbst wie ein scheues, liebeswundes Tier in ihrer Umgebung.

Attenborough hat sich nach "Gandhi" und "Chaplin" wieder der Verfilmung einer Biografie gewidmet. Archie Grey Owl, dessen Auftritte und Buchveröffentlichungen zum Thema Naturschutz ihm in den 30er Jahren internationale Bekanntheit verliehen, gilt als einer der Väter der Naturschutzbewegung.

Für das sorgfältig ausgestattete "Message"-Kino umgab sich Attenborough mit zum Teil alten Bekannten wie dem Kameraprofi Roger Pratt, der für ihn bereits "In Love and War" drehte, und seinem "Shadowlands"-Autor William Nicholson ("Der erste Ritter", "Nell" und Ridley Scotts "Gladiator").

Eigentlich sind der Geschichte, die am Ende, was man bald zu ahnen beginnt, eine überraschende Wende nimmt, durchaus interessante Aspekte abzugewinnen. Auch die Öko-Botschaft hat ja nichts an Aktualität verloren. Wäre sie nur etwas dezenter vermittelt und würde Pierce Brosnan, statt ununterbrochen den Minderheiten-Zeigefinger zu heben, seiner Rolle als leibhaftige Inkarnation des Umwelt-Messias auch die Gebrochenheit verleihen, die ihr innewohnt und sie distanzierter und mit einem Fünkchen Humor angehen - ja dann... boe.

Grey Owl

Seine Vision war es, die kanadische Wildnis zu retten und für kommende Generationen zu bewahren - sein großes Geheimnis erfuhr die Welt erst nach seinem Tod: "Grey Owl" erzählt die spannende Geschichte des bewegten Lebens von Archibald Belaney, besser bekannt unter seinem indianischen Namen Grey Owl, der als einer der ersten Väter der Umweltbewegung gilt. Hauptdarsteller Pierce Brosnan wurde erst kürzlich von HÖRZU Spezial für sein Umweltengagement mit der GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet.


In den 30er Jahren lebt der Ojibwa-Indianer Archie Grey Owl als einer der wenigen seines Stammes noch nach den alten Traditionen. Als Fallensteller durchstreift er die unendliche Wildnis Kanadas und, wie bei den Männern seines Volkes üblich, fängt und tötet er nie mehr, als für sein Überleben notwendig ist. Von Zeit zu Zeit verdient er sich ein Zubrot, indem er weißen Touristen über das Leben der Indianer berichtet oder zusammen mit seinen Stammesbrüdern einen rituellen Tanz vorführt. Seine Zuhörer sind begeistert: dieser Indianer ist kein Wilder, er spricht akzentfrei Englisch und ist ganz offensichtlich ein hoch gebildeter Mann. Ein Verleger, der Grey Owl eines Tages kennen lernt, bittet ihn, seine Gedanken und seine Geschichte in einem Buch nieder zu schreiben.

Bei einem seiner Besuche in der Stadt begegnet ihm außerdem die junge Mohawk Indianerin Pony, die durch Grey Owl zum ersten Mal mit der Geschichte und den Gewohnheiten ihres Volkes in Kontakt kommt. Fasziniert von der Lebensweise, folgt sie ihm gegen den Willen ihres Vaters in die Wildnis. Zunächst wehrt Grey Owl sich dagegen, Pony kennt die Gefahren, die das Leben in der freien Natur birgt und ist ihm daher wenig hilfreich. Doch sie lässt sich nicht abwimmeln und findet trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten und Strapazen großen Gefallen am traditionellen Leben der Indianer. Sie ist es schließlich auch, die Grey Owl auf die Gefährdung der Biber aufmerksam macht. Die possierlichen Tiere werden von skrupellosen Fallenstellern wegen ihres wertvollen Pelzes gnadenlos gejagt. Pony adoptiert zwei Biberjunge, deren Mutter getötet wurde - ab sofort sind sie zu viert.

Mithilfe der jungen Indianerin beginnt Archie seinen beispiellosen Kampf gegen die Umweltzerstörung. Der "Edle Wilde" verschafft seinen Stammesbrüdern und ihren naturverbundenen Traditionen ungeahnte Aufmerksamkeit und gewinnt außerdem die Liebe der jungen Pony. Sein Buch über das Leben der Indianer wird ein großer Erfolg, sogar in Übersee. Die Leser wollen mehr über Grey Owl erfahren, sein Verleger arrangiert aus diesem Grund eine Leserreise durch Nordamerika und England, auf der er ausführlich von seinem Leben in der kanadischen Wildnis erzählt. Über sich selbst, seine Familie und seine ganz eigene Geschichte gibt er nichts preis.

Der Reporter Cyrus Finney ist neugierig geworden und kommt dem spannenden Geheimnis von Archibalds Leben auf die Spur ...


Abenteuerfilm von Regiemeister Lord Richard Attenborough mit atemberaubenden Bilder der kanadischen Wildnis von Weltklasse-Kameramann Roger Pratt.

Quelle: Concorde

Darsteller:  Pierce Brosnan   als Archibald Belaney/ Grey Owl
  Annie Galipeau   als Anahareo Pony
  Nathaniel Arcand   als Ned White Bear
  Vlasta Vrana   als Harry Champlin
  David Fox   als Jim Wood
  Charles Powell   als Walter Perry
  Stephanie Cole   als Ada Belaney
  Renée Asherson   als Carrie Belaney
  Stewart Bick   als Cyrus Finney
  Graham Greene   als Jim Bernard
  Jimmy Herman   als Häuptling Pete Misebi
  Gordon Masten   als Gus Mitchell
  Seann Gallagher   als Bill Oliver
  James Bradford   als Tom Walker
  Noël Burton   als Southampton Reporter
  Richard Jutras   als Halifax Reporter
  Art Kitching   als Halifax Reporter
  Norris Domingue   als Halifax Reporter
  Pierre Lenoir   als Halifax Reporter
  Floyd Westerman   als Pow Wow Häuptling
  Saginaw Grant   als Pow Wow Häuptling
  Matthew Sharp   als Hawkins
  Neil Kroetsch   als Jäger
  Serge Houde   als Jäger
  Peter Colvey   als Hotelgast
  Jacques Lussier   als Hotelmanager
  John Dunn-Hill   als Sim Hancock
  Chip Chuipka   als Trapper
  John Walsh   als Trapper
 
Regie:  Lord Richard Attenborough  
Buch:  William Nicholson  
Musik:  George Fenton  
Kamera:  Roger Pratt  
Produzent:  Lord Richard Attenborough  
  Jake Eberts  
  Claude Léger  
 

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